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am 10. November 2010
Der Film trägt Züge von "Der letzte Mohikaner" und wird total unterschätzt. Er könnte 1 zu 1 so geschehen sein. Er ist vom Anfang bis zum Schluss 100 Prozent glaubwürdig. Die Schauspieler überzeugen, die Story ist gut, der Tiefgang spitze und die Qualität von Sound, Effekten und Bild absolut hochwertig! Er beleuchtet beide Seiten und ist nicht parteiisch. Sowohl die Apachen wie auch die U.S. Armee. Die Regierung nur am Geld an der Macht und am Land interessiert ohne Rücksicht auf Verluste. Die Versprechen gegenüber den Indianern wurden nicht eingehalten und sie wurden zum Dank ihrer Dienste in der Armee in Gefängnisse gesperrt. Im Film wird gut dargestellt, dass es auch vernünftige Offiziere / Unteroffiziere gab die den Dienst in der Armee quittierten, da die Versprechungen der Regierung gegenüber den Idianern nicht eingehalten wurden. Sie wurden ausgebeutet, getötet, vertrieben und ausgenutzt.
Der Film zeigt gut, was für Verbrecher die Amerikaner waren. Solche Unmenschlichkeiten wie den Idianern angetan wurden ist eine Qual und konnten leider nicht bestraft werden, da die U.S. Regierung die totale Überhand hatte.
Sie haben die Indianer von ihrem Kontinent vertrieben und ihre Völker ausgelöscht. Das ist eine Schande, denn ihre Kultur war einzigartig es wäre schön würden heute diese Völker immernoch existieren, denn hätten die Weißen sie nicht ausgerottet würden sie heute vielleicht noch so leben wie damals.
Ein hoch interessanter Film. Unbedingt kaufen!

5 Sterne von mir für diesen grandiosen Film!
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Handlung (ohne zu viel zu verraten, z. B. keine Nebenhandlungsstränge):
Der Film schildert pointiert und historisch weitgehend korrekt Entstehung und Niederschlagung des letzten kleinen Aufstands der Chiricahua-Apachen, der die Figur des Geronimo legendär machte, obwohl ihm - im Verhältnis zu anderen weitgehend unbekannten Apachenhäuptlingen - nur noch wenige Krieger folgten.
Vor diesem Hintergrund bemüht sich der indianererfahrene 1st Lieutenant Charles B. Gatewood (Jason Patric) in Begleitung eines West Point Greenhorns namens Britton Davis (Matt Damon) und des alternden Scouts Al Sieber (Robert Duvall), Geronimo zu finden und zur Aufgabe zu überreden.
State:
Obwohl auf historischen Aufzeichnungen des "Greenhorns" basierend, denen angeblich keine Action-Sequenzen hinzugedichtet wurden, ist der Streifen wirklich rundum spannend gemacht. Was die drei "Helden" auf ihrer Suche erleben, wie es überhaupt zu deren Notwendigkeit kam, das Schicksal Geronimos - all das und die stimmige Darstellung der damaligen Lebensumstände und Einstellungen verdichten sich zu einer Atmosphäre, die nicht nur Western-Fans begeistern dürfte. Dazu tragen nicht zuletzt auch die wirklich imposanten Landschaftsaufnahmen sowie die teils geniale Kameraführung bei.
Darsteller und Regisseur:
Das Können der drei bereits o. g. Hauptdarsteller dürfte aus Filmen wie Sleepers, Ocean's Eleven, Apocalypse Now bekannt sein. Doch auch Wes Studi in der Rolle des Geronimo ist vielen Genrefreunden sicher aus "Der letzte Mohikaner" oder "The Broken Chain" ein Begriff und zu Gene Hackman (General George Crook) brauche ich wohl kein Beispiel zu geben. Sie alle liefern darstellerische Leistungen der Extraklasse, füllen ihre Rollen mit einer Präsenz, wie es ihnen nicht in all ihren Filmen gelang. Vielleicht liegt das aber auch am Können des Ausnahmeregisseurs Walter Hill (Nur 48 Stunden, The Warriors), der es schon öfters schaffte auch eher zweitklassige Schauspieler zu persönlichen Sternstunden zu motivieren.
