Ich hatte mich auf diesen sechsten Band aus der Drake-Reihe schon sehr gefreut, bin jedoch nun etwas enttäuscht. Ilja ist mir einfach zu dominant und viel zu sehr von sich überzeugt. Das an sich wäre ja bei den Helden von Christine Feehan nichts Neues, jedoch ist er zudem auch noch nicht immer ehrlich zu Joley. Er verheimlicht ihr seine Familiengeschichte und bringt sie durch Tricks dazu, sich seinem Willen zu beugen. Ob Joley sich ihm ebenso schnell hingegeben hätte, hätte Ilja nicht seine magischen Verführungskünste eingesetzt, bleibt für mich die Frage.
Joley dagegen finde ich sehr sympathisch. Sie ist wild und gleichzeitig mitfühlend und liebevoll. Überschwänglich und nachdenklich.
Schön finde ich auch das Wiedersehen mit ihren Schwestern und deren Freunden.
Und die die erotischen Momente sind äußerst sexy, heiss und nicht zu knapp gestreut.
Also ist es einzig Ilja, der mir den Spaß verdorben hat.
Gegenwart, New York, USA. Joley Drake, die zweitjüngste der magischen Drake-Schwestern, kann ihre seit Monaten angstaute Leidenschaft für den mysteriösen russischen Bodyguard Ilja Prakensky kaum noch ertragen. Er nimmt immer wieder telepathisch Kontakt zu ihr auf, versucht sie mit seiner Stimme zu verführen und Joley erliegt mehr und mehr seinem Charme. Aber ist Ilja wirklich der Richtige für sie ? Immerhin scheint er mit der russischen Mafia in Verbindung zu stehen und seine Aura kündet von Tod und Verderben. Doch ihr Kampf gegen die Gefühle, die sie unwiderstehlich zu diesem Mann hinziehen scheint aussichtslos. Auch Ilja ist fest entschlossen Joley zu der Seinen zu machen. Doch die Morddrohungen, die Joley erhält und die Anschläge auf ihr Leben halten ihn in Atem.