oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Gesamtausgabe in 16 Bänden. stw-Werkausgabe. Mit einem Ergänzungsband: Band 5: Das Prinzip Hoffnung: 3 Bände (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Gesamtausgabe in 16 Bänden. stw-Werkausgabe. Mit einem Ergänzungsband: Band 5: Das Prinzip Hoffnung: 3 Bände (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) [Taschenbuch]

Ernst Bloch
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 28,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 5 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Donnerstag, 31. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Das Prinzip Hoffnung
OA 1954–59 (3 Bde.) Form Sachbuch Bereich Philosophie
Ernst Blochs Opus magnum einer Seinslehre (Ontologie) des Noch-nicht-Seins enthält eine Menschheitsgeschichte, die von jeher für qualitativ Neues offen ist. Unter dem Titel Der Traum vom besseren Leben entstand Das Prinzip Hoffnung während der Emigration in den USA. Der Plan einer Veröffentlichung in der Oxford University Press zerschlug sich.
Inhalt: Ein Schwerpunkt der philosophischen Untersuchung Blochs ist die Kategorie der Möglichkeit. Der Mensch ist »die reale Möglichkeit all dessen, was in der Geschichte aus ihm geworden ist und vor allem mit ungesperrtem Fortschritt noch werden kann«. Möglichkeit ist der »Seinszustand der Welt«, dem Bloch eine enzyklopädische Gesamtschau von Indizien des Noch-nicht-Erschienenen widmet. Insofern handelt Das Prinzip Hoffnung von Kunst, Literatur, Musik, von Religion und Sozialtheorien, der Technik und den Einzelwissenschaften sowie deren vorwissenschaftlichen Frühstadien. In philosophiegeschichtlicher Hinsicht bekennt sich Bloch zur Humanität des Marxismus.
Wirkung: In dem von Emigranten unter Beteiligung von Bloch gegründeten Aurora-Verlag (New York) erschien 1946 Freiheit und Ordnung, ein Abriss der Sozialutopien. Dieser Vorabdruck aus Das Prinzip Hoffnung bereitete den Einfluss Blochs auf die jüngere Studentengeneration vor, nicht zuletzt durch den Appell einer Verbindung von Theorie und Praxis. Die Veröffentlichung im Ostberliner Aufbau-Verlag ab 1954 fiel in eine Zeit der ideologischen Verkrustung in der DDR (Bloch geriet als »Utopist« in den Verdacht des Revisionismus) und der politischen wie wissenschaftlichen Grabenkämpfe des Kalten Krieges. Das Prinzip Hoffnung erwies sich nach und nach als umfassende konkrete Utopie des Mensch-Seins. C. W.

Pressestimmen

»Immer noch ein Wunderwerk an Universalbildung und Geistesschärfe. Man muss es nur seiner marxistischen Pflichtübungen entkleiden. Dann entsteht eine Staunen machende Enzyklopädie der Sehnsüchte, Träume und Utopien. Ein Text, der nicht fragt: Was ist? Sondern: Was ist möglich?«

(Gregor Dotzauer Der Tagesspiegel )

»Was ist ... zu retten von dem überbordend reichen Buch eines unendlich belesenen Autors? Unvergessen bleibt gewiss die Idee der Freiheit, die »sein lassen« kann, die sich nicht erpressen lässt, erst recht nicht von einem »blinden ökonomischen Schicksal«. Wunderbar ist die Vorstellung, die Klugheit einer Gesellschaft zeige sich im Umgang mit der Natur. Und visionär ist der Gedanke einer institutionellen Zähmung der Weltgesellschaft, die Hoffnung auf einen Zustand, in dem jeder Mensch das Recht hat, Rechte zu haben. Das ist es vermutlich schon, der Rest bleibt ein entschlossenes Als-ob: Wir müssen so tun, als ob wir die Klimakatastrophe abwenden könnten und als ob wir der Technik den »Katastrophencharakter« austreiben könnten. Fortschritt bestünde schon darin, Zeit zu gewinnen und die Folgen des Fortschritts abzumildern. Auch das wäre ein Prinzip Hoffnung, unser letzter Fetzen Metaphysik.«

(Thomas Assheuer Die Zeit )

Kurzbeschreibung

Ernst Bloch (1885-1977) hatte von 1949-1956 einen Lehrstuhl für Philosophie an der Universität Leipzig inne. Aufgrund seiner kritischen Einstellung gegenüber dem damaligen DDR-Regime wurde er später zwangseremitiert und übersiedelte dann nach Westdeutschland.

Das Prinzip Hoffnung ist das philosophische Hauptwerk Blochs und entstand in den Jahren 1938-1947. Der Titel des Buches ist Programm: In fünf Teilen wird der Begriff der Hoffnung klar definiert und sehr breitgefächert analysiert.

"Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? War erwarten wir? Was erwartet uns? Viele fühlen sich nur als verwirrt. Der Boden wankt, sie wissen nicht warum und von was. Dieser ihr Zustand ist Angst, wird er bestimmter, so ist er Furcht. Einmal zog einer weit hinaus, das Fürchten zu lernen. Das gelang in der eben vergangenen Zeit leichter und näher, diese Kunst ward entsetzlich beherrscht. Doch nun wird, die Urheber der abgerechnet, ein uns gemäßeres Gefühl fällig. Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen."
Ernst Bloch in seinem Vorwort zu "Das Prinzip Hoffnung"

Über den Autor

Ernst Simon Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein geboren und starb am 4. August 1977 in Tübingen. Er entstammte einer jüdischen Familie aus der Pfalz. Von 1905 bis 1908 studierte er Philosophie bei Theodor Lipps in München und Oswald Külpe in Würzburg und wurde im Jahr 1908 promoviert. 1913 heiratete er die aus Riga stammende Bildhauerin Else von Stritzky. Als engagierter Gegner des Krieges ging er von 1917 bis 1919 mit seiner Frau in die Schweiz und war in Bern für das Archiv für Sozialwissenschaften tätig. 1917 beendete er in Locarno sein Werk Geist der Utopie. Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau heiratete er 1922 die Malerin Linda Oppenheimer. Die Ehe hielt bis 1928. Inzwischen war Bloch nach Berlin zurückgekehrt und der Kommunistischen Partei Deutschlands beigetreten. Zu seinen damaligen Freunden gehörten Bertolt Brecht, Kurt Weill, Theodor W. Adorno und Walter Benjamin. Politisch war Bloch sehr aktiv und bekämpfte schon früh die aufstrebende NSDAP. Er wurde nach Hitlers Machtübernahme ausgebürgert und emigrierte mit seiner ebenfalls jüdischen Lebensgefährtin Karola Piotrowska in die Schweiz. Sie heirateten 1934 in Wien. Von 1936 bis 1938 lebten sie in Prag und emigrierten anschließend in die USA, wo sie zehn Jahre blieben. Dort schrieb Bloch an seinen Werken Das Prinzip Hoffnung, Subjekt - Objekt. Erläuterungen zu Hegel und Naturrecht und menschliche Würde. Nach dem Krieg, 1948, erhielt er einen Ruf nach Leipzig auf den Lehrstuhl für Philosophie. 1957 geriet er jedoch in Konflikt mit der SED und wurde emeritiert. Er zog nach Frankfurt am Main. Spuren und Das Prinzip Hoffnung erschienen 1959 im Suhrkamp Verlag. 1961 nahm Bloch eine Gastprofessur in Tübingen an, wo er bis zu seinem Tod 1977 blieb.

‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de