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am 5. Juli 2014
Ich habe mittlerweile beide Versionen, die bei amazon erworbene "Light-Version" mit CDs und DVD und - wie es sich für einen richtigen Fan ziemt - natürllich auch die Art-Book-Ausgabe direkt von Hackettsongs aus London mit Unterschrift des "Meisters" himself und einer Blue Ray. Da ich das Konzert in der Royal Albert Hall selbst gesehen habe, urteile ich natürlich nicht so objektiv wie die anderen Rezensenten, die das Ganze mehr von der musikalisch-technischen Seite her betrachten. ABER: jeder, der bei einem der mittlerweile über 100 Konzerte andauernden Tour dabei sein durfte (bei mir waren es immerhin schon sechs - ein bis zwei stehen noch aus ), dem kommen schon beim Auspacken der Boxes und beim Betrachten dieser wirklich aussergewöhnlichen Konzerte einfach nur die Tränen. Obwohl ich 1960 geboren bin, war es mir nicht vergönnt, diese Ausnahmegruppe je in ihrer Ursprungsbesetzung live zu sehen. Und somit hat Steve Hackett mit dieser Renaissance-Tour absolut den Vogel abgeschossen.So eine Begeisterung, die aus tiefster Seele kommt, habe ich selten bei Konzertbesuchern sonst gesehen. Und diese zweite Konzert-DVD (es gab ja schon eine von dem Hammersmith-Konzert, bei dem die Band aber noch nicht so intensiv überzeugte, wie in der Royal Albert Hall), lässt jedem Prog-Rock-Fan einfach nur das Herz aufgehen!!!

Umso mehr habe ich mich über diesen völlig überflüssigen Kommentar des "Rezensions-Kollegen" geärgert, der daran herumkrittelte, warum Steve Hackett denn nur "noch auf den alten Kamellen rumreite" und ihm "wohl nichts neues einfalle". Diese Aussage, verbunden mit einem einzigen Stern, ist nur daneben und dümmlich. 1. Was, bitte schön, hat Steve Hackett denn seit 1977 nicht alles gemacht?!? Ihm zu unterstellen, er ziehe sich mit der Wiederauflegung dieser einzigartigen Musik auf sein Altenteil zurück, ist einfach nur ignorant. 2. JEDER, der diese Ausnahmemusik aus den 70ern kennt, ist einfach nur überglücklich, diese noch einmal - oder auch mehrfachst - live erleben zu dürfen.

Die Zusammenstellung seiner Band muss man als äusserst gelungen bezeichnen: Bob King, ein wahrlich alter Wegbegleiter von Steve Hackett, der sogar schon klassische Musik mit ihm gespielt hat, macht seinen Job an den Keyboards völlig entspannt und unaufgeregt. Er ist kaum zu sehen und trotzdem bei jedem Konzert sehr präsent. Rob Townsend übernimmt mit Saxophon, was es bei den damaligen Genesis noch nicht gab, und Flöte viele Einsätze des früheren Peter Gabriel. Sein Saxophon-Spiel war aber zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da es als einziges dem Original-Sound nicht gleicht. Mittlerweile gefällt mir aber diese etwas modernere Interpretation. Gary O' Toole an den Drums, die er sehr ordentlich beherrscht. Sicherlich nicht die Dynamik, die Phil Collins damals verbreitete, aber eine solide Leistung. Der Drummer, der in London auch eine Musikschule betreibt, übernimmt auch bei einigen Songs den Gesangspart, was ich persönlich aber nicht als gelungen betrachte. Dagegen gefällt mir der Hauptsänger, der Schwede Nad Sylvan, ausgesprochen gut!!! Stimmlich irgendwo zwischen Peter Gabriel und Phil Collins angesiedelt, verkörpert er mit einer Mischung aus Theatralik und Rockattitude diesen Musikstil in aussergewöhnlicher Weise. Ihn kann man als einen wirklichen Glücksgriff für diese Tournee bezeichnen. Als Bassist gibt Lee Pommeroy eine sehr gute Figur ab, wird aber seit diesem Jahr von dem etwas extrovertierteren Nick Beggs vertreten. Und der Meister selbst?!!? Wer ihn aus der Genesis-Zeit kennt, hat sicher noch diesen extrem schüchternen Gitarristen vor seinem geistigen Auge, der, hinter einer Riesenbrille verschanzt, fast in seine Gitarre kriecht, nur um nicht ins Publikum schauen zu müssen. Dieser einst hyper-introvertierte Musiker hat sich in den letzten fast vier Jahrzehnten zu einem gestandenen Mann entwickelt, der völlig unaufgeregt, relaxt und in sich ruhend das geniesst, was er dort auf der Bühne tut - viele, viele Tausende von Fans einfach nur unbeschreiblich glücklich zu machen mit der Musik - und wahrscheinlich auch den Träumen und Gefühlen - ihrer Jugendzeit!

