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Ein sorgfältig edierter, "nobler Bildband" mit einem klugen Aufsatz von Robert Storr über Gerhard Richter und einem Gespräch der beiden miteinander, so urteilt Christoph Heinrich. Durch seine Besprechung erfahren wir gleichzeitig über den zur Zeit andauernden Erfolg einer großen Richter-Ausstellung in den USA, der Heinrich zufolge zu tun hat mit der Konzeptkunst-Müdigkeit des Publikums und einem Bedürfnis nach Meisterwerken. Eine kritische Anmerkung gilt der "allseits gültige(n) Richter-Skala", die Storr in seinem Blick auf die deutsche Kunstgeschichte der Nachkriegszeit anwende. Insgesamt aber hat Heinrich diese deutsche Fassung des für die amerikanischen Ausstellung editierten Katalogs sehr gut gefallen
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Kurzbeschreibung
Die Publikation zeigt einen repräsentativen Querschnitt aus 40 Jahren intensiven Schaffens, von den frühen gegenständlichen Arbeiten der sechziger Jahre, für die Richter erstmals Fotografien als Malvorlagen verwendete, über seine »Grauen Bilder«, bis hin zu den Vermalungen und abstrakten Gemälden der achtziger und neunziger Jahre. Das bestimmende Thema hinter den verschiedenen Motiven und Stilen ist letzten Endes die Malerei selbst, deren Möglichkeiten und Grenzen Richter in den so vielfältig erscheinenden Schaffensperioden immer wieder aufs Neue auslotet. Mit zahlreichen brillanten Abbildungen in Farbe und Duplex und einem Text von Robert Storr ist dieses großzügig gestaltete Buch die maßgebliche Monografie zum malerischen Gesamtwerk Gerhard Richters.
Ausstellungen: The Museum of Modern Art, New York