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Geronimo - Ein indianischer Krieger erzählt sein Leben
 
 
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Geronimo - Ein indianischer Krieger erzählt sein Leben [Illustriert] [Taschenbuch]

Geronimo
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 153 Seiten
  • Verlag: Lamuv; Auflage: 3. Aufl. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3889773826
  • ISBN-13: 978-3889773821
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 382.952 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Geronimo
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Klappentext

Der legendäre Apachenkrieger Geronimo (1823-1909), den viele für den berühmtesten Indianerhäuptling halten, erzählt die Geschichte seines Lebens, von seinem erbitterten Widerstand gegen die weiße Eroberung des Südwestens der heutgen USA.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Sehr interessantes Buch, Geronimo erzählt wie der wilde Westen wirklich war: hart und grausam. Das Buch ist kein Spannungsroman, aber vielleicht gerade deswegen interessant. Wer sich für die Geschichte der Indianer interessiet sollte das Buch wirklich lesen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Gerade weil die Erzählung eher lieblos scheint und auf einem niedrigen sprachlichen Niveau geschrieben ist, kann ich mir gut vorstellen, das Geronimo sie so erzählt hat. Außerdem war Geronimos Leben hart und grausam. Warum sollte seine Erzählung also "unterhaltsam" sein. Die Erzählung ist sehr informativ und die einfache Schreibart spiegelt nur das karge Leben der Indianer wieder.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer dieses Buch geschrieben hat ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich der Herausgeber S.M Barrett. Geronimo, ein ehemaliger Häuptling der Apachen, ist, als er dem Autor des Buches im Jahre 1905 aus seinem Leben erzählt, seit 25 Jahren Kriegsgefangener der US Army und vor kurzem bekehrter Christ.
Gemäss dem Vorwort des Herausgebers war der Zweck des Buches 'Geronimo als Kriegsgefangenem die Möglichkeit zu geben, die jedem Gefangenen gewährt wird, nämlich das Recht auf Darstellung der Gründe, die ihn zwangen, sich gegen unsere Zivilisation und Gesetze zu stellen.' Mit 'unsere Zivilisation und Gesetze sind diejenigen der US-Gesellschaft gemeint.
Als Kriegsgefangene werden meines Wissens Kämpfer bezeichnet, die sich während eines Krieges oder Feldzuges ergeben oder kapitulieren. Nach Kriegsende werden sie in der Regel entlassen und nach Hause geschickt. Das Geronimo 25 Jahre nach Ende der sog. Indianerkriege immer noch als Kriegsgefangener behandelt wurde und sich in seinem eigenen Land nicht frei bewegen konnte spottet, jedenfalls aus heutiger Sicht, jeglicher Rechtsstaatlichkeit. Er wurde nie wegen eines Verbrechens vor Gericht gestellt und verurteilt, obwohl es dafür sicherlich Gründe gegeben hätte.
Im Buch selbst lässt man Geronimo aus seinem Leben erzählen. Geronimo war ein einfacher Mann, der mit Krieg aufwuchs, nichts anderes als Krieg kannte und dies war einfach sein Leben. In jungen Jahren verliert er in einem von mexikanischen Truppen begangenen Massaker seine Mutter, seine Frau und seine drei Kinder. Er erinnert sich lebhaft an einzelne Gefechte und Scharmützel, weiss sogar noch die Anzahl der getöteten Krieger, Frauen und Kinder, sowie der erbeuteten Rinder und Pferde zu beziffern. Seine Schilderungen handeln mehrheitlich von Raubzügen, die er zusammen mit 3 ' 20 Kriegern seines Stammes beging, sei es um Vorräte für die Daheimgebliebenen zu erbeuten, sei es um sich für begangenes Unrecht zu rächen. Nie führte Geronimo eigentliche Kriegszüge an. Dazu waren die Apachen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch rein zahlenmässig gar nicht mehr in der Lage. Schliesslich mussten er und ein paar übrig gebliebene Getreue vor der erdrückenden Übermacht der US-Army kapitulieren. Geronimo wurde fortan als Kriegsgefangener behandelt.
Im Buch darf er am Ende noch erzählen wie er, von Wächtern begleitet an der Weltausstellung in St. Louis den Affen spielen und an einer Wildwestshow als Attraktion mitmachen darf. Er freut sich auch kindlich über die Einnahmen aus dem Verkauf seiner Fotografien. (er darf von 25 Cents pro verkauftes Foto 10 behalten). Bereits zum Christentum bekehrt bezeichnet er die Weissen nun als 'freundliches und friedfertiges Volk'. Geronimo wurde offensichtlich 'gezähmt'. Etwa befremdlich mutet mir daher der Kommentar von Anne Granig-Bojarsky im Nachtrag an, wonach Geronimo heute nicht mehr mit dem Gewehr in den Widerstand ginge, sondern mit der Parole 'Nicht-Mitarbeit mit dem als Unrecht Erkannten' (Gandhi) gegen die zivilisierte Welt vorgehen würde.
Der Autor belässt die Erzählungen Geronimos grösstenteils unkommentiert. Geronimo war kein Autor oder Schriftsteller oder sonstwie ein Gelehrter. Seine Sprache ist sehr einfach, fast kindhaft und erinnert mich manchmal an einen Primarschüleraufsatz. Ich hätte mir deshalb mehr Erklärungen und Kommentare gewünscht, insbesondere was die politische Lage zur damaligen Zeit anbelangt, welche Bedeutung Geronimo heute noch bei den übrig gebliebenen Apachen hat, wie seine Nachkommen leben, sowie natürlich die Hintergründe wieso ein Mensch 25 Jahre nach Kapitulation und Beendigung der Feindseligkeiten noch immer als Kriegsgefangener behandelt wurde. Geronimo verstarb 1909, vier Jahre nachdem dieses Buch geschrieben wurde in Gefangenschaft.
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