Als ich das Cover gesehen habe, war ich erst etwas entsetzt - schreck-lila mit Muster!
Das hat sich allerdings beim Aufschlagen des Buches schnell geändert!
Es enthält viele sehr ästhetische Fotos der (nicht aller) Gerichte.
Die Gerichte sind größtenteils sehr einfach nach zu kochen, allerdings erfordern sie oft viele Gewürze, die man vielleicht nicht immer im Vorrat hat.
Mir macht das nichts aus, ich nehme erst mal das, was da ist, und kaufe nur hin und wieder mal neue Gewürze, die dann aber in mehreren Rezepte vorkommen sollen.
Sprich, mich stört das nicht, da ich mich nicht sklavisch an das Kochbuch halte!
Alle Rezepte können mit anderen Gerichten kombiniert werden, was ich als Vorteil sehe.
Man findet viele bekannte Gerichte, die etwas aufgepeppt sind, etwa Grünen Pfannkuchen mit Limettenbutter, Karamellisierten und gratinierten Chicorée, Grüne Gazpacho.
Viele Gerichte können auch als kleine Snacks gereicht werden, oder zu einem Hauptgericht umgewandelt werden, wie etwas Frische Fladenbrote mit Gersten-Pilz-Ragout, (Gefüllte) Mangold-Safran-Omlettes, Auberginenkroketten.
Alle bisher ausprobierten Rezepte schmeckten vorzüglich und hatten den gewissen Pfiff (Aubergine mit diversen Gewürzen, Joghurt und Granatapfelkernen....) und es sind reichlich Rezepte vorhanden, so dass sich für jeden Geschmack und jeden Gaumen etwas finden müsse.
Yotam Ottolenghi sagt im Vorwort selbst, dass er selbst kein Vegetarier sei, und die Rezepte sind zwar vegetarisch, aber nicht vegan; Eier und Milch werden häufig verwendet, desweiteren Käse.
Für Vegetarier und solche, die es werden wollen, oder für Hobbyköche, die sich neue Impulse in der Küche wünschen, ist dieses Buc meiner Ansicht nach bestens geeignet, da die Rezepte, einfach nachzukochen sind, die INspirationen aus diversen (Landes-)-Küchen kommt, man vieles kombinieren kann und interessante Ideen für eigene Kreatiionen findet.