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Genius:a Rock Opera Ep.1
 
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Genius:a Rock Opera Ep.1 [Import]

Genius, Daniele Liverani Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (19. November 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Import
  • ASIN: B00007JS0W
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein Klassiker 16. Dezember 2002
Format:Audio CD
Obwohl Masse ja wahrlich nicht immer gleichzeitig auch Klasse bedeutet, kann man sich in vorliegendem Fall darüber freuen, dass GENIUS... nicht schon nach 'ner guten halben Stunde rum ist. Zugegeben, im direkten Vergleich zu „der" anderen Metal-Oper (natürlich „Avantasia") benötigt vorliegender Silberling zwar ein paar Durchläufe mehr, um zu zünden. Dann jedoch macht die CD zumeist richtig Spaß und will so schnell nicht wieder aus Kopf und Player verschwinden.
Mastermind Daniele Liverani, dessen Arbeit mir bereits bei Empty Tremor gut gefiel, hat hier eine respektable Anzahl international wirklich renomierter Künstler um sich geschart, um mit diesem und den in Folge erscheinenden zwei Fortsetzungen Anhänger verschiedener Genres unserer lieb gewonnenen Stromgitarrenmusik zu erfreuen. Genau hierin kann man nun den Hauptkritikpunkt aber gleichzeitig auch die Stärke sehen: Sowohl Hardrock-Fans (das wirklich superbe „All Of Your Acts" sei hier als Anspieltipp genannt) als auch Power Metaller („Paradox") oder sogar Prog-Anhänger werden hier gleichzeitig bedient, was nicht immer nach kompositorischen Höchstnoten schreit, aber für Abwechslung und Atmosphäre sorgt.
GENIUS... ist nichts für Scheuklappenträger - überzeugt es doch im Wesentlichen durch starke und sich stilistisch wie gesagt stark unterscheidende Auftritte von u.a. Lana Lane, Chris Boltendahl (Grave Digger), Oliver Hartmann (At Vance), Mark Boals (Malmsteen), Daniel Gildenlow (Pain Of Salvation), Steve Walsh (Kansas), John Wetton (Asia) und Midnight (Chrimson Glory), der in den vielen Jahren nichts von seiner Faszination eingebüßt hat.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Momentan ist nicht gerade ein günstiger Zeitpunkt um eine Rock-Oper zu veröffentlichen, da Tobias Sammet's AVANTASIA auf diesem Sektor nahezu konkurenzlos sind und deren Scheibe auch erst vor einigen Wochen erschien. Natürlich kann Daniele Liverani - der Mastermind dieses Projekts - mit Ausnahmesängern wie Mark Boals (ex-YNGWIE MALMSTEEN), Oliver Hartmann (AT VANCE, AVANTASIA), Midnight (ex-CRIMSON GLORY) und Progressive-Queen Lana Lane, oder Musikern wie Steve Walsh (KANSAS) oder John Wetton (ASIA) aus dem Vollen schöpfen, und die Leute machen ihre Sache wirklich gut - doch letztendlich sind mir die Songs einfach zu vertrackt und kommen nur selten auf den Punkt. Da wäre songdienlicheres Komponieren nötig gewesen, damit die Mehrzahl der Tracks auch wirklich im Ohr hängen bleiben. So plätschert doch einiges an mir vorbei und so manche Songs kann ich gar nicht voneinander unterscheiden. Ausserdem geht mir der zwischen den Songs schwafelnde Erzähler doch ziemlich auf den Keks!
Am eingängigsten ist noch „All Of Your Acts", das aber ziemlich Pop-mässig ausgefallen ist. Desweiteren würde ich mal „Dreams" als Anspieltipp nenen, welches wirklich ein Klasse-Stück ist.
Dieses Album ist zweifellos zum Grossteil immer noch als gut zu bezeichnen, jedoch reicht es zu keiner Phase an Genre-Highlights wie die beiden AVANTASIA CD's oder Lucassen's AYREON- oder STAR ONE Projekte heran, da es einfach am letzten Kick bei den Kompositionen fehlt.
Am besten ihr hört selbst mal rein...
