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Zum 100. Todestag des großen Philosophen am 25. August 2000
Die hochgelobte Goldmann-Ausgabe der gesammelten Werke in komplett neuer Ausstattung.
Friedrich Wilhelm Nietzsche wird am 15. Oktober 1844 als Sohn eines protestantischen Pfarrers geboren. Er studiert klassische Philosophie in Bonn und Leipzig, wo er Richard Wagner kennenlernt, den er anfangs verehrt, von dem er sich aber bald entfremdet. 1869 wird Nietzsche noch vor seiner Promotion Professor der klassischen Philosophie in Basel. 1876/77 wird er aus Gesundheitsgründen zunächst vorläufig, 1879 dann endgültig in den Ruhestand versetzt; seitdem widmet er sich ausschließlich der Vollendung seines philosophischen Werkes. Rastlos wechselt er seine Wohn- und Arbeitsorte: Von Rapallo über S. Margherita und Sorrent nach Mentone, Genua, Nizza, Turin und Sils-Maria. 1882 lernt Nietzsche in Rom Lou Andreas-Salomé kennen, mit der er eine intellektuelle Freundschaft pflegt. Im Januar 1889 erleidet Nietzsche in Turin einen paralytischen Anfall, von dem er sich nie wieder richtig erholt. Am 25. August 1900 stirbt er in Weimar.
Friedrich Nietzsche ist einer der bedeutendsten deutschen Philosophen. Sein Werk hat das Denken im 20. Jahrhundert weltweit maßgeblich beeinflußt.
Alle Bände mit einem Nachwort, einer Zeittafel zu Nietzsche, Anmerkungen und bibliographischen Hinweisen von Prof. Dr. Peter Pütz, Professor für neuere deutsche Literatur an der Universität Bonn.
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Zarathustra, nicht der historische, lehrt vom Übermenschen. "Gott ist tot!" - dieser Ausspruch ist wohl vielen bekannt. In Nietzsches wohl genialster Lebendigkeit, Sprunghaftigkeit, Vielfalt, erzählerischer Leichtigkeit, Leichtfüßigkeit und tänzerisch-singender Sprache geht es um den Menschen, der nur ein Seil, ein Übergang ist, von Affen zu Übermenschen. Es gilt, wie ein Seiltänzer, dieses Seil zu überschreiten und zum Übermenschen zu werden.
Dieser Übermensch aber ist nicht, wie in vielerlei Religionen, ein von der Erde (Erde hier auch als Sinnbild für all jene "tierischen Triebe" oder "Erdenhaftigkeit") losgelöstes Wesen. Es ist vielmehr mit einem Bein auf der Erde, mit dem anderen im Himmel. Ein Tier. Ein Gott. Ein Seil zwischen beidem.
Ein mit, wie gesagt, stilistisch genialem Charakter aufwartendes Buch. Inhaltlich ist es sehr verspielt. Die Erzählungen gleichen Tänzen, singenden Metaphern, in die es gilt, einzusteigen, mitzuerfahren. Oder bildhaft gesagt: Mitsingen, mittanzen.
Nietzsche beschreibt aber nicht nur jenen Übermenschen, den Zarathustra exemplarisch darstellt, sondern auch "uns" den Menschen und letztlich wie es mit uns weitergeht, den "letzten Menschen". Viel Psychologie, Psychoanalyse (als Analyse des menschlichen Geistes und der menschl. Seele), viel radikale Durchschau von Vorurteilen und scheinbar-offenbaren Erkenntnissen.
Sehr zu empfehlen auch wenn Nietzsches Stil sicherlich sehr eigen ist und somit vom Leser (je nachdem, was man mag) auch mehr abverlangt. Doch es lohnt sich.
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