Die ehrliche, handgemachte, mitreissende, mit Inbrunst vorgetragene und tief in seiner floridianischen Heimat verwurzelte Musik von JJ Grey ist mit Worten schwer zu beschreiben.
Klar, man hört, wie sehr er im guten alten Southern Rock beheimatet ist, ich bin mir sicher Ronnie Van Zant sitzt auf seiner Wolke und lauscht mit breitem Grinsen JJ's Songs...
Nur JJ lässt es damit nicht bewenden, er ist bluesig, funky, auch mal mit einer Prise Motown, er passt einfach in kein vorgegebenes Raster und wird dadurch originär und unverkennbar.
Jedes Album von JJ Grey & Mofro ist ein musikalisches Kleinod. Was aber mit "Country Ghetto" eingeleitet und mit "Orange Blossoms" eindrucksvoll offenbar wurde, bestätigt "Georgia Warhorse" mit Nachdruck:
JJ Grey spielt endgültig in einer eigenen Liga, er lebt seine Songs wie kaum jemand in der aktuellen Musikszene, denn seine Songs sind Liebeserklärungen an sein, das ursprüngliche, wilde, unverbaute Florida.