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Germinal Taschenbuch – Dezember 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 378 Seiten
  • Verlag: Neuer Kaiser; Auflage: 1 (Dezember 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3704320889
  • ISBN-13: 978-3704320889
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.801.512 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Für die Hoffnung auf eine gerechtere und menschenfreundlichere Welt stand Zolas 'Germinal' seit seinem ersten Erscheinen 1885 immer wieder ein - bis heute, wie die neue Übersetzung dieses literarischen Meisterwerks von Caroline Vollmann eindrucksvoll belegt. Immer noch geht dieses Buch unter die Haut, packt seine Leser und lässt sie nicht mehr los, bis sie es nach kurzatmigen 850 Seiten aufgewühlt-nachdenklich beiseite legen." (NDR)

"Wie lohnend, wie brisant die Lektüre der Werke Zolas immer noch ist, erfährt man in Caroline Vollmanns neuer Germinal-Übersetzung. Hier kommt einer der bekanntesten Romane handlich und in frischem sprachlichem Gewand daher, das wie Nanas verführerische Negligés das Reizendste nur noch besser zur Geltung kommen lässt." (Die Zeit)

"Ein meisterhafter Roman, der trotz seines deprimierenden Inhalts vor allem durch die glänzende Übersetzung von Caroline Vollmann mit Genuss gelesen werden kann." (Radio Darmstadt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Émile Zola (1840 - 1902) war Dockarbeiter, Verlagsangestellter und Journalist. 1898 protestierte er gegen die Verurteilung von A. Dreyfus, mußte ins Exil nach England und kehrte nach einem Jahr amnestiert und gefeiert zurück. Sein Hauptwerk ist der 20bändige Romanzyklus "Les Rougon-Macquart". -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Der Kritiker HALL OF FAME REZENSENT am 2. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Die Schilderung des Elends der Arbeiter und ihrer Unterdrückung in einem nordfranzösischen Bergbaugebiet in diesem 13. Band (1885) gehört zu den eindrucksstärksten Romanen der Rougon-Macquart-Reihe. Germinal hieß im Kalender der ersten französischen Revolution der Monat, in dem es zu keimen beginnt. Diesen Namen hat Zola diesem gewaltigen Roman gegeben, in dem er schildert, wie aus der mit Blut und Schweiß der Bergleute gedüngten Erde eine Saat keimt. Er führt uns mitten hinein in das Leben der Grubenarbeiter mit seinem Elend, seinen wenigen Freuden und seiner sexuellen Zügellosigkeit.
Etienne Lantier empören die unmenschlichen Bedingungen, so dass er einen Streik organisiert. Trotz hoffnungsvollen Beginns schlägt der Streik fehl, es kommt zu Ausschreitungen und schließlich zu einem Blutbad. Durch die Gegenüberstellung des Elends der zum Tier herabgewürdigten Elenden mit der Heuchelei und Arroganz des Bürgertums sowie durch Betonung sittlichen Niedergangs als Folge dieser unwürdigen Lebensbedingungen erhält „Germinal" eine sehr starke sozialkritische Komponente. Dabei ist Zolas kraftvoller Erzählstil immer wieder schwer beeindruckend, besonders bei der Schilderung der Massenszenen.
Aber das Werk birgt nicht nur gesellschaftliche, sondern auch zahlreiche zwischenmenschliche Konflikte, die alle symbol- und metaphernreich beschrieben werden. Ergreifend z.B. die tragische Liebe zwischen Catherine und Etienne. Nicht umsonst eignet sich dieses Buch so hervorragend als Filmstoff. Zolas Naturalismus ist heute überholt, aber seine großartige Ausdruckskraft und sein schriftstellerisches Genie werden die Zeiten überdauern. Für mich ist „Germinal" ein Highlight der Literaturgeschichte.
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72 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. September 2003
Format: Taschenbuch
Die vorliegende Ausgabe von Germinal ist keineswegs eine Neuübersetzung, sondern eine GEKÜRZTE Ausgabe von Zolas ursprünglichem Werk in dem viel von der eigentlichen Intention des Autors verloren geht. Besonders bedauerlich ist dabei, dass dies mit keinem Wort irgendwo vermerkt ist; weder auf dieser Website, noch im Buch selbst.
