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Genussmittel: Ein kulturgeschichtliches Handbuch
 
 
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Genussmittel: Ein kulturgeschichtliches Handbuch [Taschenbuch]

Thomas Hengartner , Christoph Maria Merki

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

05.06.2000 / Südkurier: Die Germanen mochten den Durst nicht leiden "Diese Kulturgeschichte der Genussmittel entpuppt sich als spannende Bestandsaufnahme."

Kurzbeschreibung



Kaffee, Tabak, Zucker und Co.
Eine Kulturgeschichte der Genussmittel


Seit Jahrhunderten haben Genussmittel im Alltag jedes einzelnen Menschen eine überragende Bedeutung. Dabei geht der Genuss dieser besonderen Substanzen über reine Gaumenfreuden hinaus: Ebenso wichtig sind das Ambiente, die Zeremonien des Zubereitens und Zu-Sich-Nehmens, die Exklusivität etc.

Die klassischen "Kolonialwaren" wie Kaffee, Tabak, Zucker, Kakao, aber auch alkoholische Getränke wie Bier oder Wein, haben die Geschichte unserer Kultur in mancherlei Hinsicht mitgeschrieben: Sie sind Luxusgüter und Massenkonsumartikel, Nahrung für Körper und Geist und Mittel zur sozialen Unterscheidung. Sie prägten die Landwirtschaft und machten als Welthandelsgüter bereits vor der industriellen Revolution internationale Politik.

Dieses Handbuch bietet erstmalig einen Überblick über die Geschichte der wichtigsten Genussmittel unseres Kulturkreises. Es bereitet das bisher verstreute Wissen systematisch auf und macht mi t den vielfältigen Bedeutungen der alltäglichen Genüsse vertraut.

Sowohl die Herausgeber als auch die Autoren der einzelnen Beiträge gehen von der These aus, dass Genuss zu weiten Teilen ein soziokulturelles Konstrukt ist. Das heißt: Die Vorliebe für ein bestimmtes Genussmittel fußt zu großen Teilen auf geschmacklichen Präferenzen, die aus sozialisations- und milieubedingten Erfahrungen und Gewohnheiten hervorgehen.

Insofern versteht sich dieses Buch als Beitrag, die Naturwissenschaften und die Medizin, die auf diesem Feld nahezu uneingeschränkte Deutungsmacht haben, um kulturwissenschaftliche Perspektiven zu ergänzen und die lebensgeschichtlichen und lebensweltlichen Sinnzusammenhänge des menschlichen Handelns im Blick zu behalten.

Der Verlag über das Buch

Kaffee, Tabak, Zucker und Co. Eine Kulturgeschichte der Genussmittel

Seit Jahrhunderten haben Genussmittel im Alltag jedes einzelnen Menschen eine überragende Bedeutung. Dabei geht der Genuss dieser besonderen Substanzen über reine Gaumenfreuden hinaus: Ebenso wichtig sind das Ambiente, die Zeremonien des Zubereitens und Zu-Sich-Nehmens, die Exklusivität etc.

Die klassischen "Kolonialwaren" wie Kaffee, Tabak, Zucker, Kakao, aber auch alkoholische Getränke wie Bier oder Wein, haben die Geschichte unserer Kultur in mancherlei Hinsicht mitgeschrieben: Sie sind Luxusgüter und Massenkonsumartikel, Nahrung für Körper und Geist und Mittel zur sozialen Unterscheidung. Sie prägten die Landwirtschaft und machten als Welthandelsgüter bereits vor der industriellen Revolution internationale Politik.

Dieses Handbuch bietet erstmalig einen Überblick über die Geschichte der wichtigsten Genussmittel unseres Kulturkreises. Es bereitet das bisher verstreute Wissen systematisch auf und macht mit den vielfältigen Bedeutungen der alltäglichen Genüsse vertraut.

Sowohl die Herausgeber als auch die Autoren der einzelnen Beiträge gehen von der These aus, dass Genuss zu weiten Teilen ein soziokulturelles Konstrukt ist. Das heißt: Die Vorliebe für ein bestimmtes Genussmittel fußt zu großen Teilen auf geschmacklichen Präferenzen, die aus sozialisations- und milieubedingten Erfahrungen und Gewohnheiten hervorgehen.

Insofern versteht sich dieses Buch als Beitrag, die Naturwissenschaften und die Medizin, die auf diesem Feld nahezu uneingeschränkte Deutungsmacht haben, um kulturwissenschaftliche Perspektiven zu ergänzen und die lebensgeschichtlichen und lebensweltlichen Sinnzusammenhänge des menschlichen Handelns im Blick zu behalten.

Die Herausgeber Thomas Hengartner ist Professor für Volkskunde an der Universität Hamburg.

Christoph Maria Merki ist Oberassistent am Historischen Institut der Universität Bern.

Über den Autor

Thomas Hengartner ist Professor für Volkskunde an der Universität Hamburg. Christoph Maria Merki ist Oberassistent am Historischen Institut der Universität Bern.
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