Die DVD:
Bild (Widescreen, 16:9 optimiert, 2.35:1) und Ton der DVD sind perfekt, wobei es ein wenig schade ist, dass lediglich der Originalton in 5.1 vorliegt, während sich deutsche, italienische, spanische und französische Filmliebhaber mit DD Surround 3-Kanal-Ton begnügen müssen. An Extras gibt es lediglich den O-Trailer (Format 4:3) und 4 simple unvollständige Filmographien von Hill, Hackman, Duvall und Patric.
Fazit:
Eigentlich sollte jeder, der gute Filme mag, einen Blick riskieren. Für Hobby-Indianerologen und Western-Fans aber ist "Geronimo" ein -Muss- und uneingeschränkt zu empfehlen.
Schade nur, dass keinerlei historisches Material (Bilder, Hintergrundinfos, etc.) den Weg auf die DVD gefunden hat.
Ein wenig Werbung:
Wer sich für amerikanische Geschichte interessiert sollte auch diese (zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Rezension auf DVD lieferbaren) historisch weitgehend korrekten Filme mal antesten: The Broken Chain (Irokesen), Gettysburg (Bürgerkrieg), Ride with the Devil (Bürgerkrieg), Long Riders (James/Younger Bande).
Wer lieber liest, dem seien insbesondere folgende Titel empfohlen: Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses von Dee Brown (Hier wird das Schicksal fast aller Indianerstämme beschrieben), Apachen, Adler des Südwestens von Donald E. Worcester (z. Z. nicht lieferbar), Billy the Kid und seine Brüder von Bill ONeal (sehr umfangreiches Lexikon der Revolvermänner - z. Z. nicht lieferbar). Im Übrigen sind von Dietmar Kügler eine Vielzahl von (meist noch lieferbaren) hervorragenden Büchern zu verschiedenen Themenbereichen erschienen. Eingeschränkt empfehlenswert: Der Wilde Westen - Cowboys, Trapper, Pioniere von Richard Mancini.
Natürlich erheben beide Auflistungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. September 2008
Walter Hill, der vor allem in den 70ern und frühen 80ern mit Filmen wie "Driver", "Warriors" oder "Long Riders" oft schon als der legitime Nachfolger von Sam Peckinpah gefeiert wurde, hatte dann nachfolgend in seinem Oeuvre auch dürre Jahre ohne nennenswerten filmgeschichtlichen Stellenwert erlebt.
Die Besetzungsliste des 1993 realisierten "Geronimo" war attraktiv und obwohl der Film kein Flop an der Kasse war, spielte er die hohen Produkionskosten von 50 Millionen Dollar leider nicht wieder ein. Hill erweist sich zwar mit seinem Film als Experte und Macher für gute Western, er sollte auch in den Folgejahren mit Filmen wie "Wild Bill" oder "Broken Trail" diesem Genre treu bleiben... der ganz grosse Publikumserfolg blieb ihm dennoch bislang in dieser Gattung versagt.
Dabei sind seine Western, so auch "Geronimo" mit grosser Liebe zum Detail inszeniert, Hill hat ein gutes Gespür für grosse Bilder.
Man spricht heute im Zusammenhang mit der verklärt dargestellten Geschichte über die Besiedelung des Wilden Westens inzwischen auch von einer ethnischen Säuberung, das Bild dazu, vor allem in der amerikanischen Öfentlichkeit, ist allerdings nach wie vor ambivalent.
Der Film räumt auf mit dieser Romantik und zeigt wie die Eroberung wirklich war: blutig, mit Opfern auf beiden Seiten, er tendiert auch dazu dem Ureinwohner endlich das Erstrecht auf das grosse Land Nordamerika einzuräumen...
Vielleicht liegt darin der "gefühlte" Misserfolg von "Geronimo" begründet: Will man überhaupt eine Legendenbildung für einen ehemaligen Staatsfeind, einen Guerillakrieger, der sicherlich auch viele Menschen auf dem Gewissen hat ?