Mir sind die Kürzungen erst aufgefallen, als ich in der Schule bei der gemeinsamen Lektüre und dem Vergleich mit der Reclam-Ausgabe gravierende Unterschiede bemerkt habe und feststellen musste, dass insgesamt über 200 Seiten fehlen.
Ich kann jedem Kunden, trotz des niedrigen Preises, nur davon abraten sich diese Ausgabe zu bestellen, und empfehle die orginalgetreue Reclam-Ausgabe.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Pietrucha am 15. Januar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Der jüngste Spross der Lantier-Macquarts,Etienne Lantier,kommt hungernd in die Bergarbeitersiedlung bei Montsou, findet durch einen glücklichen Zufall eine Stelle, freundet sich mit der seit Generationen im Bergwerk tätigen Sippe der Maheus an und treibt die Bergleute aufgrund seiner idealistisch-sozialistischen Vorstellung in einen tödlichen Streik.
Zolas deskriptiv-überspringender Stil tritt in den Hintergrund; die Handlung findet anders als bei vielen anderen Werken nicht über Jahrzehnte,sondern innerhalb von 1 1/2 Jahren statt,der harte und mörderische Alltag der Arbeiter,ihre "tierischen" Bedürfnisse Essen und Sex, und auf der anderen Seite der ignorante und gelangweilte Alltag der Bourgeoisie werden äußerst genau dargestellt; Etienne ist der reinste Charakter seiner Sippe,es bestehen deutliche Anspielungen auf Silvere(Das Glück der Familie Rougon) und gleichzeitig der verheerendste, denn durch den Alkoholismus seiner Familie ist er zu Mordlust verdammt.Er treibt sein Umfeld wie ein tragischer Held der Antike ins Verderben und wird durch den Autor mit dem Leben bestraft,es erfolgt keine Einsicht in ihm,obwohl die meisten seiner Liebsten sterben......
Dieses sprachlich und stilistisch fantastische Werk des großen französischen Naturalisten darf in keiner Büchersammlung fehlen, denn es ist mit Abstand das wohl prägendste und aufgrund seiner direkten und realitätsnahen Art einzigartigste im großen "Rougon-Macquart" Zykus!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FG TOP 1000 REZENSENT am 28. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
In "Germinal" schildert Zola mitreißend und genau beobachtend (Privat-)Leben, Arbeit und gewaltsamen Aufruhr in einer nordfranzösischen Bergarbeitersiedlung in der Mitte des 19. Jahrhunderts (de facto dienten allerdings eher die 1880er Jahre als Vorbild): unvorstellbar harte Arbeit für die einen, ein behagliches Auskommen für die anderen werden direkt nebeneinander gestellt, was seine Wirkung nicht verfehlt. Zolas Blick ist klar und kommt ohne Sozialromantik aus, er ist zu keiner Zeit Parteigänger der Besitzenden noch der Besitzlosen: Besäufnisse, ungewollte Schwangerschaften, Hunger, Gewalt innerhalb der Familie sowie die hilflosen Versuche seines halbgebildeten Protagonisten, irgendetwas zum Positiven zu wenden, kommen hier allesamt zur Sprache. Zola zeigt immer das Gesamtbild, d.h. die verschiedenen Arten und Weisen der Menschen, mit diesem Leben zu Rande zu kommen: Idealismus, Drückebergerei, Abgleiten in die Kriminalität oder (soweit überhaupt möglich) ein wenig Hedonismus und Gleichgültigkeit bilden hier die Palette.

Das Ergebnis ist ein 1993 mit Depardieu erneut verfilmter Romanklassiker, der an Dichte und Dramatik schwer zu überbieten ist.

Diesem 13. Band aus dem berühmten, 20 Bände umfassenden Zyklus Les Rougon-Macquart wird die Fischer-Klassik-Ausgabe 2008 leider nicht gerecht. Müssen rund hundert Jahre nach der ersten Übersetzung ins Deutsche noch dermaßen viele Druckfehler sein? Das Ganze wird mit einem Werkbeitrag aus dem Neuen Kindlers Literatur Lexikon beworben, der drei Seiten umfasst. Ein überschaubarer Mehrwert. Schlussendlich spendiert uns der Fischer-Verlag dreiseitige "Daten zu Leben und Werk". Auch da wäre mehr drin gewesen.
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