Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine Basis, aber noch keine Vollendung, 27. Februar 2006
Die Stärke des Buches: Es hilft, einen Sinn für die Details zu entwickeln. An den besten Stellen des Buches wird klar, wie aus äußerlichen Kleinigkeiten das Gesamtbild eines Menschen entsteht. Oft werden die kleine Kleidungselemente erläutert, wie Kragenformen, Stoffe und Schuhtypen, und dann gibt es ein Bild eines Prominenten (herrlich: Fred Astaire oder auch Prinz Charles), das die Summe der Details dann in ihrer Gesamtwirkung praktisch illustriert.Eine Schwäche leider hat das Buch aber auch: Es herrscht nicht nur eine teilweise extrem konservative, britische Modeauffassung vor. Die Empfehlungen sind teilweise so auf Korrektheit bedacht, dass der Faktor "Männlichkeit" einfach zu kurz kommt. Ich persönlich möchte erst so wie im Buch beschrieben aussehen, wenn ich über 50 und glücklich verheiratet bin. Hier kommen mir die italienischen Anzüge etwas zu kurz, und auch warum dieser Gegenentwurf zur britischen Welt so erfolgreich ist (Beispiel Armani), wird nicht wirklich erklärt. So empfehle ich das Buch zum Lesen, aber nicht zum Nachahmen. Sinnvoll ist es als Basis, einen eigenen Geschmack zu entwicklen, und dazu gehört es auch, bewußt von den Regeln abzuweichen. An den besten Stellen des Buches ist es auch humorvoll genug formuliert, um diesen Weg offen zu lassen.
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61 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr hilfreicher Styleguide, 2. März 2005
Von Ein Kunde
Der "Gentleman" ist meines Erachtens ein Standardwerk. Das Buch gibt detaillierte Informationen zur Herrenbekleidung sowie zu klassischer Herrenmode. So findet man darin z.B. ausführliche Beschriebe aller möglicher Anzugformen und Festbekleidung wie Frack, Smoking, Cut etc. (inkl. Acessoires). Auch gibt es hilfreiche Tips mit Bildern, wie z.B. ein Hemd gebügelt werden sollte oder wie man den Anzug knitterfrei in den Koffer packt. Wissen Sie wie teuer ein rahmengenähter Schuh sein soll? Was seine Qualität ausmacht? Hier finden Sie die Info. Haben Sie sich schon gefragt, was einen Bowler von einer Melone unterscheidet? Warum die Herren bei den englischen Pferderennen auf den Bildern immer graue Zylinder tragen? Wie teuer gute Anzüge sind, was die Qualität ausmacht und wo Sie diese finden? Auch das alles im Buch. Das Buch deckt meiner Meinung nach wirklich alles ab, was es an klassischer Herrenmode gibt und hat mir ungemein geholfen, wenn es darum ging, mich für das tägliche Business (als Wirtschaftsprüfer) oder für festliche Gelegenheiten korrekt anzuziehen und richtig einzukaufen. Speziell positiv finde ich die ausführlichen Bilder (z.B. verschiedene Schuh-, Hut-, Anzugstypen etc.). Es macht einfach Spass im Buch zu blättern. Rundum empfehlenswert!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Guter Ratgeber, allerdings sehr viel Schleichwerbung, 8. Mai 2000
Von Ein Kunde
Als Ratgeber in Stilfragen ist dieses Buch sicherlich zu empfehlen. Es wird auf alle wesentlichen Punkte eingegangen, welche Kleidung zu welchem Anlaß, Kombinationsmöglichkeiten usw., außerdem gefällt das Buch durch kleine Hintergrundinformationen, z. B. wie dieses oder jenes Kleidungsstück im Laufe der Zeit entstanden ist und wie es zu seinem Namen gekommen ist, wie etwa der Smoking. Mißfallen hat mir jedoch die permanente Schleichwerbung, der Höhepunkt derselben ist ein mehrseitiger Hochgesang auf die Wachsjacken eines bekannten englischen Herstellers. Sicherlich, dieser Hersteller ist der bekannteste und vielleicht auch beste seiner Art, allerdings ist das doch eine sehr einseitige Berichterstattung. Dieser Umstand zieht sich durch das ganze Buch: Krawattenhersteller, Schneider, Uhrmacher und Schuster werden explizit genannt, andere nicht erwähnt, auch wenn sie Waren ebensolcher Qualität anbieten. Sicher, die Wahl des Autoren ist sehr hochwertig, die von ihm empfohlenen Markennamen sind allesamt rennomierte Adressen, trotzdem hätte ich mir etwas mehr Objektivität gewünscht. Es ist ja auch klar, daß sich dieses Buch in einer derart hochwertigen Aufmachung (viele Bilder, alles hochglanz, ordentlicher Einband) bei diesem "Kampfpreis" normalerweise für keinen Verlag rechnen würde. Die Vermutung liegt also nahe, daß alle aufgeführten Firmen nicht nur eine "freundliche Unterstützung" in Form von Einsicht in Werkstätten und Hilfe bei der Recherche geleistet haben, sondern unter Umständen auch bei der Finanzierung des Buches Verlag und Autor etwas unter die Arme gegriffen haben. Ich will das Buch aufgrund der teilweise einseitigen "Berichterstattung" nicht schlecht machen, es ist mit Sicherheit ein hervorragender Ratgeber, dessen Lektüre vielen Mitbürgern und auch dem allgemeinen Strassenbild unseres Landes guttun würde. Trotzdem sollte der Leser aufpassen, daß er nicht die Objektivität verliert und sich von den vielen schönen Bildern nicht zu einem ausgesprochenen Markendenken verleiten läßt.
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