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Gesammelte Werke Band 1: Die Blendung: Roman [Gebundene Ausgabe]

Elias Canetti
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Januar 1992
Als erster Band der Gesamtausgabe erscheint Canettis einziger Roman Die Blendung, 1935 zum ersten Mal veröffentlicht. Es ist die Geschichte des Sinologen Peter Kien, der in den Flammen seiner Bibliothek stirbt. Habgier, Brutalität und Weltfremdheit münden in den Zustand völliger Verblendung, die für die unheimlichen Personen des Romans den Untergang bedeutet.

Wird oft zusammen gekauft

Gesammelte Werke Band 1: Die Blendung: Roman + Gesammelte Werke Band 2: Hochzeit - Komödie der Eitelkeit - Die Befristeten - Der Ohrenzeuge: Dramen und Skizzen
Preis für beide: EUR 59,80

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser; Auflage: 4 (1. Januar 1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446170170
  • ISBN-13: 978-3446170179
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,7 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 735.378 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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So ist das nun mal: Bei allen großen Romanen ist die Sprache der eigentliche Hauptdarsteller. Wäre dem nicht so, ließe sich in diesem Fall berichten, daß sich alles um den Privatgelehrten Peter Kien dreht, einen exzentrischen Kopf- und Büchermenschen, der sich "bedeutendster Sinologe seiner Zeit" und Besitzer der umfangreichsten Privatbibliothek Wiens nennen darf.

Er forscht in allergrößter Ruhe vor sich hin, bis ihm ein entscheidender Fehler unterläuft: In einem Anfall von Rührseligkeit heiratet er seine Haushälterin Therese, weil diese jahrelang seine Bücherschätze so gewissenhaft abgestaubt hat. Kaum ist sie aber Frau Kien, möchte sie noch viel mehr abstauben -- es entbrennt ein irrsinniger, erbarmungsloser Kampf um die Vorherrschaft in der heimischen Bücherfestung. In diesen Kampf greifen außerdem ein: Benedikt Pfaff, der sadistische Hausmeister, und Fischerle, ein buckliger Zwerg und Zuhälter, der sich nebenbei für den größten Schachspieler aller Zeiten hält. Und alle sind einzig beseelt von Habgier und betreiben mit Eifer Kiens Untergang.

Die Blendung ist von entwaffnender Trostlosigkeit, eine positive Identifikationsfigur wird der Leser vergebens suchen. Mehr als entschädigt wird er aber durch den ins Groteske gesteigerten Humor, mit dem das absurde Treiben der Figuren und deren Denkwelten geschildert werden. Der sprachliche Zauber dieses Romans beruht vor allem auf Canettis Fähigkeit, diese bizarren Kreaturen völlig innerhalb ihrer Wahnlogik und konsequent im jeweils eigenen Tonfall sprechen zu lassen. Auch wenn nach der ersten Veröffentlichung mehr als drei Jahrzehnte verstreichen mußten, bis die literarische Öffentlichkeit von Canettis einzigem Roman Notiz nahm, zählt er mittlerweile zweifellos zu den Klassikern der Moderne. --Christian Stahl

