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Gesammelte Gedichte
 
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Gesammelte Gedichte [Gebundene Ausgabe]

Robert Gernhardt
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 2006 --  

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 700 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 4 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100255062
  • ISBN-13: 978-3100255068
  • Größe und/oder Gewicht: 16 x 11,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 302.987 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Robert Gernhardt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Tusch! Seit fünfzig Jahren dichtet Robert Gernhardt. 1954 begann der Gymnasiast im Ton von Trakl und Benn zu reimen, heute ist Robert Gernhardt einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache. Seine Meisterschaft: der elegante Balanceakt zwischen Leichtem und Schwerem, zwischen der Komik des Lebens und dem bitteren Ernst menschlichen Strebens. Er ist ein Virtuose, dessen Reim auf unserer Zeit die Gegenwart aufs Genaueste widerspiegelt. Der Schmuckband in bester Ausstattung führt das ganze Werk des Dichters vor Augen - ein hinreißendes Lesebuch mit Gedichten, von denen viele schon zu Klassikern geworden sind.

Über den Autor

Robert Gernhardt, 1937 in Reval/Estland geboren, studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. Er lebt als freier Schriftsteller, Maler, Zeichner und Karikaturist in Frankfurt am Main. Er veröffentlichte u. a. sieben Gedichtbände, "Besternte Ernte" (mit F. W. Bernstein), "Wörtersee", "Körper in Cafés", "Weiche Ziele", "Lichte Gedichte", "Im Glück und anderswo" und "Die K-Gedichte". Zudem hat Robert Gernhardt gemeinsam mit Klaus Cäsar Zehrer den Band "Hell und Schnell. 555 komische Gedichte aus 5 Jahrhunderten" herausgegeben. Für sein Werk wurde Robert Gernhardt mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Bertolt-Brecht-Preis, dem Erich-Kästner-Preis, dem Joachim-Ringelnatz-Preis und dem Heine-Preis.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
104 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin kein Gernhardt-Kenner. Vielmehr wollte ich durch den Erwerb dieses Buches Gernhardt gerade kennen-lernen, nachdem ich hier und da - und immer mal wieder - über ein paar Zeilen von ihm gestolpert war. Und zum Kennenlernen eignet sich das Buch hervorragend, aus diesen Gründen:

1. Es ist ästhetisch.

In der Hand liegt ein schönes, knuffiges, in grünes Leinen gebundenes Buch mit Lesebändchen. Ohne Schutzumschlag zwar, aber das ist eher von Vorteil – denn wenn es einen Umschlag gäbe, würde ich ihn nicht entsorgen, sondern drumlassen und der schöne grüne Leineneinband bliebe unbesehen. Wie ein herrlicher Holztisch unter einer Tischdecke. Wäre doch schade.

2. Es ist vielseitig.

Es versammelt die unterschiedlichsten Gedichte in einem Band und zeigt damit viele Facetten dieses Autors. Ich gestehe, wenn ich den Namen Robert Gernhardt hörte, nahezu ausschließlich an die Gattung Nonsens-Gedicht gedacht zu haben. Sprachspiel mit Witz und ja, auch Tiefgang. Aber eben immer mit Witz. Mit einer solchen Ernsthaftigkeit, wie sie zB. in einigen der „K-Gedichte“ (teilweise ungereimt) zum Ausdruck kommt, hatte ich demgegenüber nicht gerechnet. Und die wirft dann auch wieder ein ganz anderes Licht auf die „lustigen“ Verse... Vergleichbar vielleicht mit dem Effekt, der sich einstellt, wenn man von einem Maler, den man nur aus der abstrakten Kunst kennt, plötzlich die herrlichsten Bleistift-Naturstudien sieht – schaut man dann nicht auch mit anderen Augen auf die Farbflächen?

Der Band beginnt mit „Vier Gedichte aus Schul- und Studienzeit 1954/56, 1961“ – und endet mit den „K-Gedichten 2004“. Dazwischen finden sich: „Gedichte aus besternte Ernte 1976“, „Gedichte aus der ‚Welt im Spiegel’ (‚WimS’) 1971-75“, „Gedichte aus Wörtersee 1981“, „Ein Gedicht aus der ‚Titanic’ 1981“, „Vier Gedichte aus Ich Ich Ich 1982“, „Körper in Cafés 1987“, „Die Florian-Freyer-Gedichte 1991“, „Das Stadtschreibergedicht 1992“, „Weiche Ziele 1994“, „Lichte Gedichte 1997“, „Gedichte aus Klappaltar 1998“, „Berliner Zehner 2001“, „Im Glück und anderswo 2002“.