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Von Sascha Hennenberger TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Was sich doch manche Leute Arbeit mit Projekten aufhalsen (ja, ich weiß, ich sollte da gerade still sein...), ist manchmal schon unglaublich. Während Peter Tägtgren sich neben HYPOCRISY noch mit PAIN austobt, oder Tobias Sammet von EDGUY nebenbei mit AVANTASIA Erfolge feiert, hat nun Daniele Liverari von den italienischen Proggies EMPTY TREMOR nun hier mit GENIUS - A ROCK OPERA massig Prominenz um sich geschart, wie z.B. Lana Lane, Daniel Gildenlow (PAIN OF SALVATION), Chris Boltendahl (GRAVE DIGGER), Midnight (Ex-CRIMSON GLORY), John Wetton (ASIA), Oliver Hartmann (AT VANCE), Steve Walsh (KANSAS) oder Mark Boals. Zwar wird offiziell der Stil als Heavy Metal Rock Opera bezeichnet, aber unterm Strich betrachtet, ist es damit nicht gleich getan. Hier werden auf "A Human into Dreams World", dem ersten Teil der GENIUS-Trilogie gleich mehrere Stile verbunden. So ist von Hard Rock über Euro Power Metal bis hin zu Progressive Metal hier alles vertreten was das Metal-Puristen Herz höher schlagen lässt. Dabei dürften die Einflüsse wohl am ehesten von SAVATAGE, DREAM THEATER (hört euch hier nur mal den Anfang von "Without me today" an), QUEEN sowie einigen Andrew Llyod Webber Musicals stammen, wobei (ohne Beeinflussung) auch Parallelen zu AVANTASIA erkennbar sind! Eröffnet wird das Meisterwerk vom zugleich auch längsten Stück "Without me today", das nach kurzer Erzähleinleitung von "Storyteller" Philip Bynoe auch gleich episch loslegt und sich sehr progressiv weiterentwickelt. Im Opener wird der Charakter des Genius (dargestellt von Mark Boals) eingeleitet, einem 20jährigen italienischen Drummer, der am 20. Dezember 1999 bei sich im Bett liegt und an jenem Montag Morgen um 7.00 Uhr von seinem Wecker geweckt wird. Spontan entschließt er sich weiter zu schlafen und ehe er es sich versieht, schläft er auch schon wieder ein. Weiter geht es mit dem ruhigen "The right Place", das hauptsächlich durch zarte Klavierklänge dominiert, die ab der Hälfte zusätzlich von Bass und Drums begleitet werden. Genius beginnt hier zu träumen, dass er sich plötzlich vor einem riesigen Tor befindet, durch das er hindurch geht und dort von einer Frau willkommen geheißen wird. Mit "Paradox" (nein, nicht der THRESHOLD Klassiker!) wird es dann zunehmend heftiger. Man merkt wie Genius langsam verängstigt wird, da er von all dem, mit dem er konfrontiert wird, nichts versteht. Doch ehe er sich versieht, wird er mit einer neuen Szene auseinandergesetzt, wo er sich plötzlich in Mitten einer Masse befindet, die auf den Horizont zu geht und er hier, immer noch zweifelnd, die erst beste Person fragt, was hier vor sich geht. Dieser erzählt im nun die Story der Twin Spirits, die im Land der Träume entstehen. Jeder Twin Spirit ist dabei der Charakter der träumenden Person. In "The Glory of our Land" geht es dann auch zugleich weiter. Die beiden freunden sich an und fahren mit einem Zug in das "Twin Spirit Land". Dieser Zug wird dabei perfekt von den treibenden Doublebass und den betonten Hi-Hats hervorragend dargestellt. Im Vergleich zu den anderen Tracks ist dieser Song sehr einfach ausgefallen, erfüllt aber dennoch seine Aufgabe als flotter Mid-Tempo Walze. Im Twin Spirit Land angekommen begeben sich die Twin Spirits nun alle an ihren Platz. Dieser Platz wird nun in "All of your Acts" beschrieben, welcher wohl sehr unglaublich sein muss. Die rockigen Elemente, sowie der Gesang von Joe Vana stellen dabei die Begeisterung dar, die man bei der Betrachtung dieser Landschaft empfindet. Hier