Zu seiner Stamm-Belegschaft erhält Steve Hackett auch regelmässig Unterstützung von Musiker-Kollegen wie Ray Wilson, Ex-Genesis-Sänger, Amanda Lehman, die nicht nur Gitarristin und Sängerin, sondern nebenbei auch noch Steves Schwägerin ist, Nik Kershaw, Roine Stolt - der wiederum mit dem Sänger Nad Sylvan in der Gruppe "Agents of Mercy" verbandelt ist; unbedingt anhören!!!! Bei dem hier gezeigten Konzert in der Royal Albert Hall waren mit von der Partie Ray Wilson, bei dessen "Carpet Crawlers" es einem heiss und kalt den Rücken herunterlief, Roine Stolt, der es gitarrenmässig ordentlich krachen liess sowie John Wetton als Sänger - was mich allerdings sehr enttäuscht hat. Das hätten sie mal lieber den an "Pirates of the Carribean" erinnernden Nad Sylvan übernehmen lassen sollen....

Also: für alle, die bei diesem Ausnahmekonzert letztes Jahr im Oktober dabei waren, ist dieses DVD-Set sowieso ein absolutes must-have. Alle anderen, die ich vielleicht ein wenig neugierig gemacht habe: kaufen, anhören, aber vor allem ansehen! Dieser einmaligen Atmosphäre der Royal Albert Hall, gepaart mit der nach wie vor überwältigenden Progressive-Rock-Perle der frühen Genesis-Musik, wird sich niemand entziehen können - seufz!
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am 23. Juli 2014
...wenn man schon die hammersmith box hat?
die antwort ist ein klares jein!
die setlist,der klang und die bildquali sind nahezu gleich
die markantesten unterschiede sind fountain und giant,die man hier klasse präsentiert bekommt- dafür gibts beim hammersmith gig das göttliche shadow und the lamia.
es kommen hier auch paar andere gastauftritte,aber die verändern nicht wirklich das set.
es liegt also ein gleichwertiger auftritt vor und der käufer muß selbst entscheiden,ob er das braucht.
es gibt stimmen,die sprechen von abzocke,aber ich unterstütze einen künstler wie hackett gern,der uns seit jahrzehnten mit kreativität verwöhnt und noch die genesis flagge hochhält
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am 28. August 2014
Wer bei Genesis in den Jahren seit dem Weggang von Steve Hackett - so wie ich als alter Fan - quasi heimatlos geworden ist, der wird sich über diese Platte sehr freuen. Da kommt vom ersten Ton an das echte "Genesisfeeling" auf, wie ich es seinerzeit in vielen Konzerten erlebt habe. Dass hier etwas verloren gegangen ist, hat auch Genesis selbst offensichtlich erkannt, weshalb bei der Tour 2007, die auf der DVD "When in Rome" dokumentiert ist, ja auch sehr viel stärker auf die alten Stücke zurückgegriffen wurde. Wenn man dieses Konzert mit dem hier besprochenen vergleicht, schneidet Steve Hacket meiner Meinung nach keinesfalls schlechter ab. Mich persönlich stören auch die Gesangsinterpreten nicht, die teilweise sogar verblüffend nah an das Original von Peter Gabriel oder Phil Collins herankommen. Ob die "Geschlechtsumwandlung" bei "Ripples" ein Gewinn ist, darüber kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein. Generell ist es halt immer ein Problem, wenn in einer Band maßgebliche Protagonisten ersetzt werden müssen - das gilt ganz besonders bei einem Leadsänger (Uriah Heep oder Queen z.B. können im wahrsten Sinn des Wortes ein Lied davon singen). Aber wie gesagt, mich überzeugt das Experiment von Steve Hacket und ich habe die Stücke mit großem Genuss gehört, auch wenn man die Originalsänger gelegentlich natürlich vermisst.
