...bekomme ich als ehemaliger Zoni die Chance, die uns damals vorenthaltenen Romane/Erzählungen zu lesen, obwohl eine ganze Anzahl in der ehemaligen DDR veröffentlicht wurden, anders als in der damaligen Sowjetunion. Es ist eine späte Genugtuung festzustellen, was für Visionäre das waren, wenn ich allein den Roman "Die gierigen Dinge des Jahrhunderts" bedenke, in dem es um Drogen und deren Mißbrauch geht bereits Anfang der 60'er. In dieser (und nicht nur dieser) Sammlung sind genauso visionäre Erzählungen versammelt, die die Armseligkeit der Spießbürger, die Verlorenheit von Menschen mit Idealen in "Ein Gitt zu sein ist schwer", aber auch des "echten menschlichen" Kommunismus versammelt wie das "Hohelied" auf den Entdeckerdrang des Menschen und die Beschreibung derer, die diesen nur für ihre Gewinn- und Machtsucht mißbrauchen. Lest die Strugatzgis und ihr werdet Euch selbst erkennen, in der einen oder anderen Beziehung.