Pressestimmen
"Wie lohnend, wie brisant die Lektüre der Werke Zolas immer noch ist, erfährt man in Caroline Vollmanns neuer Germinal-Übersetzung. Hier kommt einer der bekanntesten Romane handlich und in frischem sprachlichem Gewand daher, das wie Nanas verführerische Negligés das Reizendste nur noch besser zur Geltung kommen lässt." (Die Zeit )
"Ein meisterhafter Roman, der trotz seines deprimierenden Inhalts vor allem durch die glänzende Übersetzung von Caroline Vollmann mit Genuss gelesen werden kann." (Radio Darmstadt )
Kurzbeschreibung
Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Émile Zola, zu Lebzeiten als Vaterlandsverräter und Pornograph beschimpft, gilt längst als einer der Wegbereiter der literarischen Moderne. Ohne Rücksicht auf bürgerliche Tabus hat Zola der Literatur völlig neue soziale Welten erschlossen. Wie sinnlich er zu erzählen versteht, wird in keinem seiner Romane deutlicher als in seinem Hauptwerk ›Germinal‹, in dem er als einer der Ersten eine Sprache gefunden hat für die schmutzige, nach Zwiebeln und Ausbeutung stinkende Welt des Frühkapitalismus. »Selten wurde soziale Ungerechtigkeit so unmittelbar fühlbar gemacht« (Gustav Seibt).