Für mich war die Platte Anlass, über die Bedeutung der Mitglieder einer Band und die Folgen ihres Weggangs zu reflektieren. Als 1974 die Nachricht die Runde machte, dass Peter Gabriel Genesis verlassen hatte, herrschte allgemein die Befürchtung, dies könnte das Ende dieser Kultband bedeuten. Tatsächlich erhob sich Genesis zwei Jahre später mit "A Trick of the Tail" wie ein Phönix aus der Asche und erlebte ihre möglicherweise besten, mit Sicherheit aber erfolgreichsten (wobei nicht unbedingt die Verkaufszahlen entscheidend sind) Jahre. Diese Phase ist - für mich einmalig gut - dokumentiert auf der Live-Platte "Seconds Out" von 1977 bei der Steve Hacket zwar auch schon nicht mehr an Bord war, die sich aber aus dem Songmaterial mit Steve speist. Mit dem Weggang von Steve Hacket vollzog sich dann - so habe ich es jedenfalls empfunden - der Bruch, den man nach Peter Gabriel befürchtet hatte. Alles was danach an Platten kam (vielleicht mit Ausnahme von "...And then there were Three" von 1976, die quasi den Übergang markierte), hat mich persönlich weder angesprochen noch interessiert. Ist es nicht seltsam, dass der Verlust eines Künstlers von höchstem Rang wie Peter Gabriel es zweifellos ist, der eine herausragende Solokarriere beschritten hat, von Genesis quasi "schadlos" bewältigt wurde, während ein Steve Hacket, der als hervorragender Musiker auch sehr gute und interessante Soloplatten gemacht aber nach meiner Einschätzung nicht das Niveau eines Peter Gabriel erreicht hat, für Genesis mit einem gravierenden Identitätsverlust verbunden war? Steve Hacket muss als Bandmitglied für Genesis eine Bedeutung gehabt haben, die sich erst anhand der Folgen seines Weggangs angemessen einordnen lässt, während die Bedeutung von Peter Gabriel für Genesis anscheinend eher überschätzt wurde. Aber das sind sehr subjektive Überlegungen - das mögen andere völlig anders sehen.
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Nach der wahrhaft triumphalen "Genesis Revisited Welttour 2013" und dem dazugehörigen Live Dokument "Live At Hammersmith" hatte unser Großmeister Steve Hackett zum Glück noch nicht den Hals voll und beschloss 2014 mit der "Genesis Revisited Extended Tour" fortzufahren.
Die begann aber schon mit diesem fabelhaften Konzert in der Royal Albert Hall aus 2013, dem "Royal Pub", wie Steve die ehrwürdige Halle scherzhaft hier bei einer Ansage nennt.
Man wusste schon bei der letztjährigen Veröffentlichung von "Hammersmith", daß das Konzert aus der RAH dann aber auch als Blu-ray, aufgenommen mit hochauflösenden Kameras, veröffentlicht werden sollte.
Nun, diese Ankündigung wird hiermit wahrgemacht. Noch mehr: Die "Special Edition" kommt mit zwei CDs, zwei DVDs und der Blu-ray in einem wunderschönen "Buch" daher. Das macht schon richtig etwas her, und ist für "Haptiker" wie mich ein Traum.
Braucht man nun diesen erneuten "Genesis Revisited"-Aufguss denn überhaupt noch, wenn man das"Hammersmith-Package" sein eigen nennt?
Unbedingt,würde ich sagen, denn mit "Carpet Crawlers", "The Return Of The Giant Hogweed", "Ripples" sowie "The Fountain of Salmiacs" gibt es doch erhebliche Änderungen in der Setlist, die noch mehr auf den "alten" Genesis Freund zugeschnitten ist, als es die der vorherigen Tour schon war.
Und die war ja auch schon mehr als spektakulär.