setzt sich jeder Twin Spirit an einen Monitor mit verschiedenen Instrumenten, womit er schließlich den Traum seines Besitzers kontrollieren und steuern kann und ihn mit nahezu jeder möglichen Fantasie bescheren kann. (Ich muss unbedingt meinen Twin Spirit finden!!! Wo ist nochmal die Diskette mit Gina Wild??). Worum es im Stück "Dreams" geht, werde ich wohl keinem näher erklären brauchen. Um es kurz zu fassen: Genius betrachtet, wie alle Twin Spirits arbeiten und all die Träume erzeugt werden. Er ist begeistert, dass er der einziste Mensch ist, der sieht, was hinter den Träumen so alles geschieht. Der Charakter dieses Songs wirkt sehr relaxt, trotz der Tempiwechsel. Stilistisch lässt sich "Dreams" am besten in die Euro Metal Schublade stecken, wobei der Mittelteil sich hiervon absondert und eher als klassischer Power Metal durch geht. In "My Pride" treffen die beiden Könige King Wild Tribe und King Mc Chaos aufeinander. Dieses Stück ist sehr typisch rockig ausgefallen, dazu hübsch begleitet von einer Hammond Orgel, was der Sache einen klassischen HArd Rock Sound verpasst. Dazu noch der Gesang von Steve Walsh und John Wetton... da braucht man wohl nix mehr zu sagen. Ab "There's a Human" wird es dann schließlich brenzlig für Genius, denn er wird von den Wesen im Twin Spirit Land entdeckt und man stellt fest das er ein Mensch ist. Dementsprechend hektisch und direkt ist dieses Stück ausgefallen. Die Gitarre klingt hierbei sehr verfrickelt wie zuvor schon geschrieben hektisch, während die Drums sich treibend im Up Tempo Bereich befinden. Besser hätten es auch STRATOVARIUS und HAMMERFALL nicht hin bekommen können. Lediglich die Chöre mit ihrem Textfetzen "There's a human, there's a human" nerven ein wenig, aber da es zum Konzept gehört, drückt man hier gerne ein Auge zu! Szenenwechsel - "Father". Nachdem King Wild Tribe wieder gegangen war, begibt sich King Mc Chaos zu seinem Sohn und empfindet hierbei eine gewisse Angst, noch ohne genau zu wissen, was ihn erwarten soll. Die Atmosphäre wirkt hier leicht bedrückend, ebenso wie das Empfinden von King Mc Chaos, der eine böse Vorahnung hat. Die erfüllt sich dann auch in "Terminate" (Göttlich hierbei Ex-CRIMSON GLORY Sänger Midnight!), wo er von Main Dream, dem Präsidenten der Dream League Council angeklagt wird. Hierfür werden alle Könige der Welt versammelt, wonach einer sorgfältigen Diskussion letztendlich King Mc Chaos verurteilt wird und sein Sohn in eine Spielzeugfabrik in das Asiatische Traumkönigreich gebracht werden soll. Doch weiß der König, dass dies die Zerstörung seines Sohnes bedeuten würde... Musikalisch werden hier nochmal alle Register gezogen. Vor allem die Verurteilung wirkt sehr dramatisch und auch die darauffolgende Diskussionen wurden sehr gut umgesetzt! Da darf man nach diesem ersten Teil der Trilogie sehr gespannt auf die beiden anderen sein, die noch folgen werden. Auf alle Fälle schreit es ja sozusagen richtig nach einer Fortsetzung, denn ich denke wohl, dass jeder der diese Geschichte mit verfolgt hat, wohl gerne wissen möchte wie es weitergeht. Wer sich eh alle Rock oder Metal Opern oder Bombast Konzeptalben wie z.B. SAVATAGEs "Streets - A Rock Opera" oder "Dead Winter Dead", BLIND GUARDIAN "Nightfall in Middle-Earth" oder AVANTASIA "The Metal Opera Pt.1 + 2" zugelegt hat, wird sich sicherlich auch dieses Meisterwerk kaufen! Ansonsten möchte ich jedem Fan anspruchsvollen Heavy Metals dieses Album an's Herz legen, da der darauf enthaltene Epos wohl jeden begeistern dürfte, der kein Problem mit normalem Metal /Hard Rock Gesang hat. Stay tuned for more!
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