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Georg Heym: "Ich, ein zerrissenes Meer"
 
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Georg Heym: "Ich, ein zerrissenes Meer" [Gebundene Ausgabe]

Gunnar Decker
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 171 Seiten
  • Verlag: Verlag für Berlin-Brandenburg; Auflage: 1 (Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942476185
  • ISBN-13: 978-3942476188
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 807.413 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als Georg Heym am 16. Januar 1912 beim Schlittschuhlaufen in der Havel ertrank, verlöschte ein Komet am Avantgarde-Himmel Berlins. Nur kurz hatte der noch nicht 25-jährige Dichter von Der Ewige Tag den gerade entstehenden Expressionismus mitprägen können. Heyms grausamer Unfalltod erschien manchem Zeitgenossen wie das folgerichtige Eintreffen der wüsten Todesvisionen, aus denen seine Dichtung gemacht schien. Sein Leben stiftet Legende, aber eine, wie sie im Tempo der Großstadt aufblitzt. Weltende, Zerfall des Alten und Wiedergeburt eines unerhörten Neuen das war das Credo dieser expressionistischen Bewegung, die mehr als eine bloß literarische war, sondern die erstmals das fiebrige Tempo des modernen Großstadtlebens ins öffentliche Bewusstsein brachte. Dieser Aufbruch einer Generation spiegelt sich bei Heym in einer nur mit anderen Jungverstobenen wie Georg Büchner oder Heinrich von Kleist vergleichbaren Sprachgewalt. Georg Heym gehört zu jenen Künstlern, auf die der Tod eine unheimlich erscheinende, geradezu erotische Anziehungskraft ausübte. Sein schmales Werk, das den Leser nicht schont, ist unverdientermaßen in Vergessenheit geraten. Sein hundertster Todestag ist Anlass einer Biografie, die die bislang nur Experten bekannten Stationen seines Lebens erstmals sehr unmittelbar erzählt. Wiederentdeckt wird ein Autor, der Gottfried Benn, Georg Trakl oder Johannes R. Becher in jeder Hinsicht ebenbürtig war.

Über den Autor

Gunnar Decker, geb. 1965 in Kühlungsborn, lebt als Theater- und Filmkritiker sowie freier Autor in Berlin. Der promovierte Philosoph ist Verfasser biografischer Bücher zu Ernst Jünger, Hermann Hesse, Gottfried Benn und Rilkes Frauen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Warum nur ein Essay ? 28. November 2011
Ein Buch, das ich mit viel Vergnügen gelesen habe.

Gunnar Decker scheint mir von Heym ein literarisches Objekt zu machen. Es steht zwar "Essay" unter dem Titel, aber das Buch ist an manchen Stellen dem Roman sehr nahe. Was ich an sich nicht schlimm finde, ganz im Gegenteil. Es macht die Lektüre ja nur angenehmer.

Dies bildet aber für mich gleichzeitig das Negative an anderen Stellen. Ab Mitte des Buches ungefähr werden immer weniger Fakten erwähnt, sondern es wird lyrisch abstrahiert, was mir persönlich weder interessiert noch was gebracht hat. Zu diesem Zweck kann der Autor ja einen Roman veröffentlichen.

Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor kein "biographischer Essay" schreibt, sondern eine Biographie Heyms. Es scheint mir nämlich noch eine Lücke im der Forschung zu präsentieren.

Wirklich schade, weil es nicht viel fehlte, um diese Lücke zu füllen.
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