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Gerry
 
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Gerry

Casey Affleck , Matt Damon , Gus Van Sant    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Casey Affleck, Matt Damon
  • Regisseur(e): Gus Van Sant
  • Komponist: Arvo Pärt
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 6. September 2005
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000A6CD68
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.847 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Gus van Sant ist kein einfacher Filmemacher — und "Gerry" kein einfacher Film. Das Trio van Sant, Matt Damon und Casey Affleck, die eine Basisstory hatten, deren Dialoge improvisiert wurden, hat hier einen minimalistischen Film gemacht, der so ganz anders als als alles, was man zuvor gesehen hat. Schon der Anfang mit seiner siebenminütigen Sequenz des Schweigens, in der die Gerrys eine Straße entlangfahren, gibt den Weg vor. Stabsangaben oder der Titel fehlen völlig, als Zuschauer wird man sofort in die monotone Welt der ebiden Gerrys geworfen. Van Sant hat hier einen Kunstfilm par excellence erschaffen, einen Film, der im Grunde so langweilig ist, dass man immer wieder versucht ist, die Vorlauftaste zu betätigen, der aber eben seines Minimalismuses wegen auch fasziniert und mit Bildern belohnt, die man nicht so schnell vergisst. Fazit: Eigenwilliger Film für kleines Publikum

Moviemans Kommentar zur DVD: Gute Qualität für einen Film, der von namhaften Leuten gemacht wurde, aber sich im Grunde anfühlt, wie das Abschlussprojekt eines Filmstudenten.

Bild: Auf digitalem Video gedreht, macht der Film ein ziemlich gutes Bild. Rauschen ist praktisch nicht vorhanden, nur hin und wieder ziehen ein paar blockartige Strukturen durchs Bild (00:43:51). Die Farben sind kräftig und erwecken die Wüste zum Leben, zeigen aber auch ihre Tödlichkeit. Die Schärfe hätte etwas besser sein können. Bei Nahaufnahmen oder Halbtotalen ist sie ziemlich gut, aber bei Totalen lässt sie mitunter etwas Detailtiefe vermissen. Der Kontrast ist gut, auch bei den Nachtszenen, die mit absoluter Pechschwärze aufwarten, wobei die Gerrys trotz ihrer recht dunklen Kleidung noch gut vom Background zu unterscheiden sind (00:17:56). Störend sind mitunter deutlich auftretende Doppelkonturen (00:25:36). Die Vorlage ist sehr sauber, nur hin und wieder finden sich kleinste Dropouts.

Ton: Der Ton ist nicht unbedingt der Beste, allerdings muss man sich natürlich fragen, was man von einem Film, der in der Wüste spielt, großartig erwarten kann. Sicherlich, die Geräusche der Wüste - vor allem bei Nacht - hätten was die räumliche Atmosphäre betrifft, besser genutzt werden können. Auch hier hört man großteils nur aus der Front Entsprechendes. Eine echte Dynamik lässt sich hier nicht feststellen und die Direkionalität ist praktisch acuh nicht sehr ausgewogen. Die Dialoge der deutschen Fassung sind gut und sauber verständlich. Leider wirkt die Synchronisation an sich recht billig, da man auch auf Matt Damons üblichen Sprecher verzichtet hat. Der englische Ton ist realistischer, vor allem zum Ende hin, wenn die Beiden schwächer werden, allerdings müssen die Mikrofone einigermaßen weit von den Akteuren entfernt gewesen sein, da es mitunter schwer ist, die Dialoge akustisch auszumachen. Das unterstützt zwar den Dogma-Stil des Films, stört aber schon ein wenig.

