Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
George Martin Boxset
 
Mehr Bilder ansehen
 

George Martin Boxset [Box-Set]

George Martin Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



George Martin-Shop bei Amazon.de

Abbildung von George Martin
Besuchen Sie den George Martin-Shop bei Amazon.de
mit Musik, Downloads, Diskussionen und weiteren Informationen.

Produktinformation

  • Audio CD (6. Juli 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 6
  • Format: Box-Set
  • Label: Parlophone (EMI)
  • ASIN: B00005BCHH
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 374.236 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Alle Titel ansehen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jemanden aus Anlass seines fünfundsiebzigsten Geburtstags mit einem sechs CDs umfassenden Box-Set zu ehren, mag auf den ersten Blick pompös erscheinen. Vor allem, wenn es sich, wie hier, "nur" um einen Produzenten handelt. Heißt der aber George Martin und ist der (Mit-)Entdecker und Produzent der Beatles, ist das etwas ganz anderes. Nicht nur, dass seine Biografie von großen Namen wimmelt: unter anderen Judy Garland, Jeff Beck, die Bee Gees, Kate Bush, José Carreras, Cher, Dire Straits, Peter Gabriel, Stan Getz, Meat Loaf. Verblüffend ist vor allem, wie früh sein Einfluss auf die Entwicklung der (nicht nur) Popmusik begann. Er war bereits seit zwölf Jahren im Geschäft, als er die Beatles 1962 zum Parlophone-Label holte.

Produced By George Martin sieht zurück auf 50 Years Of Recording und zeigt schon mit den ersten dieser einhundertfünfzig Tracks seine enorme stilistische Flexibilität. Schlagersängerin Eve Boswell beginnt, gefolgt von der großen Cleo Laine, mit einem Duke-Ellington-Standard. Wenig später gibt der Luton Girls' Choir eine Hymne an die "Princess Elizabeth Of Engand" zum Besten, und der Tanzteeklassiker "Melody On The Move" des Mundharmonikaspielers Tommy Reilly befindet sich in klanglichen Konditionen, wie man sie heute bei Stereolab oder den High Llamas wiederfindet.

Easy Listening, Filmmusik, eine Dylan-Thomas-Adaption, eine George-Gershwin-Hommage, nicht zuletzt Skiffle, jene Musik also, die den sechzehnjährigen John Lennon seine erste Band gründen ließ -- nichts missriet dem Arrangeur, Dirigenten, Pianisten und Komponisten. Sogar mit Comedy hatte Sir George zu tun. Da haut der junge Peter Ustinov fachkundig Mozart in die Pfanne, oder Peter Sellers deklamiert die Beatles vor Orchester und mit balkenbiegendem deutschen Akzent.

In all ihren Einzelteilen mehr oder weniger unterhaltsam, ergibt diese exzellente Edition als Ganzes, einschließlich der vielen Cover-Abbildungen und den ausführlichen Linernotes, eine Geschichte der britischen Popkultur anhand der Lebenslinie eines Einzelnen. Imposant. --Rolf Jäger


Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
All you need is ears 9. Juni 2003
Von eophone TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
So heißt die Autobiographie von George Martin, die schon 1979 erschien. Was man dort nach-lesen kann, ist hier eindrucksvoll nachzu-hören. Sechs CDs mit originellen und originalen "Parlaphone"-Labelaufdrucken in einem eleganten Klappcover, zu einem luxuriösen Preis. Was meinen Sie? Es sei schon immer etwas teurer gewesen, einen besonderen Geschmack zu haben? Da kann ich nicht zustimmen. George Martin hat (vor allem in den 50er und 60er Jahren) die denkbar kommerziellste und gleichzeitig anspruchsvollste Musik produziert!

Das Problem für einen heutigen Durchschnittshörer dürfte sein, die mannigfachen Stil- und Geschmacksrichtungen aus fünf Jahrzehnten zu akzeptieren. Jeder hat meist gewisse Vorlieben, die durch diese DVD-Box nur teilweise abgedeckt werden können. Wer etwa nur auf Beatles-Stücke hofft, wird ziemlich enttäuscht werden: gerade mal vier hinlänglich bekannte Titel werden dargeboten. Darum geht es ja aber nicht. George Martin war musikalisch ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen, und überall war er bemerkenswert erfolgreich, in erster Linie als Produzent. Um das OEuvre eines solchen Menschen zu würdigen, bedarf es schon eines Superweitwinkelobjektives.

Sie werden auf den Scheiben viele Titel entdecken, die restlos überzeugen. Besser hätte man sie damals wohl kaum einspielen können. Zu bedenken ist natürlich, daß man alle Aufnahmen im Rahmen ihrer Zeit sehen muß! Alles andere wäre unfair. Vergleichen wir es mit Automobilen: Niemand würde darüber lächeln, daß ein Sportwagen der 50er Jahre "nur" 100 PS hat, wo doch heute jeder bessere Kleinwagen entsprechend motorisiert ist. Damals war die Motortechnik halt noch lange nicht so weit wie heute. Ist jedem klar. Aber das Design solcher Oldtimer ist auch heute noch irgendwie "anders", einfach originell. Da guckt man gerne hin und freut sich.