Das fantastische Ambiente der RAH trägt natürlich auch dazu bei, daß hier ein wirklich sehr gelungenes Konzert stattfand, das nunmehr hier uns und der Nachwelt als Konserve vorgelegt wird.
Tontechnisch ist das sicher keine Referenz, aber doch druckvoll genug, so daß ich hier nur von "gelungen" berichten kann. Vom Bild her ist das ganze deutlich besser als das "Hammersmith" Set, prächtige Farben und eine gute Beleuchtung setzen die fantastische Band in Szene.
Mit den zahlreichen Gastmusikern übertreibt es Steve Hackett wieder einmal, Ray Wilson, John Wetton, Roine Stolt und Amanda Lehmann sind dieses Mal hier mit an Bord, das müsste meiner Ansicht nach nicht unbedingt sein, aber Ray Wilson macht seine Sache hier sehr ordentlich.
Insgesamt ist das ganze Set hier ein äußerst gelungenes Paket, mit dem einzigen Wermutstropfen, daß die Blu-ray zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht einzeln erhältlich ist, sondern nur mit dieser Special Edition.
Für mich war diese Box aber ein "Must Have". Zwei fantastische Konzertbesuche in 2013 und 2014 werden mir ewig in Erinnerung bleiben und mit den beiden Konzertpaketen kann ich mich immer wieder daran erfreuen.
Danke Steve, für diese wunderschöne Zeitreisen in die Welt von den alten Genesis.
Schön, daß Du das Erbe von "Genesis" hoch hältst. Nach seinem Ausstieg 1977 war die beste Zeit von Genesis ja seinerzeit auch vorbei.
Demnächst soll dann wieder "Neues" von Steve selber kommen. Darauf freue ich mich schon, denn auch im betagten Alter macht Steve immer noch aufregende Musik.
Er wird immer einer meiner Helden sein und es auch bleiben.
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am 2. September 2014
Zum vierten Mal präsentiert der Meister eine Scheibe zum Thema „Genesis Revisited 2”. Nach den überaus gelungenen Neuaufnahmen der Genesis-Klassiker auf „Genesis Revisited 2” folgte die fragwürdige „Genesis Revisited 2 - Selelction”, die nur eine Auswahl der ursprünglichen Veröffentlichung zuzüglich eines bislang unveröffentlichten Titels enthielt. Darauf folgte dieses Jahr die erste Live-Präsentation in dem üppigen 3CD/2DVD-Package, das meiner Meinung nach etwas überdimensioniert aber äußerst gelungen war. Nun folgte die nächste Veröffentlichung mit einem 2CD/1DVD-Package, das ein weiteres Konzert aus dem zweiten Teil der Tour für die Nachwelt erhält. Einen Auftritt in der Royal-Albert-Hall.

Die Setliste variiert im Vergleich zum Hammersmith-Konzert ein wenig, enthält aber zahlreiche Dopplungen. Insgesamt fällt das Konzert etwas kürzer aus als bei der Hammersmith-Veröffentlichung. Auch dieses Mal hat sich SH einige Gäste eingeladen: neben John Wetton, der bei Firth of Fifth zum Zuge kommt und Amanda Lehmann, die eine Akustikversion von Ripples präsentieren darf, helfen dieses Mal Ray Wilson (Carpet Crawlers und I know what I like) und Roine Stoilt (Gitarre bei Return oft he Giant Hogweed) aus. Besonders der Auftritt von Ray Wilson ist für mich sehr gelungen. Schon deswegen weil es Ray Wilson ist, der die Musik von Genesis in den letzten Jahren immer wieder sehr gelungen live präsentiert hat, was ihm immer mal wieder auch negativ angekreidet wurde. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Hackett und Wilson für das Projekt Genesis Revisited III (gut das ist Wunschdenken und gehört eigentlich nicht hierher).

