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George Harrison - Living in the Material World [2 DVDs]
 
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George Harrison - Living in the Material World [2 DVDs]

George Harrison , Sir Paul McCartney , Martin Scorsese    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: George Harrison, Sir Paul McCartney, Eric Idle
  • Regisseur(e): Martin Scorsese
  • Format: Dolby, NTSC
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (PCM Stereo)
  • Untertitel: Deutsch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 8. Dezember 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 209 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005QIP3DU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.426 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Mit bisher unveröffentlichten Fotos und nie gezeigtem Filmmaterial zeichnet der Oscar®-prämierte Regisseur Martin Scorsese das Leben von George Harrison in einem sehr persönlichen Film nach. Dabei greift er auf seltenes Archivmaterial und Interviews mit Harrisons Familie zurück. Zahlreiche Weggefährten und Freunde des Ex-Beatles kommen zu Wort, darunter Eric Clapton, Terry Gilliam, Eric Idle, George Martin, Paul McCartney, Yoko Ono, Tom Petty, Phil Spector, Ringo Starr und Jackie Stewart.

Exklusives Bonusmaterial

• Musikextras „Dispute and Violence“ und „Here Comes The Sun“
• Interviews mit Paul McCartney, Damon Hill und Jeff Lynne

VideoMarkt

Als der "stille Beatle" stand George Harrison über Jahre hinweg im Schatten von John Lennon und Paul McCartney. Zu Unrecht, wie sich zeigen sollte. Denn nach dem Ende der Band war es Harrison, der mit "All Things Must Pass" den Maßstab für seine Ex-Kollegen setzte. Seine Begeisterung für die spirituelle Seite des Daseins und sein Humor waren ebenso legendär wie seine wachsende Leidenschaft für den Film ("Das Leben des Brian"). Geschwächt durch ein Attentat erlag Harrison im Alter von nur 58 Jahren einem Krebsleiden.

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Kundenrezensionen

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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
My sweet George 9. Dezember 2011
Von Toby Tambourine TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Ich kann mich noch an den Tag erinnern, als ich in den Nachrichten von George Harrisons Tod hörte. Zu seinem 10. Todestag erscheint endlich die langersehnte Doku über meinen Lieblings-Beatle. In den Händen von Regisseur Martin Scorsese konnte nicht viel schief gehen: zu den Interviewten gehören Paul McCartney, Ringo Starr, Yoko Ono, George Martin, Pattie Boyd, Neil Aspinall, Derek Taylors Witwe Joan, Ravi Shankar, Phil Spector, Billy Preston, Eric Clapton, Sohn Dhani, Ehefrau Olivia, Ray Cooper, Jim Keltner, Tom Petty, Klaus Voormann und Astrid Kirchherr, Harrisons Brüder Harry und Pete, Rennfahrer Jackie Stewart sowie Terry Gilliam und Eric Idle von Monty Python. Die lange Vorbereitungszeit zeigt sich schon darin, dass einige der Interviewten vor ein paar Jahren gestorben sind (Billy Preston, Neil Aspinall) oder aus anderen Gründen schon seit einiger Zeit nicht mehr für aktuelle Interviews zur Verfügung stehen (z.B. Phil Spectors Haftstrafe wegen Mordes). Schade nur, dass Jeff Lynne und Bob Dylan nicht dabei sind!

Auf zwei DVDs (94 & 112 Min.) spannt Scorsese den Bogen über Harrisons Leben von seiner Geburt über seine Zeit bei den Beatles und seine Solokarriere bis zu seinem Tod. Dabei beleuchtet er Harrisons Humor, seine Rolle bei den Beatles, seine Entwicklung zum Songschreiber, seine Drogenerfahrungen und seine spirituelle Suche, den Einfluss Ravi Shankars und der indischen Musik, das '71er Bangla Desh-Konzert, seine Liebe zum Gärtnern und zur Ukulele, die Traveling Wilburys und schließlich seine Krebserkrankung. Leider kommt seine Solokarriere als Musiker eindeutig zu kurz.

Was mich besonders freut, sind die zahlreichen Ausschnitte aus Privatfilmen und vor allem bisher selten oder nie gesehene Auszüge aus Livemitschnitten, Fernsehinterviews und Pressekonferenzen und besonders Unveröffentlichtes aus den Beatles-"Anthology"-DVDs. Ich habe hier z.B. zum ersten Mal Einblicke in Harrisons '74er Tournee bekommen, bei der er so heiser war, dass man wohl weiterhin nicht mit einer Veröffentlichung zu rechnen braucht.

Natürlich sind auch zahlreiche Songfragmente zu hören, darunter etliche in frühen Demo-Versionen (While my Guitar gently weeps) oder in alternativen Abmischungen oder Versionen (I'd have you anytime), fast alle leider nur sehr kurz angespielt. Dass die meisten davon für Interviewsequenzen abrupt unterbrochen werden, ist etwas gewöhnungsbedürftig; dafür stört dann auch keine Musik im Hintergrund die Verständlichkeit des gesprochenen Wortes.

