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Gerechtigkeit als Fairneß. Ein Neuentwurf
 
 

Gerechtigkeit als Fairneß. Ein Neuentwurf (Gebundene Ausgabe)

von John Rawls (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 2., Aufl. (28. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518583662
  • ISBN-13: 978-3518583661
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Zeit, 08.05.2003
Ob man nun für "Umbau, Abbau oder Ausbau" sei, ausnahmslos alle Beteiligten am Diskurs um Sozialreformen argumentieren für die unterschiedlichsten Positionen mit dem "Verweis auf Gebote der Gerechtigkeit". So scheint es für Rainer Forst an der Zeit zu sein, den Philosophen John Rawls zu lesen, um endlich zu erfahren, was "politische und soziale Gerechtigkeit" denn eigentlich heißt. Bei dem vorliegenden Band handele es sich um eine Neufassung Rawls' "Theorie der Gerechtigkeit" von 1971, die er zeit seines Lebens weiterentwickelte. Rawls' zentrale Idee sei, "dass die Gesellschaft ein faires System der Kooperation sein solle, das von allgemein geteilten Prinzipien geregelt wird." Diese Prinzipien bedeuten aber nicht bloße "Umverteilung", sondern sollen Strukturen "reiner Hintergrund-Verfahrensgerechtigkeit" herstellen können. Wesentliche Unterschiede zwischen der philosophischen Theorie und politischer Realität sieht Forst darin, dass Rawls verlangt, "wenn Güter ungleich verteilt werden, dann darf dies nur so geschehen, dass es den am schlechtesten Gestellten den größtmöglichsten Vorteil bringt." Gleichzeitig fühle sich Rawls aber auch nicht dazu berufen ein "praktisches Rezept für die Reform des Sozialstaats" zu liefern, aber nach der Lektüre sei einem auf jeden Fall "klarer", wann eine "Art der Politik das Prädikat 'gerecht'" verdiene, resümiert Forst.

© Perlentaucher Medien GmbH

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 17.03.2003
Mit seinem letzten Werk hat der 2002 verstorbene John Rawls das Buch beendet, das vor mehr als drei Jahrzehnten seinen Ruf begründete, schreibt Martin Bauer. Denn in "Gerechtigkeit als Fairness" entwerfe er noch einmal, Kritiken aufgreifend und den eigenen Ansatz überdenkend, die Prinzipien seiner Gerechtigkeitstheorie, die er in "A Theory of Justice" erstmals formulierte. Demnach ist die Grundlage für eine gerechte Gesellschaft in den Modalitäten eines ideellen Gesprächs zu suchen, in dem sich die Beteiligten in auferlegter Ungewissheit über ihre eigene Identität und Stellung innerhalb der Gemeinschaft auf eine institutionelle Ordnung einigen. Indem er solchermaßen die "Gerechtigkeit des Gesellschaftsvertrages" mit der "Fairness des Verfahrens" begründe, erweise sich Rawls als Konstruktivist kant'scher Prägung. Bauer hebt hervor, dass Rawls, in Abgrenzung zum metaphysisch umfassenden Ansatz des ersten Buches, "ein praktisch-politisches Plädoyer für einen egalitär akzentuierten Liberalismus" verfasst hat. Er lobt außerdem die Übersetzung des Buches, in dem "jeder Satz argumentativen Scharfsinn, systematische Strenge und bürgerschaftliches Ethos versöhnt". Allerdings - und bedauerlicherweise - sei die Ethik des Amerikaners, die "menschliches Glück und soziale Existenz verwebt" sehen wolle, gegenwärtig passé; die Bürger verlangt es zuallererst nach Sicherheit, und so ist "nicht der milde John Rawls, sondern der trockene Thomas Hobbes der Mann der Stunde", glaubt unser Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

"Ihm war vergönnt, was in der Welt des Geistes eine äußerste Seltenheit ist: zu Lebzeiten ein Klassiker zu werden, ja auf seinem Gebiet, der politischen Philosophie, eine Epoche zu prägen." (Frankfurter Rundschau)

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Den Liberalismus auf eine zukunftfähige Basis stellen, 25. November 2007
John Rawls entwirft in diesem Buch ein völlig neu fundiertes, liberales Gesellschaftsmodell. Jenseits der unmenschlichen Auswüchse radikaler Marktmodelle (wie in Europa des 19. Jahrhunderts oder auch in den sich entwickelnden Staaten der dritten Welt) entwirft Rawls ein Modell, welches die Fairneß ins Zentrum der Überlegungen stellt.
Die Fairness fordert insbesondere Zugangsmöglichkeiten aller zu politischen und wirtschaftlichen Institutionen; d.h. die Gewährleistung von Chancen ist sicherzustellen. Dem Staat werden somit anstatt weitgehender verteilungspolitischer Aufgaben, in erster Linie ordnungspolitische Aufgaben zugewiesen. Natürlich werden dabei die wesentlichen Erfolge des Liberalismus wie persönliche Freiheit, Rechtssicherheit und rechtliche Gleichstellung weiterhin betont. Es werden darüber hinaus jedoch auch Grundprinzipien des politischen Konsenses moderner Gesellschaften, insbesondere die Forderung nach Gerechtigkeit in wirtschaftlichen Fragen, welche sich erst nach der Hoch-Zeit des klassischen Liberalismus etablierten, mit aufgenommen.
Methodisch lehnt Rawls die wirklichkeitsfernen Modelle der klassischen liberalen Denker wie die 'Urgesellschaft' ab und bezieht sich konsequent auf reale, moderne Gesellschaften. Damit gelingt es ihm, dem Liberalismus ein neues, zukunftfähiges Fundament zu geben, welches ihm erlauben, Antworten auf Probleme moderner Staaten, insbesondere der Überforderung etwa im Bereich Versorgung, zu geben.
Insgesamt eröffnet Rawls dem Liberalismus durch seinen Neuentwurf, sich als ein Gesellschaftmodell des 21. Jahrhunderts neu zu etablieren.
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