Insgesamt liefert die Band um Steve Hackett wieder ein tolles Konzert ab. Die Mannen sind von der langen Tour gut eingespielt, das merkt man. Nad Sylvan versucht sich ein ums andere Mal mit theatralischen Einlagen in den Vordergrund zu rücken, dabei ist es auffallend, daß er im Setting auf der Bühne immer ein Stück hinter SH platziert ist (eigentlich ungewöhnlich für einen Sänger). Auf den CDs hat man die eine oder andere Ansage von SH rausgeschnitten oder gekürzt, was den Scheiben aber nicht schadet. Musikalisch bleibt mein Highlight nach wie vor: Supper’s Ready – an diesem Stück werde ich mich auch in Jahren noch nicht satt hören. Die „neuen“ Stücke (Carpet Crawlers, Giant Hogweed, The Fountain of Salmacis und Ripples) passen sich gut in das Gesamtgefüge ein. „The Return of the Giant Hogweed“ kommt geradezu fulminant durch die Boxen – dennoch bleibt es für mich ein verzichtbares Stück (Geschmacksache).

Über Bild und Ton der DVD möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern. Da ich selbige nur auf Standard-Stereo-Equipment genossen habe und für mich 5.1-Sound ohnehin nicht relevant ist.

Braucht man diese CD/DVD, wenn man Live at Hammersmith schon sein Eigen nennt? Nicht wirklich und ganz unbedingt. Als Genesis-gelegentlich Hörer oder Einsteiger ist man u.U. mit einer Variante bestens bedient. Für jeden, der mit einer phantastischen Präsentation außergewöhnlichen Liedguts einen Ausflug in die kreative Welt der 70er machen möchte, kann ich die Scheibe aber nur wärmstens empfehlen.
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am 10. Juli 2014
Tja, diese Special Edition hätte eigentlich locker fünf Sterne bekommen können, aber das wurde durch den Sound zunichte gemacht.
Was Steve Hackett und Band hier wieder abgeliefert haben, ist eigentlich Spitzenklasse.
Man merkt allen Mitgliedern an, wieviel Spaß sie bei dem Konzert hatten.
Nad Sylvan ist stark, weil er Nad Sylvan ist, und nicht versucht eine Kopie von Gabriel zu sein, was der ein oder andere ihm ja ankreidet.
Gary O'Tool müsste nicht unbedingt singen, sehr mutig, daß er es dennoch wagt.
Lee Pommeroy merkt man die Spielfreude am meisten an.
Amanda Lehmann und John Wetton haben mir auf der Hammersmith DVD besser gefallen.
Sehr gut finde ich den engagierten Auftritt von Ray Wilson.
Das Bild ist auch sehr gut, manche Kameraeinstellung hätte ich mir anders gewünscht, aber insgesamt sehr gut.
Auch bei der Setlist hätte ich das ein oder andere Stück weggelassen, und ein anderes gewählt. So vermisse ich z.B. immer noch "The Cinema Show". Das ist aber Geschmackssache, und schmälert das Konzert nicht.
Und dann soll man angeblich 5.1 Sound auswählen können, der sich als schlechter 4.1. Sound entpuppt. Der Center ist tot, aus den hinteren Lautsprechern kommt nur leises Gesäusele.
Das es sowas heutzutage noch gibt, ist enttäuschend. Wundere mich, daß Steve Hackett sowas zulässt.
Daher nur 3 Sterne von mir, vom Klang her ist die Hammersmith DVD besser.
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am 9. Mai 2016
Vor dem Kauf habe ich mir die Frage gestellt: Brauche ich noch diese Aufnahme aus der Royal Albert Hall, wenn ich schon die aus Hammersmith habe? Die Zusammenstellung der Stücke und der Gastmusiker ist ja sehr ähnlich. Nach dem Kauf lautet meine persönliche Antwort: Nein!
Ich habe den Eindruck, dass das Publikum in Hammersmith sehr viel enthusiastischer war und die Bandmitglieder damit zusätzlich beflügelt hat. Die waren auf der Bühne mit viel mehr Freude und Spaß bei der Sache als in der Albert Hall, wo das Publikum irgendwie distanzierter wirkte und erst zum Ende aus den Sesseln kam. Dort haben Hackett und Co. ihr Programm irgendwie „abgeliefert“. Das ist jedenfalls mein Eindruck. Zwar gab es in der Albert Hall, anders als in Hammersmith, auch „Carpet Crawlers“ (mit großartigem Ray Wilson) und „Ripples“ als „unplugged“ (mit dem Gesang von Amanda Lehmann). Aber das reißt es nicht raus. Gravierender fand ich den Klang: Die Hammersmith-DVD klingt ausgewogen. Bei der Aufnahme aus der Albert Hall überdröhnten bei mir die Basstöne die restliche Musik derartig unangenehm, dass ich die Bässe am Verstärker runter drehen musste wie nie zuvor. Vielleicht lag das ja auch an der anderen, größeren Halle. Auffällig und störend war das allemal.