Hill realisiert das sehr authentische Drehbuch von John Milius (Conan, der Barbar) mit gutem Gespür für Timing und markanten Szenen, die einfach in der Erinnerung hängenbleiben und auch meistens Indiz für einen guten Film sind.
Der Film konzentriert sich auf die letzten Monate vor der Kapitulation im August 1886 des legendären Apachen-Anführers, er zeigt die letzten Regungen eines brutalen und entschlossenen Freiheitskampfes stolzer Indianer gegen die Weißen, die die Apachen aus ihrer Heimat um den Rio Grande gezielt vertreiben und mit Hilfe der US-Armee nach Florida zwangsumsiedeln wollten. Der verzweifelte Widerstand dauerte Monate und am Ende entschied der Hunger über das Ende des ungleichen Kampfes.
Der Film wird aus der Perspektive eines jungen Soldaten (Matt Damon) erzählt, der ins Krisengebiet versetzt wird und der mit Hilfe eines erfahrenen, aber stillen Leutnants (Jason Patric) lernt, die Indianer und ihre Kultur zu respektieren und zu schätzen. Geronimo (Wes Studi) ergibt sich das erste Mal und er wird wie alle anderen Chiricahua-Apachen mehr oder weniger gezwungen, sich in der beengten San-Carlos-Indianerreservation niederzulassen, auf Gedeih und Verderb der Gnade der US-Armee ausgeliefert. Viele Indianer sehnen sich nach dem alten Leben als Krieger, Jäger und Schamane zurück in Einheit lebend mit der Natur, in Freiheit und Unabhängigkeit und können sich nicht an das gezwungene Leben als Landwirte gewöhnen.
Nachdem eine von Chefscout Al Sieber (Robert Duvall) geführte Einheit einen als Bedrohung empfundenen heiligen Mann, der diese alten Werte öffentlich propagiert, während einer Versammlung tötet und daraufhin alles in einer wilden Schiesserei eskaliert, flieht Geronimo ein letztes Mal mit mehreren Dutzend von Gefolgsleuten. Aufgrund des öffentlichen Drucks lässt der indianerfreundliche General George Crook (Gene Hackman) drei indianische Kundschafter unter dem Vorwurf des Verrats exekutieren, als Sanktion auf diese Ereignisse. Der letzte Guerillakrieg beginnt, erfordert viele Opfer und zieht eine grosse Blutspur mit sich. Am 4. September 1886 kapituliert Geronimo erneut.
Hill gelingt es aufgrund seiner eindrucksvollen, schönen wie auch brutalen Bildkompsotionen eine recht realistische und wenig romantisierte Wildwest Eroberung zu beschwören. Selbst wenn eine differenzierte Zeichnung der Figuren (Ausnahme bildet Duvalls grandiose Darstellung des Al Sieber) etwas zu wünschen übrig lässt. Diese Figuren bleiben trotz der guten Schauspielerleistungen etwas blass im Hintergrund, werden aber vom markanten Szenenaufbau gut mitgetragen.
Fazit: Sehr unterschätztes Kavallerie-Epos, ein krasser Gegenentwurf zu Fords Verklärungen über gute Soldaten und bösen Indianern und nur ganz knapp am Meisterwerk gescheitert...
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am 13. Mai 2010
Nach Filmen wie 'Halbblut' und 'Der mit dem Wolf tanzt' liegt einmal mehr ein Meisterwerk der Traumfabrik vor! Ein durchdachtes Drehbuch wurde mit exzellenter Kameraführung und Regie umgesetzt und die hervorragende Besetzung von den Hauptdarstellern bis zum Nebendarsteller setzt mit ihrer ausgezeichneten Schauspielkunst der Verfilmung des Lebens des gefürchteten Apachenhäuptlings die Krone auf! Größte Leistung erbrachte hier Wes Studi und seine indianischen Kollegen; Da von den indianischen Hauptdarstellern kein einziger Apache ist (Wes Studi ist Cherokee, Rodney A. Grant ist Omaha), mussten diese eigens erst Apache lernen. Inhaltlich bietet dieser Film wieder einen authentischen Einblick in die unrühmliche Geschichte der USA und schonungslos wird gezeigt, wie die Weißen sich mit einer Arroganz sondergleichen in ein Land setzten, Genozid bis zum Exzess betrieben und sich hinterher wunderten, warum die rechtmäßigen Landbesitzer sich wehrten und in ihrer Verzweiflung als letzten Ausweg den Krieg gegen den bestialischen Besatzer begannen.
