So, das ist es nun, das neue Buch von Sabine Asgodom. Toller Titel, dachte ich, passt schön in unsere "leid(ens)volle" Zeit. Die Geschichte erzählt von der Dame im Park, die abwechselnd auf verschiedene Menschen trifft, die natürlich alle irgendwie miteinander zu tun haben. Da ist zum einen Stefan, der Jungunternehmer, der zerknirscht feststellt, dass er weder Karriere im eigenen Unternehmen, noch Familie noch Ehe harmonisch in Verbindung bringen kann. Er trifft sich mit der Dame im Park auf einer Bank, fast zufällig. Und schüttet, ohne dass er es zunächst wollte, sein Herz aus. Es ergibt sich ein intensiver Dialog, aus dem Stefan verändert hervorgeht. In den weiteren Kapiteln tauchen weitere Protagonisten auf, mit eigenen Problemchen und Bedürfnis zur inneren Wende. Die Geschichte liest sich "so weg", weil man nach jedem Kapitel gern mehr wissen möchte. Die Weisheiten, die Frau Asgodom - wie sie selbst sagt, aus ihren eigenen Coaching-Stunden und Seminaren mit hat einfließen lassen - sind sachte und liebevoll eingewebt. Wir können gut die Schwachstellen der Gegenwart erkennen und werden mit einem Augenzwinkern zum Nachdenken angeregt. Dabei ist die lebensbejahende, positive Einstellung von Frau Asgodom deutlich erkennbar. Inhaltlich Neues kommt nicht, aber hierfür ist das Buch wohl auch nicht geschrieben. Ich denke, es geht der Autorin viel mehr darum, anzuregen, wieder über's Leben nachzudenken, über die persönliche Balance und über "Wahrhaftigkeit, Mut & Wertschätzung" - die wichtigen Tugenden, die heute nur allzu gern vergessen werden, gerade in Geschäftsbeziehungen. Meine Empfehlung: schöne, aufbauende Wochenendlektüre, unbedingt lesen!