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am 29. Juni 2015
Wer sich von dem aalglatten Wortstakkato Adornos nicht betören lässt, hat Mühe mehr als 20 Seiten am Stück zu lesen. Adorno hebt an und dreht und dreht sich eins ums andere Mal um sich selber. Dabei immer Rechthaber, fast immer oberlehrerhaft gebildet, meistens halbgebildet insbesondere wenn es um Mathematik geht und klar und deutlich nur, wenn er sich moralisch über den banalen Einzelnen, der keine Schönberg-Partitur lesen kann, erhebt. Ja, da und dort, findet auch Adorno ein Korn. Aber hier gilt, was schon für seine musikalischen Analysen gilt: Da, wo er Recht hat, ist er oberflächlich und wo er in die Tiefe geht, ist er falsch. Wen wunderts, dass kaum jemand diesen Unsinn noch rezipiert.
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21 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2006
Kann es eine Ästhetische Theorie aus wissenschaftlicher Sicht geben? Oder ist eine Theorie der Ästhetik selbst immer nur ästhetisch, also ein Kunstwerk? Ist demnach also die Wissenschaftssprache keine Sprache, die der Kunst und damit der Ästhetik beikommen kann? Gibt es also eine Fachsprache der Ästhetik überhaupt? Überhaupt der Wissenschaft, wie die Erkenntnistheorie von Carnap über Popper zu Thomas S. Kuhn durchaus bezeugt? Was ist, wenn nicht? Wird die Wissenschaftssprache damit nicht selber ästhetisch, also Kunst? Sozusagen l’art pour l’art als die einzig wirklich mögliche Form von Wissenschaft? Was sagt uns Quantentheorie und Relativitätstheorie dazu, wo uns das Kartesianische Weltbild aus den Fugen gerät und keiner mehr weiß, ob Zeit und Raum in der Form, wie wir sie kennen und Kant sie als eherne Formen der Wahrnehmung bestimmt hatte, überhaupt noch universale Gültigkeit haben? Ist dann nicht alles irgendwie nur noch l’art pour l’art? Und zu welchem Zweck? Welchem Endziel? Welchem Telos? Adornos Ästhetische Theorie ist eine Theorie der Ästhetik, die selber ästhetisch oder zu Kunst sich längst schon zerstoßen hat. Sie ist freies Fließen von Begriffen (Heraklit) und reiner Vorgriff auf das, was wir heute wissen oder wissen können: dass wir nichts sicher wissen, also alles immer wieder nur offen ist. Sie ist damit mehr, als sie scheint und weniger, als sie sein könnte. Sie ist ein unüberholbares Monumentalwerk, das sich aus dem Kenntnisreichtum und der Sprachkunst eines der großen Philosophen unserer Zeit nährt. Daher sollte niemand glauben, dass er dieses Buch wirklich lesen oder verstehen kann. Aber er kann es genießen. Zumal er es kaufen kann.
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