Die deutschen Untertitel sind bis auf zwei, drei Stellen (wie üblich die, bei denen es um Studiotechnik etc. geht) sehr gelungen. Zu Beginn beider DVDs muss man erst nervige Werbung überspringen, aber dafür kann der Film nichts.

Scorsese hat zum Glück keine posthume Heldenverehrung fabriziert: einige Weggefährten äußern freimütig, dass Harrison neben seinem sanften, liebe- und humorvollen Wesen auch eine dunkle Seite hatte, die sich in Wutausbrüchen äußern konnte, und Olivia Harrison lässt durchblicken, dass in ihrer Ehe lange nicht alles eitel Sonnenschein war und die wechselseitige Anziehungskraft zwischen ihrem Mann und der Damenwelt das Eheleben oft auf harte Proben stellte.

Besonders am Ende wird es sehr berührend, wenn Paul und Ringo sich an ihren Abschied von George erinnern und Olivia Harrison über den Mordversuch des geistig Verwirrten berichtet, der versuchte, ihren Mann zu töten, was diesen, wie Sohn Dhani erzählt, im Kampf gegen den Krebs Jahre seines Lebens kostete.

Scorsese ist eine sorgfältige, liebevolle, aber nicht verklärende Dokumentation über Harrisons Leben gelungen. Sie ist nicht so spektakulär wie vergleichbare DVDs über andere Rockstars - aber eben auch das passt zu der eher ruhigen Art, wie Harrison lebte und sich in der Öffentlichkeit gab.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
geht so 14. Dezember 2011
Von Caesar
Format:DVD
Diese Dokumentation ist eine Auftragsarbeit von Olivia Harrison, die dafür erstmals ihr Archiv geöffnet hat.

Positiv fällt auf, dass sich eine beeindruckende Zahl von Interviewpartner (inkl. Phil Spector!!!!) zur Verfügung gestellt hat. Einige Fotos und Auszüge von Briefen - vorgelesen vom Harrisons Sohn - werden hier erstmals zugänglich. Ebenso sind unbekannte Filmaufnahmen/Homevideos enthalten, die hier erstmals zu sehen sind. Einen großen Raum nimmt erwartungsgemäß die Meditation/Religion ein. Das ist sicherlich ein wichtiger Teil seiner Persönlichkeit gewesen, ist mir aber viel zu ausführlich geraten. Interessant sind die Ausschnitte von der desaströsen US Tour 1974. Scorsese hält sich im Wesentlichen an die Chronologie bei der Doku.

Die ganze Geschichte ist natürlich unkritisch. Es werden viele Dinge weggelassen, die ich interessant gefunden hätte. Dem Menschen Harrison kommt die Dokumentation nicht viel näher. Warum ein Teil seiner Persönlichkeit wütend und zornig war, bleibt offen. Drogen- und Alkoholprobleme werden nur am Rande erwähnt. Der Teil, der die Zeit der Beatles abdeckt, bietet wenig Neues im Vergleich zur hervorragenden Anthology. Diese ist im direkten Vergleich auch in Bezug auf Harrison informativer. Die Zeit nach den Beatles wir im letzten Drittel abgehandelt. Hier hätte jedoch der Film punkten können, da diese Zeit noch nicht so thematisch abgegrast ist. Der Schwerpunkt der Doku ist daher schlecht gewählt.

Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass die Musik nur eine Nebenrolle spielt. Zu einzelnen Songs gibt es hin und wieder Kommentare, aber bis auf All Things Must Pass nehmen die Soloalben nahezu keinen Raum ein. Die Willburys werden ganz kurz abgehandelt. Ebenso gibt es wenig Informationen über sein Songwriting. Dabei hat die Musik einen großen Teil seines Lebens bestimmt. M.E. ist das der größte Schwachpunkt der ganzen Dokumentation. Seine Aktivitäten im Film und bei Autorennen werden leider auch vergleichsweise kurz abgehandelt.

Die Extras sind dürftig. Neben einem grausamen Instrumental von der Tour 1974 und Here Comes The Sun am Mischpult gibt es noch zusätzliche Interviews, die interessant sind, jedoch nur 10 Minuten dauern. Da wäre mehr drin gewesen. Es muss doch tonnenweise Interviews geben, die es nicht in den endgültigen Film geschafft haben.