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am 19. Februar 2004
Wer die Bücher von Lt. Britton Davis kennt, weiss dass das Fundament des Films auf authentischen Tatsachen basiert. Natürlich enthält der Film auch etwas "Hollywoodstoff", aber der hält sich wirklich in Grenzen - ohne Klischees, ohne Verfälschungen und ohne verwirrende Nebenhandlungen. Actionreich und doch nicht übertrieben, spannend und stilvoll - ein Muss, nicht nur für jene die sich für indianische Geschichte interessieren, sondern für alle! Keinesfalls ein einfacher Western, sondern ein Historienfilm!
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am 6. Februar 2002
Der Name Geronimo ist ein großer Name,eine Legende,der dieser Film meiner Meinung nach voll und ganz gerecht wird. Was diesen Film so interessant macht,ist,daß er nicht nur die Geschichte des großen Häutlings der Apachen,und dessen verzweifelten Kampf um Freiheit für sein Volk erzählt,sondern auch die Geschichte eines Soldaten,dessen Leben der Kampf gegen und um Geronimo verändern und bestimmen sollte. Es ist die Geschichte, vom großen Häuptling eines großen Volkes,und seinem unbändigen Drang nach Freiheit,die Geschichte von Stolz und Ehre,von Achtung,aber auch vom Verrat des weißen Mannes an den Indianern.Wunderschöne Bilder und sehr gute Darsteller machen diesen Film sehenswert,und das nicht für Fans von Indianergeschichte(n).
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am 12. August 2002
Der Film handelt vom Tagebuch des jungen Lt. Britton Davis, der das Ende der Apachenkriege selbst miterlebt hat. Mit Sympathie und Verständnis für die Apachen und Verachtung für die Grausamkeiten des Krieges schildert der junge Soldat die Ereignisse dessen Zeuge er wurde. "Tage der Tapferkeit und Grausamkeit, des Heldentums und des Betrugs," wie er selbst erzählt.
Ein ausgezeichneter Film der das tragische Schicksal der Apachen behandelt. Leider etwas kurz mit 111 min., der Film könnte ruhig etwas ausführlicher sein. Aber alles in allem ein grandioses Meisterwerk von Starregisseur Walter Hill!!
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am 17. Oktober 2012
Einer jener Filme, die nicht nur die Indianer respektvoll in Szene setzen, sondern auch die Fehler des ‘Weißen Mannes‘ deutlich herausstellen. Da ist viel Krieg im Spiel, viele Gräueltaten auf beiden Seiten. Aber es ist auch Platz für Freundschaft und Verständnis über die ethnischen Schranken hinweg. Das Großartige an diesem Film ist, dass sich vor dem Hintergrund einer großen historischen Wahrheit das individuelle Einzelschicksal in mehreren Variationen abhebt. Und auch die Apachen sind keine homogene Masse, sondern wie ihre Gegner in ’Tauben‘ und ‘Falken‘ zersplittert. Geronimo (Wes Studi) gibt den Apachen ein Gesicht. Bei den Weißen stehen der junge Leutnant Davis (Matt Damon) und Leutnant Gatewood (Jason Patric) für Hochachtung vor den Indianern. General Crook (Gene Hackman) gibt den gewieften Taktiker, der ebenso wie sein Scout Al Sieber (Robert Duvall) die Indianer zwar nicht liebt, aber sie doch als Partner akzeptiert. Crooks Nachfolger General Miles ist der skrupellose Hardliner, der am Ende auch siegt. Gehaltvolle Dialoge zwischen Gatewood und Geronimo verdeutlichen Gemeinsamkeiten in Sachen Religion. Sie erkennen, dass ihr jeweiliger Gott ein Gott des Friedens ist. Doch Geronimo gibt enttäuscht auf, die ‘Weißaugen‘ begründen ihren Wortbruch gegenüber den Indianern, damit, dass sie die Sieger sind (eine zeitlose Einstellung!). Dem können Davis und Gatewood aber nicht folgen…
Erfolgreiches Bemühen um Sachlichkeit, bei voller Action mit rasanten Stunts in abwechslungsreicher Landschaftskulisse. Gelungen!