Diese chronologische Ordnung erleichtert es dem Leser, Entwicklungen des Autors nachzuspüren. Überhaupt mag ich bei Gedicht-Sammelbänden die chronologische Ordnung lieber als die thematische – ich fühle mich dann an die Hand genommen und weiß bei der Lektüre, auch und gerade wenn ich das Leben des Autor wenig bis gar nicht kenne, immer, wo ich gerade stehe. Im besten Falle hat man am Ende das Gefühl, sowohl einen Gedichtband als auch eine Biographie des Autors in den Händen zu halten...

3. Es enthält Anmerkungen des Autors.

Auf reichlich 70 Seiten Anhang kommentiert der Autor teils seine Gedichte, teils die Entstehungsgeschichte der Gedichtbände, aus denen die Werke entnommen sind. Und zwar mit dem ihm eigenen Augenzwinkern, sodaß die Lektüre des Anhangs nicht nur Informationen, sondern auch Lesegenuß bietet. Erfrischend auch, daß Gernhardt Schwerpunkte setzt und nicht sklavisch „zu allem etwas sagen muß“.

Das führt zu meinem einzigen kleinen Kritikpunkt: Wenn man ein Gedicht im Gedichtteil liest, weiß man nämlich nicht, ob es gerade hierzu einen Kommentar des Autors gibt oder nicht. Bei mir führte das zu nervigem Hin-und-hergeblättere, bis ich mich entschloß, zuerst den Anhang zu durchforsten und mir meine Verweise selbst in den Gedichtteil zu schreiben... Naja, vielleicht ist ja diese Arbeit am Buch gar gewollt, wer weiß... ;-)

Beschlossen wird der Band durch alphabetische Verzeichnisse der Gedichttitel und Gedichtanfänge.

Fazit: Ein schöner Band für den Einstieg und zum Schmökern. Viel Inhalt - trotzdem nicht erdrückend.

