Kurzbeschreibung
Germaine Dulac ist eine echte Pionierin des französischen Kinos. Vielseitig und wagemutig begab sie sich als erste feministische Filmemacherin ins Zentrum der film-kritischen und theoretischen Debatten der 20er Jahre. In lebendiger Auseinandersetzung mit dem Impressionismus und Surrealismus entwickelte sie eine höchst einfallsreiche und eigenständige Filmsprache, mit der sie in präzise komponierten Einstellungen, Überblendungen und assoziativen Montagen die subjektive Welt ihrer Protagonisten erschloss und sich dabei bisweilen ausgefeilter filmischer Tricks bediente.
"Das Lächeln der Madame Beudet" (La souriante Madame Beudet)
Eine feministische Variante der Madame Bovary und ein Meisterstück des impressionistischen Films.
Laufzeit: 38 Min.
Produktionsjahr: 1922
"Die Einladung zur Reise" (L'invitation au voyage)
Reine Bilderpoesie in freier Anlehnung an Baudelaire.
Laufzeit: 39 Min.
Produktionsjahr: 1927
"Die Muschel und der Kleriker" (La Coquille et le clergyman)
Das erste surrealistische Werk der Filmgeschichte und sein berüchtigter "Anti-Klassiker" - nach dem Drehbuch von Antonin Artaud.
Laufzeit: 40 Min.
Produktionsjahr: 1928
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