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TOP 500 REZENSENTam 7. April 2014
Als der junge Brigade Leutnant Britton Davis abkommandiert wird bei der Kapitulation des Chiricahua-Apachen Helden Geronimo anwesend zu sein ahnt er nicht was noch vor ihm liegt.
Mit Hilfe des Veteranen Charles Gatewood und den Scouts Al Sieber und Mangas wird er die gesamte Tragik des Schicksals der letzten freien Apachen miterleben.
Selbige sollen Farmer in Reservaten werden was auch zuerst gelingt....als es dann aber zu einem Zwischenfall kommt flieht Geronimo und beginnt mit einigen Stammesbrüdern einen Partisanenkrieg gegen die Armee und Siedler.
Wieder sind Gatewood, Davis und die anderen gefordert um ihm erneut habhaft zu werden.
Das Geronimo und Gatewood befreundet sind.....ein schwieriger Auftrag der sie bis nach Mexiko führt wo auch noch andere Gefahren lauern.

Zu meiner Schande muss ich gestehen das ich diesen Indianer-Western aus dem Jahr 1993 von Walter Hill bis Heute noch nie gesehen hatte.
Ein Fehler...
Geronimo zeigt in emotionalen Bildern den Niedergang eines ganzen Volkes und erzählt gleichzeitig von Mut, Ehre, Freundschaft, Verrat und Unrecht.
Die Dialoge sind gelungen, die Story spannend und mitreissend, der Soundtrack erstklassig, die Atmosphäre fesselnd und die Darsteller schlicht brillant.
Vor allem Wes Studi als Geronimo leistet hier ganze Arbeit.
Aber auch die anderen wie z.b. Matt Damon, Jason Patric, Robert Duvall, Gene Hackman, Kevin Tighe, Stephen McHattie und Rodney A. Grant agieren überdurchschnittlich.
Ein echtes Highlight des Genres....
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am 16. Oktober 2010
Das Walter Hill gute Action-Filme machen kann steht zweifelsfrei fest. Auch in diesem Western sind die wenigen Action-Szenen sehr gut arrangiert ebenso die militärische und zynische Arroganz gegenüber den Indianern, ABER
das Wesen der Apachen, als auch die von Gokhlayeh=Geronimo wird nur angerissen. Das liegt daran, das hauptsächlich amerikanische Quellen verwendet wurden und die eigentliche Lebensgeschichte Geronimo, die zu Beginn erst verboten war und erst nach der Zustimmung von Präsident Roosevelt zur Veröffentlichung kam, nachdem einige Passagen geändert wurden.

Man lernt Geronimo erst kennen, als er sich der Reservationspolitk nicht beugt. Sein Reservat lag in der Wüste, in der kein Mais wachsen kann und er von unregelmäßigen Hilfslieferungen und korrupten Indianeragenten abhängig war. Gokhlayeh flieht mit seinem Stamm 1884 in die Berge bis er 1886 aufgibt.

Hill beschränkt sich auf diese Zeit. Für mich einfach zu wenig. Walter Hill hat es versäumt einem der bedeutensden Apachen einen würdigen Rahmen zu verleihen.

Unabhängig davon liefern die Schauspieler eine sehr gute Leistung ab und das macht den Film sehenswert.

(6/10)
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