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Genie und Wahnsinn: Das Leben des genialen Mathematikers John Nash [Taschenbuch]

Sylvia Nasar , Cäcilie Plieninger , Anja Hansen-Schmidt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Januar 2001
Schon als junger Mann revolutioniert der geniale Mathematiker John Nash mit seinen Beiträgen zur Spieltheorie die Wirtschaftswissenschaften und macht schnell eine akademische Karriere. Dann die Katastrophe: Im Alter von 30 Jahren erkrankt er an paranoider Schizophrenie, es folgen Jahrzehnte der Krankheit, des Wahnsinns, der Vergessenheit. Aber ein Wunder geschieht: Nash wird geheilt, beginnt wieder zu arbeiten und erhält 1994 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Eine aufwühlende Geschichte von Genie und Wahnsinn. – Mit Oscar-Preisträger Russell Crowe verfilmt: »A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn«. Für acht Oscars nominiert!


Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Sylvia Nasars Buch liest sich wie ein Roman und bietet ein Meisterwerk der wissenschaftlichen Reportage.« Neue Zürcher Zeitung

Über den Autor

Sylvia Nasar, geboren 1947 in Rosenheim, studierte Wirtschaftswissenschaften unter anderem in New York und München und war lange Jahre als Journalistin tätig. Sie schrieb für das Magazin »Fortune« und als Wirtschaftskorrespondentin für die »New York Times«. Heute lehrt sie als Professorin für Journalismus an der Columbia University und lebt in der Nähe von New York.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszienierend und Erschreckend zugleich!! 26. März 2002
Von Nikes Mum
Sylvia Nasar hat eine vorbildliche und lesenswerte Vorlage zu dem Oscar-prämierten Film "A Beautiful Mind" geschrieben. Als solche nicht gedacht, hat sie mit dem Film natürlich herzlich wenig gemeinsam. Wer also erwartet, nochmal die mitreissende Liebesgeschichte des Kinostreifens und ein Wiedersehen mit imaginären Freunden zu erleben, der wird wohl enttäuscht, denn die Realität war anders - noch faszinierender.

Nasar zaubert aus einer Vielzahl an Puzzleteilen (Interviews, wissenschaftliche Abhandlungen, Briefe) ein Einheitliches Gesamtbild von Nashs Leben. Sie beschreibt die Eigenheiten und Manierismen eines höchst selbstbewussten/ arroganten Nashs, die oft zum Kopfschütteln und Schmunzeln veranlassen, bleibt aber immer sachlich. Er selbst kommt nur indirekt zu Wort. Bekannte und Kollegen erzählen, an was sie sich erinnern.

Sie beschreibt höchst Persönliches wie seine Beziehung zu seinen Frauen und Kindern, die oft wenig romantisch war und Verliebtheiten mit Männern, erläutert kurz und verständlich Nashs wissenschaftliche Theorien. Sie geht ausführlich auf seine Wahnvorstellungen ein (u.a. hielt er sich für einen von Ausserirdischen gesandten Messias zur Rettung des Weltfriedens) sowie Behandlungsmethoden und ermöglicht einen Einblick in das eigentlich streng gehütete Geheimnis, warum Nashs Berücksichtigung für den Nobelpreis so skandalös und umstritten war.
Interessant sind auch die kleinen Anekdoten über Nashs Zusammentreffen mit Berühmtheiten wie John von Neumann oder Einstein.