Extras: Neben dem Trailer gibt es ein paar Texttafeln, eine Bildergalerie und ein knapp 14-minütiges Making of, das sich mit der Schlussphase des Films beschäftigt und der Momentaufnahmen wegen nett , insgesamt aber etwas langweilig geraten ist. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Zwei Freunde, beide namens Gerry, verlassen den Highway, um einen Abstecher in die wilde Steppe zu machen. Unbekümmert wandern sie durch die karge Natur, um bald darauf festzustellen, dass sie die Orientierung verloren haben. Anfangs noch amüsiert erkennen die jungen Männer schließlich den Ernst ihrer Lage. Hilflos und schweigend irren sie - gefangen zwischen Wüste und Bergen - durch die

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
In seinem 2002 erschienen Film "Gerry" liefert der regiseur Gus van Sant ein neues Meisterwerk ab. Bekannt durch die filme My Own Private Idaho, To Die For, Good Will Hunting hat sich Gus van sant vom etablierten Hollywoodkino entfernt. Sein neuer Film ist ein sehr mutiger Schritt weg vom 3-Sekunden-Cut-Mainstreamkino. Geradezu quälend langsam wird die Geschichte erzählt, die sich in wenigen Sätzen zusammenfassen lässt: Zwei Männer (Casey Affleck, Matt Damon), die beide Gerry heißen, verirren sich bei einer Wanderung in der kalifornischen Wüste. Doch was sich als Langeweile plus Landschaft tarnt, ist ein meisterhafter Versuch, die Kunstform Kino in reales Gefühl umzusetzen: Gus van Sant lässt den Zuschauer genau so verloren und frustriert zurück wie seine Protagonisten. Hier verschmelzen Waiting for Godot und Blair Witch Projekt. Zwar fehlt den Dialogen die existenzialistische Tiefe Becketts, aber die Grundsituation der Charaktere und die Charakterkonzipierung ähnelt denen von Wladimir und Estragon.
Großartige Bilder der Wüste (death Valley) gepaart mit minimalistischer Handlung, brillante Schauspieler
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
wunderschön anders 12. November 2005
Von "mi_ka"
Format:DVD
dieser film hat mich wirklich positiv überrascht.
den film kann man wohl auf einen satz reduzieren: zwei typen verlaufen sich in der wüste. das ist schon alles und würde wahrscheinlich auch in einen kurzfilm passen.

aber gerade durch seine minutenlangen kameraeinstellungen und -fahrten wirkt der film erst, spürt man die monotonie der tagelangen ziellosen wanderung durch die wüste... (z.b. sieht man den beiden minutenlang dabei zu, wie sie versuchen, den einen von einem felsen wieder runterzubekommen, auf den er geklettert ist.) dazu wenige improvisierte, sehr unheldenhafte dialoge. keine heldentaten, keine triefenden selbstfindungen oder konflikte. am meisten hat mich wohl fasziniert, dass dem zuschauer so viele freiheiten gelassen werden. was denken die figuren, was fühlen sie (abgesehen von angst und hilflosigkeit). was geht in ihnen vor. das alles kann und soll man wohl auch nur erahnen.

ich fand ihn wunderschön anders. und wunderschön sind die bilder wirklich!

