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Kommentar: Ausgabe 2010, 131 Seiten. Lagerungs- und Gebrauchsspuren.
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Germania und die Insel Thule: Die Entschlüsselung von Ptolemaios' "Atlas der Oikumene" Gebundene Ausgabe – 1. August 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 131 Seiten
  • Verlag: WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft); Auflage: 1 (1. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3534237579
  • ISBN-13: 978-3534237579
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 2 x 24,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 186.876 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

"It is one of the most puzzling riddles of antiquity" galt seit 1952 für die Germanienkarte in der "Geographie" des Klaudios Ptolemaios aus dem zweiten Jh. n. Chr. Unzählige Versuche wurden unternommen, um seinen "Atlas der Oikumene" zu entschlüsseln. Doch was ist daran so rätselhaft? Die Schrift des großen Mathematikers und Geographen enthielt mutmaßlich keine Landkarten, wohl aber mehrere Tausend Städtenamen mit Angabe ihrer geographischen Koordinaten, deren heutige Lage bislang weitgehend nicht enträtselt werden konnte. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Geodäten und Wissenschaftshistorikern ist es einem Forscherteam der TU Berlin gelungen, die Angaben für "Germania Magna" und der sagenhaften Insel Thule zu decodieren. Das Ergebnis ist nichts weniger als revolutionär, weil sich praktisch Hunderte Verortungen erstmals schlüssig klären lassen. Das Weltbild der Antike muss hierdurch mit völlig neuen Augen betrachtet werden!

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christian Marx, geb. 1976, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin. Dieter Lelgemann, geb. 1939, ist emeritierter Professor für astronomische und physikalische Geodäsie an der TU Berlin. Er beschäftigt sich mit der Geschichte der antiken Geodäsie in den hellenistischen und chinesischen Kulturen. Sein 2009 bei der WBG erschienenes Buch „Die Erfindung der Messkunst“ fand breite Beachtung in der wissenschaftlichen Fachwelt. Eberhard Knobloch, geb. 1943, ist emeritierter Professor für Geschichte der exakten Wissenschaften und der Technik an der TU Berlin und Projektleiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 2001 bis 2005 war er Präsident des deutschen nationalen Komitees für Wissenschaftsgeschichte. Seit 2006 ist er Präsident der European Society for the History of Sciences. Andreas Kleineberg, geb. 1970, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thorwald Franke am 27. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Mit "Germania und die Insel Thule" hat das Berliner Team von Wissenschaftlern eine grundlegende wissenschaftliche Arbeit vorgelegt, die die von Ptolemaios überlieferten Koordinaten auf moderne Koordinaten umlegt.

Dabei mussten sie berücksichtigen: Die systematische Verschiebung von ganzen Ortsgruppen, weil der Ort, an dem sich die Koordinaten der anderen Orte orientieren, falsch bestimmt wurde. - Abschreibefehler über die Jahrhunderte. - Übertragungsfehler von germanischen Ortsnamen ins Lateinische, und von dort ins Griechische. - Art und Qualität der Quellen, aus denen Ptolemaios seine Kenntnisse schöpfte. - Antikes Messwesen und typische Messfehler. - Typische Irrtümer, denen Ptolemaios bei Schlussfolgerungen unterlegen sein könnte. - Entlarvung fälschlicher Benennungen von Orten in der Neuzeit nach verfehlten Lokalisierungen der Orte nach Ptolemaios. - Archäologische Kenntnisse über Orte und Wege in Germanien. - usw. usf.

Kurz: Für überlieferte Ortsangaben, die hinten und vorne nicht zur Wirklichkeit zu passen scheinen, die oft nach purer Phantasie aussehen, mussten die Autoren eine komplexe Abbildung auf die wirkliche Welt entwickeln, die jeden Ort im hier und jetzt lokalisierte und gut begründete, warum dieser Ort gemeint war. Wer nach Atlantis suchen wollte stünde vor keinen anderen Problemen und hätte keine andere Aufgabe zu lösen als eben diese.