Nash selbst sagte: durch das Buch habe ich vieles erfahren, was ich selbst noch gar nicht wusste.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Geist. 5. April 2005
Von Ein Kunde
Der wichtige amerikanische Mathematiker John F. Nash, der in einer Mittelschichtsfamilie in Bluefield/West Virginia aufwuchs, zeigte schon früh eine ungewöhnliche mathematisch-naturwissenschaftliche Begabung und studierte am Carnegie Institute of Technology zunächst chemische Verfahrenstechnik, wechselte dann jedoch zur Mathematik. Nach Abschluss seiner Studien wurde er für den Promotionsstudiengang in Princeton zugelassen, wo er zunächst vermied, sich einem Fachgebiet zuzuwenden, dann aber zwei wichtige Beiträge zur Spieltheorie leistete: Einen Aufsatz über das "Verhandlungsproblem" und seine Doktorarbeit, in der er die nicht-kooperative Spieltheorie begündete. Später wurde er Dozent am Massachussets Institute of Technology, wo er sich mit Fragen des Gebiets der Topologie befasste. Schließlich wandte er sich der Riemannschen Vermutung zu, die bis heute als heiliger Gral der reinen Mathematik gilt (vgl. Marcus du Sautoy, Die Musik der Primzahlen). Bald präsentierte er jedoch Ideen, die keinen Sinn mehr ergaben, der Beginn seines Falls in die Schizophrenie.
Das Buch erzählt von Nashs Aufstieg zum mathematischen Genie, beleuchtet aber auch die "Schattenseite" (teils merkwürdiges, teils arrogantes Sozialverhalten oder Nashs unehelichen Sohn). Dann schildert es seinen jahrzehntelangen Kampf gegen seine mentale Erkrankung, unterbrochen von zwei etwas längeren "hellen Phasen" und einigen "hellen Momenten", aus dem er schließlich als Sieger hervorgeht. Auch die Hintergründe der (umstrittenen) Nobelpreisverleihung an ihn werden beleuchtet.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Buch 22. März 2002
Normalerweise gehöre ich nicht zu den begeisterten Biographie-Lesern - aber nach dem Film mußte ich unbedingt wissen, wieviel vom Leben von John Nash Hollywood mal wieder vollkommen verdreht hat. Das Buch von S. Nasar ist hochinteressant geschrieben, es wird keine Minute langweilig und die Autorin schafft es, sogar komplizierte mathematische Inhalte so darzustellen, daß sie auch ein Laie (ansatzweise) versteht.
Zusammengefaßt: sehr zu empfehlen, ich werde es sicher bald nochmal lesen. Allerdings geht es hier um die harte Realität, also erwartet nicht eine reine Niederschrift dessen, was im Film vorgegaukelt wurde!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Buch, schlechte Übersetzung 4. August 2004
Von Amazon bestätigter Kauf
Vorweg: ein phantastisches Buch, das seine komplizierte Materie fast romanhaft anschaulich und dennoch klar darstellt - aber ich bin nach wenigen Seiten zur amerikanischen Originalausgabe gewechselt. Mein Mann legte das Buch weg, nachdem er den ersten, grottenschlecht übersetzten Satz gelesen hatte. Im Original klingt er normal und gut.
Zweiter Minuspunkt: Obwohl es in der Piper-Ausgabe heißt, es handele sich um eine "ungekürzte Ausgabe", fielen mir Kürzungen auf, z.B. im Kapitel über Nashs wissenschaftlichen Ziehvater von Neumann.

Fazit: Ein sehr gutes Buch und eine fehlerhafte, schlecht übersetzte deutsche Ausgabe - wer kann, sollte das Original lesen, und das ist auch für mathematisch nicht so Begabte Zeitgenossen wie mich kein großes Problem.

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konstruktionen und Pathos 18. März 2002
Von "bipol"
Zweifelsohne ist dieses Buch ein wichtiges Buch, das man lesen sollte, zumal es unterhaltsam und sehr gelehrig geschrieben wurde. Man erfährt nicht nur etwas über Persönlichkeitsstörungen hochbegabter Kinder und die nach wie vor "unheimliche" Krankheit Schizophrenie, sondern man bekommt auch einen guten Einblick in die politische und wissenschaftliche Atmosphäre der 50er Jahre. Dennoch hat dieses Buch einen zwispältigen Eindruck hinterlassen: die Person Nash wirkt - insbesondere wenn es um die Kindheit und Jugend geht - sehr konstruiert, wenn es um die mathematischen Theorien geht, wirkt die Darstellung arg verschwommen und die Autorin verfällt öfters in einen sehr schwülstigen Stil. Ein Straffung des Textes käme dem Buch sehr zu gute.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich lesenswertes Buch, das jedoch mit den wissenschaftlichen...
Die USA entwickelt die Atombombe, doch die Genugtuung über diesen vermeintlichen Erfolg währt nicht lange. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2010 von Redaktion Literaturtipp.com
5.0 von 5 Sternen More than a beautiful mind!
Sylvia Nasar, Professorin für Journalismus an der Columbia University, zeichnet in diesem fantastischen Buch ein grandioses Porträt eines der größten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2003 von "tbeirau"
3.0 von 5 Sternen Viele Informationen über ein eindrucksvolles Leben
Dies ist bis jetzt erst die zweite Biographie, die ich jemals gelesen habe. Aber mir ist bei diesem Buch ein deutlicher Unterschied zu dem anderen aufgefallen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2002 von "sun23"
5.0 von 5 Sternen Ausführliche und sicher nicht einfache Lektüre....
des berühmten Mathematikers John Nash. Ich muss sagen, es ist eines der ersten Bücher, die ich lese, welches einen auch geistig fordert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2002 von "sunlightbrighten"
4.0 von 5 Sternen Sher unterhaltsame Biografie!
Wer sich dieses Buch in Erwartung einer ausführlichen Version des Kinofilm kauft, wird eher enttäuscht sein. Roman ist es wahrlich keiner. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2002 von Jim Knopf
2.0 von 5 Sternen Langatmige mathematische Darstellungen
prägen dieses Buch, dessen erster Teil ausgesprochen langweilig ist. Die Darstellung und Beschreibung der Krankheit von John Nash kommt vielzu kurz - ebenso... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2002 von C. Opiolka
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