Obwohl ich ein echter Fan der Serie um Heinz Becker bin, muss ich sagen, dass mir die neue Besetzung von Hilde und Stefan nie ganz so gut gefallen hat wie das Original.
In diesem Film aber, bei dem es ich um eine Aufzeichnung einer Bühnenvorstellung handelt, ist fast alles wieder so wie früher. Heinz in Hochform weiß alles besser, hört nicht zu und hat sich wie so oft hoffnungslos in seinem wunderbar engstirnigem Denken verfangen.
Die arme Hilde erkennt Ihre eigenes höhepunktarmes Leben und Stefan, etwas gereifter, kontert seinen Vater immer wieder geschickt aus.
Eines schönen Tages haben die Beckers die Chance nach Hawaii zu verreisen - auf Kosten eines Radiosenders- doch getreu dem Motto „ es gibt kein Bier auf Hawaii" - also auch keinen Heinz, wehrt sich das Familienoberhaupt gegen die exotischen Reisepläne seiner Frau.
Zwischen so wichtigen Tätigkeiten wie Küchenlampe aufhängen und Bügelbrett verstauen, versuchen Stefan und Hilde ihr Möglichstes um den lieben Vater doch noch umzustimmen - ob es wohl gelingt?
Das besondere an diesem Film ist die Bühnenatmosphäre - das ungestellte Lachen und die gelungene zeitweise Einbindung des Publikums macht Zwei nach Hawaii zu einer ganz besonderen Hein Becker Episode. Neben alt bewährtem geht G. Dudenhöffer auch ganz innovative neue Wege - machen Sie sich auf einige „Knaller" gefasst - man hält es kaum für möglich.
Insgesamt sehr kurzweilige 90 Minuten, sehenswert nicht nur für Fans!