Am Ende der 209 Minuten wurde man ganz gut unterhalten, aber ärgert man sich auch über verschenkten Möglichkeiten des Films vor dem Hintergrund der Masse an Zeitzeigen und Archivmaterial. Da wäre mehr drin gewesen. Schade. Drei von fünf Sternen.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amberle
Format:DVD
"Living in the Material World" ist für Beatles-Fans uneingeschränkt zu empfehlen, enthält zumindest die erste der beiden Discs doch eine hervorragende Ergänzung der "Beatles Anthology"-Reihe. Viele (mir bislang) unbekannte Fotos und Filmausschnitte gewähren tiefere Einblicke, Weggefährten ergänzen, wie inzwischen bei solcherlei Dokumentationen üblich, durch persönliche Ankedoten das Bild (sehr witzig z.B. Paul McCartneys Erinnerung an eine Reise nach Wales, bei den Extras). Vor allem die Anfangszeit der Beatles ist gut aufgearbeitet. Scorsese versteht eben sein Handwerk, das merkt man schon.
Tatsächlich ist die erste Disc aber auch nicht mehr als eine Ergänzung, wenn auch eine begrüßenswerte, zur Beatles-Anthology (Beweis: wenn man das Menü anwählt, ertönt Lennos "Strawberry Fields", dabei soll es sich doch um eine Harrison-DVD handeln), und die zweite Disk setzt dies zuerst fort. Das Ende der Beatles wird dargestellt, teils wieder durch Yoko Ono verfälscht. Der olle Streit mit McCartney bei den Let it be-Sessions wird gebracht, aber die Spannungen mit Lennon bleiben fast unerwähnt (Clapton wird gefragt, wie er es fand, als Lennon nach Harrison vorübergehenden Abgang bei den Let it be-Sessions Clapton als neuen Gitaristen der Beatles vorschlug).
Schließlich liegt ein Schwerpunkt auf dem Album "All things must pass", aus dem auch die meisten Songs stammen, die man im Film hört, und das sicher ein wichtiges Album war, aber zu wenig erfährt man über die späteren Platten, über Cloud Nine zum Beispiel fast gar nichts. Zu wenig erfährt man also in der verbleibenden Zeit (noch 40 Minuten ca. von 195) über George Harrisons Solo-Jahre. Jeff Lynne, Tom Petty, Eric Idle kommen zu Wort, der im Prinzip anhnungslose Clapton natürlich mehrmals, Dylan leider nicht. Die Travelling Wilburys und die Neunziger Jahre fliegen vorbei, die Japan-Tour ist nicht zusehen. Es fehlen also ganz wichtige Stationen in Georges Musiker-Karriere. Dafür wird der Beschäftigung mit "Spiritualität" großer Raum gelassen, was für den Menschen Harrison wichtig war, aber mal ehrlich: interessieren wir uns nicht vor allem für den Musiker, auch wenn man das natürlich nicht ganz trennen kann? Da bleibt vieles ungesagt. Auch wird nicht verraten, dass Clapton sehr viele der angeblichen Harrison-Solos auf "All things must pass" spielte. (Übrigens spielt Lennon die slide auf "For you blue" vom Let it be-Album).Damit keine Missverständnisse entstehen: ich liebe den Klang von Harrisons Gitarre und seine Stimme, aber Clapton hat mehr geleistet als man denkt (siehe z.B. Filmausschnitte der Japan-Tournee auf der DVD "The Dark Horse-Years"). Harrison hatte einen einmaligen Klang, konnte aber nicht improvisieren. Seine Tournee mit Bonnie und Delaney hätte mal beleuchtet werden können, seine Produzenten-Tätigkeit für andere wie Jackie Lomax oder Badfinger wären interessant gewesen. Aber man kann halt nicht alles unterbringen in so einem Film.
Immerhin erfreulich, dass die in anderen Filmen bislang unterrepräsentierte Patti Boyd sich äußern darf (wieso hört man eigentlich nie was von Jane Asher?). Leider wird die Trennung von Patti in fünf Minuten abgehandelt. Zu wenig wird Georges massives Alkohol-Problem angesprochen. Dass er mal ein Problem mit Koks hatte, erscheint fast nur als Randnotiz. Zu wenig wird das Thema Krebs berührt, dafür wird im zunehmend langatmigeren Film ewig über den Mordversuch gesprochen, als ein verwirrter Fan in Georges Haus eindrang. Auf der zweiten Disk hätte man sich auch mehr mit Harrisons Liebe zum Film beschäftigen können (nur "Life of Brian" wird länger thematisiert), und die immer wieder angesprochene angeblich vorhandene dunkle Seite wird kaum sichtbar. Dafür nimmt eben seine "Spiritualität" großen Raum ein. Daher zeichnet mir der Film ein insgesamt zu positives Bild, und es wundert mich immer wieder, wie auch heutzutage noch Fans derart unkritisch mit den Beatles umgehen.
Ach ja, die Extras (nur auf der 1. Disc) sind der bislang unveröffentlichte Song "Dispute and Violence", der absolut verzichtbar ist: indische und westliche Musiker üben sich in einer für den heutigen Geschmack ziemlich grässlichen 70er-Jahre-Fusion, die dann nicht mal ganz gezeigt wird; Georges Harrisons Sohn labert mit George Martin über "Here comes the sun". War das nötig? Die Interviews sind aber gut.
Fazit: tolle Bilder und Filmsequenzen, der Mensch Harrison nach den Beatles bleibt aber trotz 195 Minuten blass.
P.S. die CD bei der Delux-Edition lohnt sich nicht. Hauptsächlich finden sich dort rough takes der "All things must must pass"-Sessions (8 der 10 Stücke), und ein, zwei "neue" Songs. Der Kaufpreis dafür ist aber zu hoch.
Der Fotoband ist übrigens etwas enttäuschend, wenig Text, kein kritisches Wort, und auch die Fotos sind über lange Strecken eher öde, wie aus einem Urlaubsalbum, das einem Freunde zeigen, verglichen mit den vielen tollen Fotos, die im Film zu sehen sind.
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