Pressestimmen

"Felix von Manteuffel als Privatgelehrter Kien, für den Bücher leibhaftig werden, Libgart Schwarz als naiv-berechnende Therese und Wolfgang Böck als Hausbesorger machen das Hörbuch zum Genuss." (Rheinische Post) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bizarres Jahrhundertwerk 26. Januar 2004
Format:Taschenbuch
Ein Sinologe, der völlig abgeschieden und weltlichen Interessen abgeneigt in seiner Bibliothek lebt, heiratet die schäbige, blauberockte und obendrein noch verblödete Haushälterin Therese, nachdem er Zeuge wurde, wie pfleglich, wie liebevoll sie eines der von ihm geliehenen Bücher behandelt.Ein Trugschluß, denn bei der Rückkehr vom Standesamt zieht die Haushälterin, Therese, ihren schrecklichen blauen Rock und alles was sie darunter trägt aus und wischt mit einem Handstreich alle auf dem Bett plazierten Bücher hinfort um Platz für ihre Bedürfnisse zu schaffen. Peter Kien, der berühmte Sinologe indes hat ein anderes Bedürfnis: Er flieht. Aufs Klo.
So beginnt dieses Buch. Wunderbar komische Szenen, die von Sarkasmus nur so triefen, Missverständnisse, die unausweichlich sind, weil Verständigung zwischen derart unterschiedlichen Menschen nicht existieren kann, ein alles wissender Erzähler, der zwischen den Köpfen seiner Figuren mit grosser Eleganz umherspringt. Das vorläufige Ende des Liedes ist die Ankunft Peter Kiens im Wiener Milieu, wo er einem mißgebildeten Gauner (Fischerle, der eingebildete Schachweltmeister, meine liebste Figur des Buches) auf den Leim geht und sein Bargeld unters Volk bringt. Als Fischerle auf der Siegerstrasse zu wandeln scheint, bringt er den Bruder Peter Kiens ins Spiel, einen in Paris lebenden berühmten Psychiater. Diser muss anreisen und versuchen, das Zerwürfnis zu lösen.
Vorweg: Für mich das Buch des Jahrhunderts. Es beschreibt Missverständnisse, Gewaltbereitschaft und die völlige Unmöglichkeit menschlichen Zusammenlebens.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unversöhnlichkeit von Ideal und Wirklichkeit 23. Juni 2005
Format:Taschenbuch
Die Hauptfigur in diesem Buch ist Peter Kien, ein weltfremder Sinologe der die grösste Privatbibliothek (25000 Bände) Wiens sein eigen nennen darf. Er ist als Gelehrter hoch angesehen, meidet aber Öffentlichkeit. Seine Abende verbringt er lieber indem er Kant u.a. imaginär zu sich einlädt (er kennt fast alle seine Bücher auswendig, es ist also kein Problem für ihn sich Kant als Gesprächspartner vorzustellen) und einen lauschigen Abend mit seinen Gästen zu verbringen. Trotz seins Intellekts verfällt er aber seiner dummen, raffgierigen Haushälterin und das nur, weil diese seine Bücher (die er mehr liebt als irgendetwas anderes auf der Welt) mit Samthandschuhen liest und auf Kissen bettet. Ist die Hochzeit erstmal vollzogen, interessiert sie nur noch sein Geld. Damit ist Kiens gesellschaftlicher und auch geistiger Zerfall besiegelt. Denn auch die restlichen Figuren, der brutale Hausbesorger Pfaff und der Zuhälter Fischerle, richten den Sinologen zugrunde. Er wird aus seiner Wohnung vertrieben, gibt Geld aus für immer das gleicht Bücherpaket und seine geistige Umnachtung nimmt zu. Es endet alles in einer Katastrophe.
Der Inhalt ist recht schnell erklärt, ausschlaggebend ist bei „Die Blendung" aber wohl auch mehr die Art wie Elias Canetti diese Geschichte erzählt und vor allem auch was zwischen den Zeilen steht. Er beschreibt hier einen Kampf zwischem weltfremden Bildungsideal, Raffgier und nackter Brutalität. Alle Figuren sind so überspitzt dargestellt (Redeweise, Verhalten), dass es einfach Spass macht dieses Buch zu lesen, mal muss man schmunzeln, oft ist man überrascht, manchmal geschockt. Eine wirkliche Identifikationsfigur sucht man hier vergebens.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Canettis bizarres Meisterwerk 15. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Blendung" ist ein Werk zu dem ein Vergleich zu finden mir unmöglich ist.Es erzählt die zunächst harmlos scheinende Geschichte eines Sinologen welcher allein in der Welt seiner von ihm geliebten Bücher lebt.Diese Liebe allerdings findet ihren Höhepunkt in der völligen Personifikation der Bücher. Die Hauptfigur verliert sich in der von ihr erschaffenden sekundären Welt und entfremdet sich der Realität. Mit seiner angestellten Haushälterin tritt schließlich eine Bedrohung der Außenwelt an den Sinologen heran, welche ihn zugrunde richtet. Elias Canetti erschafft in seinem Buch Charaktere, welche abseits jeder Normalität liegen. Der Leser wird zwischen Mitgefühl, Faszination und Widerwillen hin-und hergerissen. Ein groteskes und absurdes Werk, welches bis an den Rand des Wahnsinns treibt. Beeindruckt von diesem Buch kann ich es weiterempfehlen, jedoch nur einem geduldigem Leser, der die Mühe nicht scheut, sich auf die anstrengenden Figuren des Buches einzulassen.Auch ist die Handlung zeitweise etwas zäh,doch wer trotz allem durchhält legt ein gutes Buch zur Seite mit dem Gefühl, aus einer anderen Welt zurückgekehrt zu sein. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..............BIRGIT MINICHMAYR !!! 9. Dezember 2013
Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
" Ich bitt` Sie ! "

