Günter Ruchs Roman ist für Freunde der Eifler Literatur eine längst überfällige Neubearbeitung des Sagenstoffes um die Leidensodyssee der Genovefa, jener Gräfin, die zu Unrecht des Ehebruches bezichtigt und zu Tode verurteilt wurde.
Der Autor versteht es, den Leser bei der Stange zu halten und verwendet hierzu einen gesunden Mix aus Historie und Fantasy. Obwohl man als Kenner der Sage das Ende zu kennen glaubt, möchte man das Buch nicht aus der Hand legen. Und das Ende ist dann doch eine Überraschung ...