Von mir ein Stern Abzug für den Klang und die geringere Spiellust auf der Bühne. Für Hardcorefans von Genesis und Steve Hacket ist der Kauf aber wohl ein „Muss“.
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am 14. Mai 2016
Zur Musik wurde in anderen Rezensionen alles gesagt, und ich stimme jeder positiven Aussage zu. Toll, super, ansprechend!

Auch Rezensionen zur Soundqualität möchte ich unterstreichen. Hier hat der Loudnesswahn mal wieder zugeschlagen, zumindest im Bassbereich. Ich bitte sogenannte 'Spezialisten' von Antworten abzusehen, die die Qualität meiner Soundanlage anzweifeln. Denn darum geht es nicht. Man weiß, dass eine hochwertige Anlage auch Mixsünden ausgleicht. Es muss jedoch auch möglich sein, eine CD über Kopfhörer, bzw, InEars zu hören. Mit meinen Sennheiser Momentum InEars und den Sennheiser Momentum On-Ears ist diese CD unhörbar. Auch auf linearer Einstellung, also ohne jede Equalizermodifikation, wummst der Bass dermaßen, dass Übersteuerungen auftreten und alles nur noch in einem Soundbrei versinkt.

In dieser Form habe ich das bisher bei einer von 20 CDs erlebt. Und das ausgerechnet bei Musik, die vom guten, ausgewogenen Klang 'lebt'. Also höre ich lieber die Originale (auch live) von Genesis und buche diese CD als Fehlkauf ab. Ein Stern für den Sound, den zweiten Stern für die Musik, obwohl die 5 Sterne verdient hätte.
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am 7. Mai 2016
Ich hatte schon die Hammersmith Variante (leider nur als DVD/CD Box Set. Ich habe mich lange geziert auch noch Royal Albert Hall zu kaufen. Letzte Woche habe ich mich dennoch dazu entschieden dieses Luxury Set mit DVD/CD und Bluray zu kaufen. Und ich bereue es nicht. Dieser einmalige Musiktempel verspricht eine einmalige Atmosphäre und hält dies auch ein. Die alten Genesis Stücke entstehen im neuen Glanz.
Als Genesis Fan der ersten Stunde, der die Alben mit Hackett als die besten Genesis Werke ansieht und der es für den größten Fehler der Bandgeschichte hält Steve gehen zu lassen - Dank an Tony Banks, der wohl der Betreiber war - ist diese Bluray ein Geschenk. Was wäre ich gerne in diesem Auditorium dabei gewesen.
Ich habe diese Konzert im Mainz und 2015 auf der Loreley erlebt.
Fazit: unbedingt empfehlenswert und anschaffen.
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am 30. August 2015
Tolle Setlist mit den frühen Genesis-Klassikern. Eine tolle Stimmung in der Royal Albert Hall, die die Musiker und die div. Sänger und die Sängerin zu Höchstleistungen antrieb. Besonders gut natürlich Steve Hackett, der auch die Stücke präsentierte, aber auch die Musiker mit den verschiedenen Blasinstrumenten hat mir sehr gut gefallen. Es klingt etwas moderner und freier als damals bei Genesis. Man muss aber auch offen sein für gewisse Veränderungen, wie z. B. Stevs Schwägerin als Sängerin bei "Ripples". Die beiden CD sind sauber aufgenommen. Die Bildführung der DVD zeigt viele Details von der Bühne, aber auch Übersichsaufnahmen, die auch die eigenen Projektionen und das Umfeld der Bühne zeigen. Eigentlich 5 Sterne, wenn da nicht die Abspielprobleme bei der DVD gewesen wären. Diese wiederholten sich leider nach einem Tausch durch Amazon. Offensichtlich ein Produktionsfehler. Über INSIDEOUT-Music habe ich dann freundlicherweise schnell eine einwandfreie DVD erhalten. Jetzt ist wieder alles gut.
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