Das Buch skizziert den angewendeten Algorithmus, führt ihn jedoch nicht bis ins letzte Detail aus, was schade ist. Es wird deutlich, dass am Ende doch keine rein algorithmische Mechanik angewandt wurde, sondern auch sehr viel gesunder Menschenverstand eingeflossen sein muss, um die einzelnen Orte zu lokalisieren.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Niclas Grabowski TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 7. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Nicht immer kommt bei DFG-Anträgen (genauer: Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft) etwas heraus, was dann noch für Fachfremde von Interesse oder gar lesbar ist. Zumindest das mit dem Interesse hat hier geklappt. Denn dieses Buch, das aus einem solchen Auftrag entstanden ist, hat durchaus ein wohlwollendes Echo in der Presse gefunden. Dagegen ist das mit der Lesbarkeit aber nur eingeschränkt gelungen.

Es geht um den wohl führenden Geographen des Altertums, Klaudios Ptolemaios. Von diesem ist auch schon Schülern eine Karte bekannt, die unserem modernen Bild der Erde durchaus schon sehr ähnlich ist - lässt man einmal das mit Amerika außen vor. Auch dass die Erde eine Kugel ist, hatte dieser geniale Hellene aus Alexandria schon im zweiten Jahrhundert nach Christus ermittelt. Was den Schülern (und damit auch mir) bisher noch nicht bekannt war, das ist die Tabelle mit Ortsbeschreibungen und Ortsangaben, die der Atlas von Ptolemaios auch noch enthält. Und der Witz ist, dass sich dort auch Orte finden, die sich außerhalb des damaligen römischen Reiches befanden, also eigentlich außerhalb der bekannten Welt. Darunter auch viele Orte im damaligen Germanien, also im heutigen Deutschland.

Was dieses Buch nun macht, ist eine Analyse der Tabelle des Ptolemaios und eine Korrektur der dort enthaltenen Ortsangaben. Diese werden auf einer aktuelle Karte abgebildet. Dann werden außer der geografischen Mathematik auch noch weitere Fachdisziplinen herangezogen, so werden Namensvergleiche gezogen und Ausgrabungsorte verglichen, und dann wird daraus eine neue Tabelle erstellt, durch die man das vorhandene Wissen des Ptolemaios und damit der antiken Welt sehr gut nachvollziehen kann.
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klaus Grunenberg VINE-PRODUKTTESTER am 25. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist wirklich erstaunlich, ein Bild über "Germania Magna" zu bekommen, dem Gebiet,
das schon die Römer im Auge hatten. Was heißt die Römer, die Griechen und wohl manches andere Volk, das seefahrend und handelnd unsere damalige Welt durchzog.
"Germania und die Insel Thule", so der Titel dieses Buches, das nun die Ergebnisse der fleißigen Geographen aus Berlin zusammenlegt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Geodäten und Wissenschaftshistorikern, so wird gesagt, hätte das alles zusammengebracht und so kann man im Buch blättern, findet Daten über Daten, Schwierigkeitsbeweise über Schwierigkeitsbeweise betreffs genauer Datierung mitunter und man fragt sich wirklich, hat denn dieser Klaudios Ptolemaios aus Alexandria damals eine Landkarte besessen oder nicht.

Für die Mathematiker unter uns ist erhebliches Material vorhanden, sich den Kopf zu zerbrechen über eine "Geodätische Entzerrung", um z.B. "Ortsgruppen gleicher Verzerrungstematik (Transformationseinheiten) zu lokalisieren und die Art und Größe der Verzerrungen (Verzerrungsparameter) zu bestimmen". Aber hallo, da lacht doch das Herz jedes angehenden Geographen!
Zu wissen, dass in alter Zeit so etwas wie eine Land-oder Seekarte Bestand der Bibliotheken war, ist sicherlich irgendwie wichtig, aber der Reklame-Aufwand, der über diese Arbeit erstellt wurde, entspricht m.E. nicht ganz dem Gebotenen.

Obwohl, schön ist es doch, heutzutage nachzulesen, was damals alles möglich war. Das macht uns gedankenfroh und respektzollend.
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