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Genug [Gebundene Ausgabe]

John Naish
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [132kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (14. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3431037623
  • ISBN-13: 978-3431037623
  • Originaltitel: Enough
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73.980 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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John Naish
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Millionen von Jahren nutzten die Menschen eine Überlebensstrategie: Wer etwas haben wollte, versuchte, so schnell wie möglich so viel wie möglich davon zu erjagen - Nahrung, Status, Informationen und Dinge. So haben wir Missernten und Kriege überlebt. Heute gibt es von allem mehr, als wir jemals benutzen oder genießen können. Trotzdem haben wir unser Verhalten kaum geändert: Noch immer jagen wir den Dingen hinterher und streben nach mehr, mehr, mehr - auch wenn es uns krank, müde, übergewichtig, unzufrieden und arm macht. Denn der Überfluss und seine Mechanismen zerstören unsere persönlichen Ressourcen und die unseres Planeten. In Wahrheit fehlt uns nur eins, um endlich glücklich zu sein - die Fähigkeit, dem Überfluss den Rücken zu kehren. John Naish erklärt, wie wir erkennen, worauf es wirklich ankommt, und wie wir dem Höher-Schneller-Weiter unserer Gesellschaft entkommen.

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56 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genug und doch zu wenig? 16. August 2010
Von Peter Steiner TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch mit grossem Interesse gelesen - und doch blieben am Ende einige Zweifel. John Naish schreibt klug, hat auch gut recherchiert, legt den Finger in die richtigen Wunden, man ertappt sich dabei, wie man nickt und nickt und sich sagt: "So ist es" - und doch fehlte mir etwas. Es scheint mir, als würden diese knapp 300 Seiten nichts verändern können. Das Buch wirkte auf mich seltsam blutleer.

Woran mag das liegen?

In meinen Augen erklärt Naish sehr schlüssig, dass wir zuviel haben von allem (Information, Genuss, Dinge, Stress...), dass wir blind hinter dem Konsum her sind und dass uns das alles nichts hilft, um zufrieden zu sein. Er plädiert im Gegensatz dazu für Einfachheit und die Philosophie des Genughabens. Das ist alles sehr einleuchtend, aber eben auch sehr rational. Im Kopf wissen wir das ja wohl alle. Wir wissen, dass wir zuviel haben. Aber wir Menschen entscheiden eben nicht rational. Und genau hier kommt für mich der Mangelpunkt dieses Buches zum Ausdruck. John Naish gibt uns Ratschläge wie "Machen Sie eine Datendiät" (weniger Information), "Lernen Sie wieder zu geniessen" oder "Nehmen Sie keinen Kredit auf", aber der entscheidende Punkt liegt für mich darin, was wir eigentlich gewinnen, wenn wir uns mit weniger zufrieden geben? Was bringt es uns, wenn wir uns der Philosophie des Genughabens zuwenden?

Hier kommt kaum Begeisterung auf. Hier bleibt der Autor in meinen Augen eigentümlich nüchtern. Die Philosophie des Genughabens vermag keine Freude zu entfachen. Hier hätte ich mir mehr Begeisterung vom Autor selbst gewünscht, denn in der Einfachheit und in der Erkenntnis des Genughabens kann ein wirklich grosses Glück und eine tiefe Zufriedenheit liegen. Darüber hätte ich gerne mehr erfahren.

Der Kopf nickt also begeistert bei diesem Buch, doch der Bauch grummelt ein wenig.

Peter Steiner, Autor von "Weisheit für Minimalisten" und "Das Wesentliche so nah"...
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Oberflächlich 10. Januar 2011
Von I. Lichtenberg VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ich bin nicht ganz so begeistert wie die anderen Rezensenten, da mir das Buch zu sehr an der Oberfläche bleibt und sich teilweise widerspricht.

Doch zunächst das Positive: der Gedanke, das wir in der westlichen Welt mehr als genug für ein zufriedenes Leben haben, wird ausführlich an verschiedenen Lebensbereichen erläutert. Vor allem wird aber auch die Begründung, warum wir trotz dieses Wissens nicht konsequent handeln, immer wieder hergeleitet. Grund ist wie so oft die Evolution unseres Gehirns, das noch immer auf Steinzet getrimmt ist. Und daß dies von der Werbebranche, Politikern und jedem, der uns zu Konsum anhalten möchte, weidlich genutzt wird.

Besonders interessant fand ich das Kapitel "Genug Glück", da es der modernen Glücksuche widerspricht und das Konzept des "Zufriedenseins" dagegensetzt. In diesem Kapitel werden auch neue Gedanken herausgearbeitet. Die Beispiele aus dem täglichen Leben würzen das Buch und bringen zum Nachdenken.

Insgesamt habe ich aber nicht viele neue Gedanken gelesen, Naish erwähnt ständig neue Forschungsergebnisse, geht aber auf Nichts wirklich vertieft ein. Auch widerspicht er sich mehrfach, wenn er z.B. in einem Kapitel Forschungsergebnisse aufzeigt, die beweisen, das Pessimisten länger leben, er selbst aber wenige Kapitel später zum Optimismus anhält und Strategien dafür aufzeigt. Diese Widersprüche sind aber nicht so gravierend, das sie das Buch insgesamt in Frage stellen.

Ich denke, daß dieses Buch ein guter Einstieg ist, für alle, die sich mit der Thematik der Konsumkritik, der Bescheidenheit und der praktischen Umsetzung dieser Konzepte im täglichen Leben noch nicht vertieft befasst haben. Es spricht alle wichtigen Lebensbereiche an und verdeutlicht, warum wir oft nicht aus unserer Haut können.
Insgesamt bleibt es aber an der Oberfläche der Thematik.

