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Gesammelte Schriften: Die Verfassung der Freiheit: BD 3
 
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Gesammelte Schriften: Die Verfassung der Freiheit: BD 3 [Taschenbuch]

Friedrich August von Hayek , Alfred Bosch , Reinhold Veit
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 575 Seiten
  • Verlag: Mohr Siebeck; Auflage: 4. A. (8. Juli 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3161486285
  • ISBN-13: 978-3161486289
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.652 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Friedrich A. von Hayek
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Produktbeschreibungen

Klappentext

"Der große Universalgelehrte europäischer Tradition, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften von 1974, hat in seinem Lebenswerk, das auf einer tiefen Kenntnis vieler Disziplinen (Ökonomie, Rechtswissenschaft, Geschichte, Biologie und Psychologie) beruht, mit Beharrlichkeit den Gedanken verfolgt, daß allein individuelle Freiheit die Bewahrung und Fortentwicklung der Zivilisation sicherstellen kann." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frank Reibold TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Autor setzt sich leidenschaftlich für die Herrschaft des Rechtes im Sinne des (ursprünglichen) Liberalismus ein:

- vor Gericht sind alle gleich

- Schutz der Menschenrechte / der Privatsphäre

- Vertragsfreiheit

- keine Zwangsmaßnahmen

- Marktwirtschaft

- Gewaltenteilung

Damit sind Sonderrechte für besondere Gruppen (auch solche zwecks vorgeblicher "sozialer Gerechtigkeit") ausgeschlossen. Jedoch sind nicht nur Kartelle und Monopole als Zwangsinstrumente verboten, sondern auch Zwangsmitgliedschaften in Gewerkschaften, Eingriffe der Gewerkschaften in Arbeitsverträge (über verbindliche Tarifverträge) und Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Aufsichtsräten. (Die Mitbestimmung ist demnach Sozialismus durch die Hintertür.)

Der Autor billigt dem Staat das Recht zu, Sozialversicherungen (z. B. Rente, Krankenversicherung) anzubieten und einen Zwang zum Abschluss entsprechender Versicherungen einzuführen. Dies wird teilweise so interpretiert, als ob Hayek einen ausufernden Wohlfahrtsstaat propagieren würde; dem ist aber nicht so. Der Staat soll nämlich keine staatliche Zwangsversicherung einführen dürfen. Er soll, falls überhaupt, nur einer unter vielen möglichen Anbietern sein.

Das wichtigste Ziel der Freiheit ist, dass sich neue Ideen und Organisationsformen frei und spontan entwickeln können.

Für mich war das Buch sehr aufschlussreich und eine gute Ergänzung zu "The Road to Serfdom" vom gleichen Autor. Leider ist das Buch schon etwas älter, sodass die zahlreichen Fakten und Zitate die aktuellen Auswüchse des Sozialstaats nicht würdigen können.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Freude an der Freiheit 16. November 2002
Format:Taschenbuch
"Wer nur ein Ökonom ist, ist ein schlechter Ökonom." (Hayek)

Die Verfassung der Freiheit ist Hayeks wesentliches Vermächtnis und ein Meilenstein liberaler Denkart. Die 'Freiheit' wird durch die Geschichte hindurch begleitet, ihre Freunde und Vorkämpfer gewürdigt, ihre Feinde und - bei weitem fataler - die falschen Freunde benannt. Angefangen im noch jungen Athen über das Römische Imperium gelangt Hayek zum revolutionären Frankreich und in das geliebte England. Der schottischen Aufklärung wird ebenso Tribut gezollt, wie der amerikanischen Emanzipation. Hayek deckt die bestechenden Vorteile freier Gesellschaften auf. Die Freude an der Freiheit schimmert auf jeder Seite durch die sachliche Ausarbeitung liberaler Grundwerte.
Als Gegenbegriff zur 'Freiheit' postuliert er die 'soziale Gerechtigkeit'. Er zeigt, das der allgemeine Glaube am Nutzen dieser Idee in keinster Weise mit einem tatsächlichen Vorteil verbunden ist. "[...] die nahezu allgemeine Verbreitung eines Glaubens beweist nicht, dass er gültig oder auch nur sinnvoll ist, so wenig wie der allgemeine Glaube an Hexen und Gespenster die Gültigkeit dieser Begriffe bewiesen hat." So Hayek.
Schließlich ist dieses Werk notwendig, um das liberale Wesen zu erkennen. Der Leser wird feststellen, dass kaum eine aktuelle Darstellung des Liberalismus an die Vorstellung der geistigen Väter herankommt. Wetten, dass Sie positiv überrascht sind ...

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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
F. A. Hayek hat mit diesem Werk die umfassendste Abhandlung über die vielen Facetten des Freiheitsbegriffes verfasst.
Seiner Analyse der Werte und Bausteine, auf denen unsere Zivilisation aufgebaut ist, folgt ein Konvolut an Argumenten für die Freiheit. Mit sachpolitischen Themen setzt sich der Autor erst ab dem zweiten Drittel des Buches auseinander. Unterschiedliche Freiheitsbegriffe werden genauso wie die historische Entwicklung des Liberalismus nachgezeichnet. Unzählige Fussnoten und Literaturhinweise zeigen: das ist das Lebenswerk eines der grössten liberalen Theoretikern der Weltgeschichte.
Wer bei dem Namen "Hayek" lediglich den Wirtschaftswissenschaftler assoziiert, irrt gewaltig; seine tiefen Kenntnisse in Ökonomie, Rechtswissenschaft, Geschichte, Biologie und Psychologie kommen in diesem Werk voll zur Geltung. Es ist keineswegs übertrieben, Hayek als einen der letzten grössten Universalgelehrten europäischer Tradition zu bezeichnen.

Eines jedoch gilt es zu berücksichtigen; Hayek war kein Populärwissenschaftler. Er hasste es, schnell auf den Punkt zu kommen und schob lieber noch ein paar abstrakte Theoriegebäude vor. Zudem ist es unerlässlich, als Leser dieses Buches ein unbändiges Interesse an Liberalismus und Freiheit zu haben. Ist dem nicht so, werden die 496 Seiten zur Qual.

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