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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn heute niemand mehr ernsthaft behaupten kann, die Deutschen würden nur tiefschürfende schwermütige Grübelei als "richtige" Lyrik akzeptieren, dann ist diese erfreuliche Trendwende zu einem großen Teil Robert Gernhardt zu verdanken. -- Ähnlich wie Morgenstern, Ringelnatz und einige andere hat er gezeigt, dass Nonsens große Literatur sein kann, und ihm hat man's endlich geglaubt. In ihrer Begeisterung haben viele nicht gemerkt, dass Gernhardts Komik vor allem in seiner virtuosen Formbeherrschung ("Sonette find ich sowas von besch***ssen") und seinem Instinkt für aberwitzige Pointen ("das wird der Weinreinbringer sein") begründet ist. Die wahre Komik sei der konsequent verweigerte Sinn, schrieb er einmal, und beweist das seit fünf Jahrzehnten. Seiner Leserschaft ist er stets ein wenig voraus; vor lauter Lachen haben viele noch nicht einmal richtig mitgekriegt, dass Gernhardts Lyrik sich während der letzten 10, 15 Jahre weiterentwickelt und von vordergründig lustigen Themen wegbewegt hat.
Der vorliegende Band, im Oktober 2005 erschienen und auch in der Ausstattung (Leineneinband, Dünndruck-Papier) eines Klassikers würdig, versammelt nun Gernhardts Gedichte aus 50 Jahren (man traut seinen Augen nicht: 50 Jahre Gernhardt!). Von der Trakl-Imitation des vorwitzigen Schulbuben bis zu den K-Gedichten ist alles drin, chronologisch geordnet. Man kann in Gernhardts Gedichten schwelgen, sich darin wälzen, aber auch nüchtern die Lücken im Regal schließen, und es gilt Heinz Erhardts Diktum "Man kann in diesem Buch auch lesen!"
Man kann hier Gernhardts Entwicklung mit eigenen Augen und Gedanken verfolgen. Was sich bereits in den frühen Gedichten andeutet, tritt im Laufe der Jahre immer deutlicher in den Vordergrund: Gernhardt beherrscht die vielen klassischen Formen des Gedichts wie kaum ein Zweiter, und wie er mit all den verschiedenen Reimformen, Rhythmen und der Metrik spielt, das macht ihm kaum einer nach. Unversehens ist er zum Klassiker geworden...
Alle sind sie an Bord, die lieben Bekannten, nicht nur der Nasenbär ("Der Nasenbär sprach zu der Bärin"...) und Paulus' Brief an die Apatschen. Aber Gernhardt ist nicht "nur" ein Spaßmacher; seit den "Weichen Zielen", spätestens aber seit den "Lichten Gedichten" wird der Grundton ernster, in den "K-Gedichten" schließlich geht es um die eigene Krebserkrankung. Keine Themen zum Lachen, möchte man sagen -- aber bei Gernhardt weiß man auch da nie. Eine gute Pointe kommt diesem Dichter so schnell nicht aus...
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Ringelnatz der Gegenwart! 12. November 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Wer hierzulande heitere Verse schreibt, wird meist nicht mit der gleichen Ernsthaftigkeit wahrgenommen, wie ein Lyriker, der sich ernsteren Themen widmet.
Robert Gernhardt wird dies wissen und hat trotzdem bis zum heutigen Tag seine Profession in den fröhlichen Gedichten gefunden, mit denen er mit Ringelnatz und Morgenstern durchaus in einem Atemzug genannt werden kann.
Denn jedes Kind weiß, dass nur die großen Könner die Menschen wirklich zum Lachen oder Schmunzeln bringen können.
Gernhardt beherrscht die Klaviatur des Gedichts aus dem Eff-Eff und das macht den großen Reiz seiner Lyrik aus, bei dem auch durchaus schon mal das Lachen im Halse stecken bleibt.
In chronologischer Reihenfolge findet der Leser eine sehr umfangreiche Auswahl und auch wenn nicht jedes Gedicht gleich gehaltvoll ist und manches sicher dem Zeitgeist zum Opfer fallen wird, einige Gernhardt-Gedichte haben wirklich das Zeug zum Klassiker!
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Alles von Gernhardt
Das Buch ist kompakt und enthält alle Gedichte von Robert Gernhardt. Ich habe es einer Freundin, die im Ausland lebt geschenkt, da es durch die kleine Form und das dünne... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von beleg veröffentlicht
Mein Lieblingsbuch
Zu Robert Gernhardt kam ich über Umwege, aber nun ist dieser Gedichtband ein guter Begleiter geworden. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Regenschirm veröffentlicht
Gernhardt, Robert
Nicht nur ein gutes Buch, sondern ein ausgesprochen schönes Buch (gut verarbeitet, handlich und auch äußerlich sehr gefällig).
Veröffentlicht am 30. August 2009 von Wilfried Bauch
Lesenswert und eine Freude
Gedichte haben leider keine Konjunktur in unserem Lande. Deshalb allein ist Robert Gernhardt schon fast eine Ausnahme und in jedem Falle erwähnenswert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2008 von Günter Nawe "Herodot"
Einfach mal schön und leicht !
Wir haben uns diesen Gedichtband nach einer Empfehlung von Jürgen v.d. Lippe ("was liesst du?") gekauft und sind begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2008 von Leserin
Total enttäuschend
Die Beschreibung klang sehr vielversprechend ( einer der bedeutendsten Lyriker, Schmuckband, hinreißendes Lesebuch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2008 von Roland Richter
Gernhardt-Kritik
Gernhardt - über ihn lässt sich viel sagen und schreiben. Hier jetzt für Leute, die keine Zeit haben, lange Kritiken zu lesen: Kaufen Sie das Buch, sie werden es... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2006 von Wolfgang Müller
Der zeitgenössische Wilhelm Busch
Es ist schon eine Preziose der ganz besonderen Art, dieses Lebenswerk von Robert Gernhardt. Hunderte von Gedichten aus fünfzig Jahren, 1954 – 2004. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2006 von Carl-heinrich Bock
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