Geeignet für Einsteiger ist das Buch auch, weil es nie den moralischen Zeigefinger erhebt und mit Moral kommt, sondern mit Selbstironie und Humor zeigt, wie wir uns immer wieder selbst austricksen und gangbare Alternativen aufzeigt.
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die wichtigste Ursache für den dramatischen Absturz der globalen Finanzökonomie lässt sich auf einen der unangenehmsten Charakterzüge des Menschen zurückführen: seine Gier nach mehr, nach mehr als er für die Deckung seiner Bedürfnisse überhaupt nötig hat, ohne Rücksicht auf die verfügbaren Ressourcen.

Doch nicht allein die Finanzwirtschaft hat über ihre Verhältnisse gelebt. In seinem Buch "Genug - Wie Sie der Welt des Überflusses entkommen" konstatiert der britische Journalist John Naish, dass sich die Verheißung, die industrielle Überflussproduktion würde einem idealistischen Zeitalter den Weg ebnen, nicht erfüllt habe. Stattdessen bescheinigt er der westlichen Zivilisation, in eine irrsinnige Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft abgeglitten zu sein, die Überflüssiges im Überfluss produziert und dabei unsere menschlichen und ökologischen Ressourcen verheizt. Die verzehrende Jagd nach immer mehr Information, Essen, Sachen, Arbeit, Auswahl, Glück und Wachstum läuft auf eine Flucht vor der schwierigen Frage nach dem Sinn des Lebens hinaus.

Dieser eskapistischen Maßlosigkeit hält Naish seinen doppeldeutigen Appell "Genug" entgegen; "Genug" einerseits in dem Sinne dass wir diesen Zuständen endlich ein Ende bereiten müssen, andererseits dass wir - ohne in das andere Extrem der Askese zu verfallen - nun in einem angemessenen Maß zu einer neuen Balance unserer Bedürfnisse finden müssen. Naish lässt den Leser auf dem Weg dahin nicht allein, sondern schließt an jedes Kapitel einen Katalog von praktischen Vorschlägen, anhand deren das Bewusstsein für die Fallstricke des Materialismus geschärft wird. Darüber hinaus ist das Buch flott geschrieben, gewürzt mit einer Prise des trocknen englischen Humors und zudem garniert um zahlreiche unterhaltsame Fallbeispiele auch aus Naishs eigenen Leben, welches er nach diesen vorgestellten Grundsätzen ausgerichtet hat.

Die metaphysische Tiefenlotung dieser anspruchsvollen Thematik ist nicht die Sache des Pragmatikers Naish, der lieber rational auf der Grundlage der Evolutionspsychologie, der Neurowissenschaft und des gesunden Menschenverstands argumentiert. Dabei ist seine Materialismus-Kritik weder originell noch neu. Aber sie kommt zum richtigen Zeitpunkt, da in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise auch nach einer neuen Orientierung gefragt wird. Und so ist zu hoffen, dass sein Leitfaden zum Impulsgeber einer neuen Kultur der Nachhaltigkeit werden könnte. Naish gehört zu der Sorte Mensch, von der man im wahrsten Sinn des Wortes nie "genug" bekommen kann.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Sehr empfehlenswert !
Dieses Buch kann ich nur empfehlen, denn es führt einem vor Augen in welcher Überflussgesellschaft wir leben und was jeder für sich daran ändern kann. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von regina veröffentlicht
Ein Buch zum nachdenken
Nach 2 Tagen habe ich das Buch von John Naish nun durch. Es hat mich sehr gefesselt.
Anfangs, besonders im 1. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Regina veröffentlicht
Ironisch und erkenntnisreich
Jene die an der Oberflächlichkeit unserer Gesellschaft manchmal verzweifeln, können beim Lesen dieses Buches zeitweise über sie lachen! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Michaela veröffentlicht
Kurze Bewertung
Das Buch zeigt interessante Denkweisen. Es ist locker geschrieben und enthält viele Beispiele.
Das Wissen darum, ist aber nur der erste Schritt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Vincent veröffentlicht
Netter Einstieg in die Thematik
"Genug" gibt einen guten Überblick in die Thematik der Wohlstandsgesellschaft und deren Auswirkungen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von DorisD veröffentlicht
Witzig geschrieben und so wahr!
Ich war am Anfang skeptisch, ob ich so ein Buch brauche, denn ich hielt mich eigentlich nicht für Verschwenderisch! Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Barbara K. veröffentlicht
Ein Tropfen auf den heißen Brennstab
"Genug" zeigt auf, wie sich ein verantwortungsvoller erwachsener und moralisch gesunder Mensch eigentlich zu verhalten hätte. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Hotznfotzn veröffentlicht
Eine echte Befreiiung vom Konsumwahn
Ein Dank an den Autor, das Buch hat mir geholfen meine Konsumentscheidungen zu überdenken und ein weiterer positiver Nebeneffekt: Ich habe sehr viel Geld gespart in dem ich... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten veröffentlicht
Hervorragend!
Ein großartiges Buch, das ich mit viel Begeisterung in einem Zug durchgelesen habe. Wer kontrete Anweisungen sucht, wird enttäuscht sein. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Zweiteliebe veröffentlicht
Wir leben zu sehr im Überfluss
Wir, v.a. in Europa, Amerika leben in einer Welt des Überflusses. Wir wollen immer nur mehr, mehr, mehr. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von B. Henrietta veröffentlicht
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