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Moviemans Kommentar zur DVD: Gute Qualität für einen Film, der von namhaften Leuten gemacht wurde, aber sich im Grunde anfühlt, wie das Abschlussprojekt eines Filmstudenten.
Bild: Auf digitalem Video gedreht, macht der Film ein ziemlich gutes Bild. Rauschen ist praktisch nicht vorhanden, nur hin und wieder ziehen ein paar blockartige Strukturen durchs Bild (00:43:51). Die Farben sind kräftig und erwecken die Wüste zum Leben, zeigen aber auch ihre Tödlichkeit. Die Schärfe hätte etwas besser sein können. Bei Nahaufnahmen oder Halbtotalen ist sie ziemlich gut, aber bei Totalen lässt sie mitunter etwas Detailtiefe vermissen. Der Kontrast ist gut, auch bei den Nachtszenen, die mit absoluter Pechschwärze aufwarten, wobei die Gerrys trotz ihrer recht dunklen Kleidung noch gut vom Background zu unterscheiden sind (00:17:56). Störend sind mitunter deutlich auftretende Doppelkonturen (00:25:36). Die Vorlage ist sehr sauber, nur hin und wieder finden sich kleinste Dropouts.
Ton: Der Ton ist nicht unbedingt der Beste, allerdings muss man sich natürlich fragen, was man von einem Film, der in der Wüste spielt, großartig erwarten kann. Sicherlich, die Geräusche der Wüste - vor allem bei Nacht - hätten was die räumliche Atmosphäre betrifft, besser genutzt werden können. Auch hier hört man großteils nur aus der Front Entsprechendes. Eine echte Dynamik lässt sich hier nicht feststellen und die Direkionalität ist praktisch acuh nicht sehr ausgewogen. Die Dialoge der deutschen Fassung sind gut und sauber verständlich. Leider wirkt die Synchronisation an sich recht billig, da man auch auf Matt Damons üblichen Sprecher verzichtet hat. Der englische Ton ist realistischer, vor allem zum Ende hin, wenn die Beiden schwächer werden, allerdings müssen die Mikrofone einigermaßen weit von den Akteuren entfernt gewesen sein, da es mitunter schwer ist, die Dialoge akustisch auszumachen. Das unterstützt zwar den Dogma-Stil des Films, stört aber schon ein wenig.
Extras: Neben dem Trailer gibt es ein paar Texttafeln, eine Bildergalerie und ein knapp 14-minütiges Making of, das sich mit der Schlussphase des Films beschäftigt und der Momentaufnahmen wegen nett , insgesamt aber etwas langweilig geraten ist. --movieman.de
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aber gerade durch seine minutenlangen kameraeinstellungen und -fahrten wirkt der film erst, spürt man die monotonie der tagelangen ziellosen wanderung durch die wüste... (z.b. sieht man den beiden minutenlang dabei zu, wie sie versuchen, den einen von einem felsen wieder runterzubekommen, auf den er geklettert ist.) dazu wenige improvisierte, sehr unheldenhafte dialoge. keine heldentaten, keine triefenden selbstfindungen oder konflikte. am meisten hat mich wohl fasziniert, dass dem zuschauer so viele freiheiten gelassen werden. was denken die figuren, was fühlen sie (abgesehen von angst und hilflosigkeit). was geht in ihnen vor. das alles kann und soll man wohl auch nur erahnen.
ich fand ihn wunderschön anders. und wunderschön sind die bilder wirklich!
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