Birgit Minichmayr ist der Star dieses Hörspiels von Klaus Buhlert, ohne wenn und aber, auch wenn den größten Lesepart der souverän agierende Manfred Zapatka zu bewältigen hat. Minichmayr agiert hier so derb-österreichisch, wie man es von ihr auf den Bühnen des Münchner Residenztheater oder Wiener Burgtheater noch nicht gehört hat (selbst im sehr derb-groben WEIBSTEUFEL nicht). " Ich bitt`Sie !", ihr Standartsatz, wenn sie auf eine Zumutung oder falsche Beschuldigung reagiert, nur vordergründig höflich, unter dieser Schicht ist jedoch die Brutalität dieser Haushälterin Therese hörbar. Überhaupt agieren fast alle Schauspieler mit derb-österreichischen Akzent (herausragend auch Wolf Bachofner als Hausbesorger), falsche Höflichkeit, sogleich erkennbar. Vor dem inneren Auge des Zuhörers entstehen richtige Horrorwelten. Unterstützt wird dieser Eindruck durch Buhlerts Klangwelten, die diesesmal etwas in ihrer Rohheit an die akustischen Klangwelten der ROBERT WILSON und TOM WAITS Theaterstücke erinnern. Rohe, sentimentale Jahrmarktsmusik, in der es keine Erlösung gibt.

Es gibt keine sympathische Figuren in diesem Stück (Samuel Finzis Kien ist eine der unsympathischsten im Hörspiel!), mit Ausnahme des Erzählers, der ja nicht wirklich dazu gehört. Manfred Zapatka erledigt diesen Part gewohnt routiniert, wie er dies auch bei Buhlerts Serapionsbrüder gemacht hatte. Der Zuhörer ist froh, seine Stimme zu hören, um aus der klanglichen Brutaliät der derben und brutalen Stimmen fliehen zu könnnen.

Natürlich ist die BLENDUNG bei nur 12 CDs gekürzt, nicht immer kann man der Handlung mit ihren Sprüngen folgen (wie man auch schon in der FAZ lesen konnte), aber das schmälert den Hörgenuss nicht. Eine Sternstunde für BIRGIT MINICHMAYR !!!

( J. Fromholzer )
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Die Blendung (Hörspiel)
Erster Eindruck: Intelligent und von zwischenmenschlichen Beziehungen überfordert

Der Sinologe Peter Kien geht hochmütig durch die Welt und hat für alle,... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Poldis Hörspielseite veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Für Canetti-Fans ein absolutes Muss
Der 1935 erschienene Roman „Die Blendung“ ist der einzige Roman des späteren Literaturnobelpreisträgers (1981) Elias Canetti (1905-1994). Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Manfred Orlick veröffentlicht
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Vor 18 Monaten von kafkaesk veröffentlicht
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Vor 18 Monaten von Sabaga veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das man gelesen haben sollte
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Vor 21 Monaten von Elena veröffentlicht
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Protagonist Peter Kien, Gelehrter, berühmtester Sinologe seiner Zeit (1931/32) und Inhaber der größten Bibliothek Wiens (25. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juli 2012 von BB
5.0 von 5 Sternen muss man lesen
Nachdem ich Canettis Stimmen von Marakesch gelesen haben und mich dieser opulente literarische Stil so begeister hat, habe ich mir die Blendung beschafft und bin einzig und allein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2012 von laconstance
5.0 von 5 Sternen Bildung ist ein Festungsgürtel...
...gegen die Masse in uns selbst...

heißt es an einer Stelle des Romans. Und dennoch, dies beweist Canetti auf den über 500 Seiten seines Meisterwerks, ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2012 von Gavin Armour
5.0 von 5 Sternen "Das herrschende Prinzip im Kosmos ist die Blindheit. ...
...Sie ermöglicht ein Nebeneinander von Dingen, die unmöglich wären, wenn sie einander sähen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2011 von jrgela
5.0 von 5 Sternen Misanthropische Kopfgeburt
Elias Canettis literarisches Hauptwerk Die Blendung erzählt von einem Bibliomanen, den seine Liebe zu Büchern in den Wahnsinn treibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. September 2011 von Rolf Dobelli
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