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Genesis Live
 
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Genesis Live [Original Recording Remastered, Import]

Genesis Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Biografie

GENESIS

Genesis zählen ohne Zweifel zu den größten Bands aller Zeiten. Über drei Dekaden umspannt die Karriere der britischen „Supergroup“, die in den 70er Jahren zu den einflussreichsten Vertretern des so genannten Progressive-Rock gehörte und in den 80ern und 90ern nach einer unglaublichen musikalischen Verwandlung mit leicht zugänglichem Pop die internationalen Hitlisten eroberte. Bis heute sind… Lesen Sie mehr im Genesis-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (18. Januar 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered, Import
  • Label: Atlantic
  • ASIN: B000002J1Q
  • Weitere Ausgaben: Hörkassette
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.001 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Watcher Of The Skies
2. Get 'Em Out By Friday
3. The Return Of The Giant Hogweed
4. Musical Box
5. The Knife

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D
Format:Audio CD
"Genesis live" war mein persönlicher Einstieg in die Welt der Peter Gabriel-Phase, der Phase, von der Fans immer wieder sagen, dass sie die kreativste in der Geschichte der Band war. Das erste Live-Album aus dem Jahre 1973 bildet da ein wunderbares Destillat aus den kraftvollen Songs von den Alben "Trespass", "Nursery Cryme" und "Foxtrott". Gleich zu Anfang knallen mächtige Orgel-Akkorde aus den Boxen und eröffnen das meditativ-sureale "Watcher in the Skies". Danach "Get 'em out by Friday", eine herrlich-bizarre Geschichte um Wohnungsspekulaten und der Frage, ob man mit kleineren Leuten nicht mehr Profit in Wohnblocks machen könnte (!!). "The Return of the Giant Hogweed" ist großartig, aber nicht der stärkste Song, wirkt aber live deutlich kraftvoller, als bei der Studioversion. Seite 2 der LP eröffnet mit "Musical Box", dem Klassiker der Band bis dato, mit dem erratischen und wilden Ende, zu dem Gabriel immer wieder schreit: "Why don't you touch me, touch me, touch me". Der Wahnsinn nimmt Konturen an und erreicht bei "The Knife" seinen absoluten Höhepunkt. Klingt der Song auf dem Studioalbum "Trespass" noch ein wenig unbeholfen und unkonzentriert (es war ja erst das zweite Album der Band und noch ohne Collins an den Trommeln), so entfaltet der Song live seine volle Energie und ist sicherlich der absolute Höhepunkt der Platte. Lauter, fiebriger, ekstatischer waren Genesis nie, so direkt kann der oft zu künstlerische Prog-Rock sein. Schwachpunkte? Schade ist, dass die surealen und bizarren Zwischentexte fehlen, die Gabriel seinerzeit zur Überbrückung des Instrumente-Stimmens seiner Musiker eingebaut hatte. Die Erzählungen machten zum Teil die Atmosphäre der Konzerte aus und ließen sie zu absoluten Freak-Shows mutieren. (Natürlich muss man Gabriel dazu noch in seinen obskuren Kostümen sehen. Eigentlich!) Doch ohne Texte wirkt alles kraftvoller, komplexer und ökonomischer, kommt schneller auf den Pubkt. Eine 100%ige Wiedergabe eines Genesis-Konzerts ist es aber nicht. Spass macht "Genesis live" aber nach 30 Jahren immer noch.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zeitdokument 8. März 2005
Format:Audio CD
Die amerikanische „King Biscuit Flower Hour" hatte zwei Genesis Shows - in Leicester und Manchester - aufgenommen um daraus eine Radioshow zu machen. Genesis war aber mit dem Ergebnis so unzufrieden, dass sie den Leuten von King Biscuit die Verarbeitung und Veröffentlichung untersagte. Ironischerweise ist "Genesis Live" nie in den USA veröffentlicht worden.
Zwei Dinge sind dabei charakteristisch für die Genesis dieser frühen Jahre. Erstens: Die Qualität der Liveacts war in der Regel schlecht. Das lag im wesentlichen an den immer wieder auftretenden technischen Problemen, die mit den Veranstaltungsorten zu tun hatten und gingen soweit, dass Gigs gecancelt werden mussten, weil die Sicherheit der Band auf der Bühne nicht gewährleistet werden konnte (im dem Film „Almoust Famous" gibt es da ein gutes Beispiel).
Zweitens: Die Konsequenz der Band, die ohne Rücksicht auf Promotion, Management und auch Fans „ihr Ding gemacht hat".
Tony Stratton-Smith, der Besitzer von Charisma Records, konnte Genesis aber dazu bewegen, die Bänder von King Biscuit soweit zu überarbeiten, dass man daraus eine low-budget Produktion machen und diese für kleines Geld z.B. auch bei Woolworth anbieten konnte. Da sich die Arbeiten am „Foxtrott" Nachfolger „Selling England by the pound" in die Länge zogen, konnte man die Zeit bis zur Veröffentlichung mit einer solchen Liveplatte überbrücken. Genesis selbst hatte in diesem Stadium nie ein ernsthaftes Interesse an einer solchen Liveplatte.
Das hört man dieser Platte dementsprechend auch an. Die Bearbeitung ist eher schlampig. In einer Nummer hört man die Gitarre auf der linken, in der nächsten auf der rechten Seite. Mit den anderen Instumenten ist das ähnlich. Das ganze Raumspektrum ändert sich von einem Stück zum anderen. Von Brummschleifen und Rauschfahnen garnicht zu sprechen. Deswegen auch die eher lauten und agressiven Nummern. Bei den ruhigen Stücken wäre das alles wahrscheinlich unerträglich geworden.
Nichtsdestotrotz funktioniert diese Platte als großartiges Zeitdokument und fängt die Atmoshäre der damaligen Konzerte gut ein. Es zeigt, wie sich die Band in den Jahren ihrer Zusammenarbeit entwickelt hat, wie sicher sie im Umgang mit dem musikalischen Material geworden ist und welches Potential da noch schlummerte. Vor diesem Hintergrund sollte man diese Platte hören. Hier wirkt sie auch noch dreißig Jahre später.
Genesis-Einsteiger sollten sich lieber anderen Platten zuwenden, dafür ist die Auswahl der Stücke auf dieser Platte nicht repräsentativ genug.
Eine kleine Anmerkung am Schluß: William Friedkin, der Regisseur von „French Connection" und „Der Exorzist", wollte aus der Geschichte „The girl in the tube" von Peter Gabriel auf dem Coverback einen Film machen. Peter Gabriel hat das natürlich abgelehnt, mit der Begründung, dass das den Interessen von Genesis zuwider laufen würde.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Dieses monumentale Livealbum der frühen Genesis, war meine Genesis überhaupt und hat mich glatt umgehauen, und zum progressiv Rock geführt. Dieses Album enthält eine gute Auswahl an Höhepunkten, welche die 2 vorangegegangenen Studioalben aufwiesen(Nursery Crime u. Foxtrott, die für sich schon einzigartig sind). Das dafür auf Suppers Ready aus Zeitgründen(21 min) verzichtet ist irgendwo verständlich, dafür wird einem die prog. Rrockband der frühen 70er präsentiert, die durch eine sagenhaft expressive, abwechslungsreiche, ... Spielweise besticht. Und man sollte beim hören irgendwann mal aufs Schlagzeug achten: Ja, das ist der wahre Phil Collins, welcher in jenen Jahren, wohl zu den besten Schlagzeugern der Welt gehörte(und heute macht er diesen Mainstream, Duddelkram mit).

Also reinhören und geniesen, die Platte hat es echt in sich.

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