Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Historical-Unterhaltung vom Feinsten, 29. April 2007
Durch den Tod eines entfernten Verwandten wird Sylvester Gilbraith zum Earl of Stoneridge. Um das vollständige Erbe antreten zu können, muss er allerdings eine der Enkelinnen des alten Earls heiraten. Seine Wahl fällt auf die unkonventionelle Theodora. Die junge Lady Theo führt schon seit Jahren das Familiengut und ist nicht bereit, sich die Zügel aus der Hand nehmen zu lassen. Sylvesters heiße Küsse wecken schnell ihre Leidenschaft, doch auch nach der Eheschließung will sich die eigenwillige Schöne nicht so einfach zähmen lassen. Dann stellt ein alter Skandal aus Sylvesters Militärzeit seine Ehre in Frage und bringt sein Leben in Gefahr. Lady Theo muss sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: ihr Freiheitsdrang oder der willensstarke Mann an ihrer Seite ...
Jane Feather bietet in diesem im Original zuerst 1995 erschienenen Buch Historical-Unterhaltung vom Feinsten. Theo ist zwar 15 Jahre jünger als Sylvester, aber davon sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen. Die junge Frau lässt sich in keinster Weise von dem dominanten Sylvester einschüchtern und ist ihm in jeder Beziehung gewachsen. Es wird von Anfang an deutlich, dass sich hier zwei ebenbürtige Gegner gegenüber stehen. Das temperamentvolle und leidenschaftliche Paar, bei dem häufig die Fetzen fliegen, die konfliktreiche Handlung, sowie die liebevoll gezeichneten Nebenfiguren machen das Buch zu einem echten Lesegenuss. Leserinnen, die sich gerne an die prallen, intensiven Liebesromane des letzten Jahrzehnts zurückerinnern, sollten hier auf jeden Fall zugreifen. (BL)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Meine Nerven..., 16. Mai 2007
Die Geschichte an und für sich ist gut.
Sylvester wurde im Krieg gegen die Franzosen schwer verwundet und hat seither eine Gedächtnislücke. Deshalb konnte er vor dem Kriegsgericht auch nicht sagen, ob er tatsächlich aus Feigheit vor dem Feind die Fahne freiwillig übergeben hat. Sein angeblich bester Freund hat damals zwar ausgesagt, er habe nichts gesehen und Sylvester wurde freigesprochen, aber seither liegt dieser Skandal wie ein schwarzer Schatten auf ihm. Außerdem wird er immer wieder von grauenhaften Kopfschmerzattacken niedergestreckt, ausgelöst durch die Kopfverletzung, die ihm von einem Bajonett zugefügt wurde.
Er versucht, herauszufinden, wer ihn umbringen will und warum und gleichzeitig versucht er sich zu erinnern, was damals im Gefecht tatsächlich passiert ist. Damit kommt er dem Bösewicht aber bedrohlich nahe.
Seine Frau Theo ist zwar einerseits eine intelligente, praktisch veranlagte Frau, wenn es um die Führung eines Gutes geht, aber leider leidet sie m.E. an maßloser Selbstüberschätzung, die schon ins Hirnlose übergeht! Sie denkt sich z.B. nichts dabei, ohne jeglichen Schutz in eine üble Hafenkaschemme zu gehen, in voller Pracht und Schönheit, nur weil sie ihrem Mann mit den richtigen Fragen bei seinen Nachforschungen helfen will! Sie ist der festen Überzeugung, dass sie mit den Nahkampftechniken, die sie beherrscht, unbesiegbar ist. Sie bringt damit sich beinahe ums Leben und ihren besten Freund in Gefahr, aber der einzige Fehler, den sie in ihrem Verhalten sieht ist der dass sie keine Pistole mitgenommen hat!
Beide Protas kamen mir größtenteils nicht wirklich nahe. Theo nicht, weil mich ihre Hirnlosigkeit über weite Strecken des Buches so genervt hat und Sylvester nicht, weil er zwar seiner Frau immer etwas von Partnerschaft vorschwafelt, diese sich von seiner Seite aus aber nur auf den Sex bezieht. Ansonsten erwartet er, dass seine störrische, eigensinnige Frau sich aus seinen Angelegenheiten raushält und das liebe Frauchen ist, das seine Anweisungen befolgt. Dass das nicht funktioniert kennt man ja aus anderen historischen Liros ;)
Das Buch wird im letzten Drittel deutlich besser, als Theo ihren Trotz abgelegt hat und Sylvester seine Reserviertheit etwas verliert. Sie kommen sich als Eheleute auch außerhalb des Bettes näher und die Kriegsgeschichte findet ihre Auflösung in einem guten Showdown, in dem sich Theo mal richtig geschickt anstellt - zumindest nachdem sie sich durch ihre Selbstüberschätzung und ihren nicht zu Ende gedachten Plan wieder mal in Schwierigkeiten gebracht hat :)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Romantisch, Spannend, Schön!, 7. April 2003
Das Testament ihres geliebten Großvaters birgt für die temperamentvolle Theodora eine unangenehme Überraschung - Sylvester Gilbraith, der neue Earl of Stoneridge, soll sich unter den Enkelinnen des Verstorbenen eine Ehefrau suchen, und die einzige Kandidatin die in Frage kommt, ist ausgerechnet Wildfang Theodora! Nur widerstrebend willigt sie ein und nimmt den Antrag des neuen Besitzers von Stoneridge Manor an. Auch ihr Bräutigam ist nicht gerade begeistert von den Testamentsbestimmungen, aber als er seine Braut erst einmal näher kennen lernt, sieht er bald ein, daß er keinen Grund hat, mit dem Schicksal zu hadern.... Ach, war das wieder schön!
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