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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Es gäbe viel über "Gerry" zu sagen. Das ist interessant, da der Film, zumindest verbal, nicht gerade viel sagt. Zwei Gerrys unterwegs zu "dem Ding", die sich verlaufen und schließlich in der Wüste verendend ihren Weg suchen. Minutenlange, fast geräuschlose Einstellungen begleiten die beiden Gerrys, die Kamera mal ganz nah an den Gesichtern, mal weit entfernt, die beiden Figuren, die sich in der Landschaft verlieren. Dreimal im Film ertönt die Musik von Arvo Pärt, leise, zart, unwirklich wie der ganze Film.
Es ist fast eine Rückbesinnung aufs Stummfilmkino bei "Gerry". Abgesehen von den vier oder fünf Gesprächen herrscht Stille. Umso ausgefeilter ist die auditive Untermalung: Die Kamera umkreist Casey Affleck, außer Arvo Pärt hört man nichts. Langsam wird das Geräusch des Windes wiedererweckt. Der Marsch der Gerrys geht weiter. Der Dämmerschlaf gegenüber des nahenden Todes ist beendet, die Kamera darf wieder endlose Fahrten hinlegen.
Sicher, "Gerry" widerspricht sämtlichen Sehgewohnheiten des Normkinos. Er erzählt nicht, da es nichts zu erzählen gibt. Er ist nicht im eigentlichen Sinne spannend, weil nichts passiert. Vielmehr berichtet er von Entstofflichung. Der Film ist auf derartig brutale Weise real, dass er genau das Gegenteil zeigt mit seinen hypnotischen Einstellungen, seiner meditativen Musik: Er berichtet vom Weggleiten aus dieser Welt. Vom Verenden. Das ist nicht spannend oder unterhaltsam. Aber es ist nah. Und mir persönlich ging es näher als je ein anderes Filmerlebnis zuvor.
Am Ende spielt es keine Rolle mehr, warum beide Gerrys Gerry heißen, was "das Ding" ist, die dahinschleichende Realität verliert sich im Todwandeln der beiden Gerrys, untermalt vom ewigen Geräusch des Windes. Ein Gerry muss sterben am Ende, und es ist unklar: Gab es wirklich jemals mehr als einen?
Der Film lässt alles offen, aber kein Nachdenken ersetzt die Wirkung des Films selbst. Das ist seine große Stärke: Es ist, als wäre "Gerry" nicht von dieser Welt. Die zeitgerafften Wolkenwirbel sprechen Bände: Das Gezeigte löst sich vom Stofflichen, und Gerry, Gerry löst sich von Gerry. Sein Todwandeln endet, wo es begann: im Auto, irgendwo im Nirgendwo, während die Wolken wirbeln.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Gerry
Zum Film wurde bereits alles gesagt. Ist halt mal wieder so ein Fall von mag man oder mag man nicht, etwas dazwischen gibt es nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von F. Mueller veröffentlicht
absurdes film
der film erinnert an den versuch, absurdes theater in film umzusetzen.
die personen gehen in die wüste, um ein "ding" anzusehen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von B., Jörg veröffentlicht
"leicht" anders
Für den Film "Gerry" habe ich mich außerordentlich interessiert, weil ich schon Filme wie "Good Will Hunting", "Elephant", "My Privat Idaho" von Kult Regisseur Gus Van... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Alexander Krenz veröffentlicht
unfaßbar !!!
Also ich würde sagen der Film ist einzigartig,er glänzt durch beständigkeit und er hat was ganz besonderes !!! Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von gerrymäßig veröffentlicht
gerry
einer der beeindruckendsten und besten filme, die ich je "genossen" habe.
top!!! regie u. darsteller
allerdings nicht für jedermann geeignet; man muss diesen film... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2009 von emmel
Hä....?!
Also, das war ja wohl der sinnloseste, tristeste, langweiligste, kurz besch***enste Film, den ich je gesehen habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2009 von Patrick Bogner
Extrem nihilistisches Werk
Die Zeit hätte man wirklich besser nutzen können.

Schon in den ersten Minuten spürt man, das dies kein gewöhnlicher Film werden wird :
Zwei... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2008 von Heiko Kauffeld
Hochstilisierter Dunst
Da bisher entweder pure Langeweile oder aber strikte Lobhudelei zur Begründung einer im gesamten erstaunlich positiven Durchschnittsbewertung herhielten, versuche ich einmal... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2008 von R. Fabritius
Die Leere der Wüste
Zwei Menschen verlaufen sich in der Wüste und kommen immer Tiefer in diese hinein als heraus, Sie trennen sich, sie streiten sich, sie gehen an den Rand des Wahnsinns. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2007 von Günther
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Lassen wir uns überraschen, drei Menschen haben eine Idee, wir machen einen Film, haben ein bisschen Geld übrig und reichen das Drehbuch irgendwo ein um uns den Titel zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2007 von Herbert Samer
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