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Gently Down the Stream [Import]

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Produktinformation


1. One Piece
2. Recidivist
3. Stomp
4. Sorry Too Late
5. Saints Around My Neck
6. Silk City
7. Middle Of Nowhere
8. The Fade-Outs
9. A Jam Blues
10. New Coat
11. The Former Model
12. March

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Come hat zweifellos einige der faszinierendsten Gitarren-Rockstücke der 90er Jahre geschaffen. Die Band hat ihren legendären Status in der Indie-Rock Szene gefestigt, sich immer wieder gegen Begrenzungen aufgelehnt und eine Musik gespielt, die unberechenbare Rhythmen, unkonventionelle Gitarren-Passagen und einen schönen und herausfordernden Sound bevorzugt. Die ausgeprägte Stimme von Thalia Zedek setzt gemeinsam mit dem Gitarristen Chris Brokaw die Band in Bewegung, und macht sich auf den Weg, auf Gently Down the Stream unentdecktes Klangterrain zu erobern. "Stomp" ist mit seinen eindringlichen, abgehackten Gitarrenklängen kennzeichnend für Come. "Sorry Too Late" ist ein emotionales Kraftpaket, bei dem Zedeks krächzende Stimme perfekt den Blues-Charakter des Songs verstärkt. "Saints Around My Neck" beweist, daß die Band meisterhaft Dynamik entwickeln kann. Es mag einige Zeit dauern, bis man Comes Kompositionen verdauen kann, aber wenn es soweit ist, muß man immer wieder zurück kommen, um mehr zu kriegen. --Steve Gdula

INTRO

COME leben und sterben durch das Zusammenspiel der Instrumente, welches auf diesem Album großartig ist. Der Fokus liegt offensichtlich nicht auf den Vocals, so wie es oft bei Mainstream-Pop-Platten der Fall ist, weil textlicher Gehalt abstrakt und die stimmliche Qualität eher statisch bleiben, der Gesang schief oder konträr zur Dynamik und Stimmung des Liedes verläuft. Die Produktion dieser Platte scheint diese einfache, aber entscheidende Wahrheit zu ignorieren, indem der Produzent (wer auch immer das ist) Popmusik-Standards auf die Musik überträgt und damit ungebührenderweise die Vocals betont, die offensichtlich eine untergeordnete Funktion haben, kompositorisch abwegig sind und keine mikroskopisch genaue Schrauberei vertragen. Die Instrumente leiden ebenfalls unter mangelnder Klangqualität und Balance. Das physikalische Naturell des Gitarrenspiels und der schöne bezeichnende Sound der Instrumente werden gedämpft, und das Schlagzeug wurde zu einem Hauch von Beckenklang mit gelegentlichen "pat"-, "putt"- und "clung"-Sounds. Die Platte klingt im ganzen billig, aber es ist die billige Aufnahme einer sehr gut miteinander spielenden und kommunizierenden Band. Diese Platte ist interessanter als "Near Life Experience", eine Platte, die sich derzeitigen Strömungen und Trends noch unterwarf und daher von minderer Bedeutung war. Musikalisch ist diese Platte eine Rückkehr zu alter Form, und ich werde weiterhin Thalia Zedeks gekonnte Rhythmik und ihren individuellen Gitarrenton bewundern. Das Ganze klingt jedoch scheiße!

Steve Albini / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de


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