Ähnlich verhält es sich mit Musikaufnahmen aus jener Zeit, hier zum Beispiel solchen, denen George Martin als Produzent seinen Stempel aufgedrückt hat. Die meisten seiner Aufnahmen aus jenen Jahren sind zudem in den legendären Abbey-Road-Studios entstanden. Sie überzeugen auch heute noch durch ihren überaus natürlichen, warmen Klang.

Alle Tracks sind sorgfältig digital remastered und klingen mit wenigen Ausnahmen frisch und sauber. Als leidenschaftlicher Kopf-Hörer bevorzuge ich freilich die stereophonen Einspielungen, die jedoch erst ab 1958 entstehen konnten. So hört man halt auch einige einohrige Stücke. Und George Martin hat immer wieder darauf hingewiesen, daß die frühen Beatmusik-Produktionen bis mindestens 1963/64 stets monophonen Charakter hatten. Nur der Ordnung halber wurden sie damals relativ lieblos auch in Stereo abgemischt. Und das war immer ein technisches Problem. Hört man diese "Ping-Pong"-Aufnahmen über Kopfhörer, dann klingen sie für heutige Ohren befremdlich: Links der Basistrack (Gitarren und Percussion), rechts dasselbe, leiser und verhallt, aber Solo- und Chorgesang darübergemischt. Man hatte eben nur zwei Spuren und eine Band, in der die Sänger auch ein Instrument spielten.(Mit Orchesteraufnahmen sah das freilich ganz anders aus.)
Das ist der Grund, weshalb einige Stücke aus dieser Zeit hier in Mono angeboten werden, obwohl sie anderweitig auch in Stereo vorliegen.

Nachdem Geroge Martin bis zum Beginn der 60er Jahre sehr viele Kabarett- und Comic-LPs (z.B. mit Peter Sellers) für das stiefmütterliche Parlaphone-Label (= EMI) produziert hatte, war er auf der Suche nach etwas ganz anderem, neuem. Es sollte im Bereich der reinen Popmusik liegen. Denn Martin beobachtete den Markt sorgfältig und wunderte sich darüber, mit welch scheinbar geringem Aufwand sehr erfolgreiche Künstler vermarktet wurden, z.B. Cliff Richard. Damals begann der Siegeszug der sog. Beatmusik und ähnlicher Stilrichtungen. Es ist hier müßig zu fragen: Was wäre gewesen, wenn George Martin die Beatles nicht kennengelernt hätte? Diese Frage kann niemand wirklich beantworten. Ich bin der Meinung, daß es die Beatles dann nicht sehr lange gegeben hätte bzw. daß sie nach der kurzen Zusammenarbeit mit Bert Kaempfert in kürzester Zeit wieder von der Bildfläche verschwunden wären - trotz ihrer Genialität! Denn diese wurde erst herausgefordert durch George Martin. Ein bescheidener Mann, very british! - aber knallhart professionell. Und das haben die Beatles gebraucht, vor allem zu jener Zeit die Songschreiber Lennon/McCartney: einen distingierten, vornehmen "Vater", zu dem sie aufblicken konnten, dem sie es aber auch zeigen wollten. Und sie haben es ihm und aller Welt gezeigt.

Aber George Martin war nicht nur der Produzent der Beatles (gerade mal sechs Jahre hat er intensiv mit ihnen zusammengearbeitet, also etwa nur ein Achtel seines Berufslebens!). Das allein wäre freilich schon mehr als genug, es würde aber die Universalität dieses Mannes nicht vollständig wiedergeben. Zu nennen ist ganz gewiß die fruchtbare Zusammenarbeit mit Ron Goodwin, u.a. im Bereich "Filmmusik". Aber man höre z.B. auch den hübschen Titel "Robin Hood", den man aus der TV-Serie noch gut im Ohr haben dürfte. Und so reihen sich seine Produktionen auf - wie Perlen an einer Kette.

Das Beiheft ist sehr ausführlich, leider etwas klein gedruckt und nur in Englisch. Jedem zeitgenössischem Produzenten und jedem musikinteressierten Menschen kann diese musikalische Biographie wärmstens empfohlen werden. Als ideale Ergänzung hierzu empfehle ich George Martins Memoiren (s.o.), die man natürlich separat kaufen muß (auch sie liegen nur in englischer Sprache vor).

Die Aufnahmen reichen bis in die späten neunziger Jahre hinein, die berühmtesten entstanden aber wohl in der Zeit zwischen 1955 und etwa 1975.

Am Ende ist eines gewiß: Ein Rezept zum Herstellen von Hits wird man schwerlich finden. Letztlich ist alles eine Frage des Könnens, der Intuition, der Begabung und der Kreativität der Künstler. Und nicht zuletzt bedarf es unkalkulierbarer, positiver Zufälligkeiten, um das ganz große Ding zu drehen. Unabdingbare Voraussetzung dafür sind, wie George Martin zu Recht meint, kluge Ohren: "All you need is ears".

War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Falsche Hörproben!!! 1. November 2004
Von lovecraft
Format:Audio CD
Ich kenne diese CDs nicht, aber unter "I've lost my Mummy" wird als Hörprobe "Goldfinger" von Shirley Bassey gespielt!!
Was soll das?
Falls ich einen "Feedback-Link" übersehen habe, so bitte ich zu entschuldigen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:









Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar