Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Knaller-Debut, 20. Mai 2007
Nach der überaus guten EP Doom, war ich sehr gespannt auf das erste Full-Length Album der Cowboys. War doch der Song Entombment Of A Machine der reinste Überhammer und ich wünschte mir ein Album voll mit solchen Songs, doch ich wurde enttäuscht aber nur für den ersten Moment. Man hat die typischen Deathcore-Gesangslinien wie das hohe krächzen weitgehend weggelassen, und bedient sich an mehr traditionellen Death Metal Elementen, jedoch in sehr modernem Gewand verpackt. Schon der Opener macht einem klar, was hier geboten wird: Schneller, kompromissloser und extrem harter Death Metal mit einem gesunden Grindcore-Einschlag. Nach dem ersten Durchlauf, bleibt da noch nicht viel hängen, man hat das Gefühl 30 Minuten einen Song gehört zu haben, je öfter man sich die Songs aber anhört, desto besser wirds. Mit der ersten Single Embeded, gibts auch etwas melodischere Kost, aber insgesamt sind alle Songs, für diesen Härtegrad, ziemlich melodisch gehalten, cleane Vocals gibts keine, also keine Angst. Technisch sind die Jungs auf höchstem Niveau, hier und da gibts schöne Solos die sehr dynamisch und passend sind. Ein Minuspunkt ist, dass das Album extrem kurz ist, und mit neun Songs, Blasphemy ausgenommen, auch nicht wirklich viel an Songmaterial zu bieten hat. Dennoch ist das Album sehr gelungen, und da hab ich lieber neun Death Metal Nummern die absolut im 6. Gang sind und gut, als einfach 20 drauflos gespielte Death Metal Bretter nach dem Prinzip Hauptsache schnell und hart. Fans des Deathcore, Death Metal, Grindcore und des etwas extremeren Metalcore dürfen sich dieses geniale Massaker von einem Album nicht entgehen lassen, Fans von Bullet For My Valentine und co. lassen bitte die Finger davon. Leider reicht es nicht ganz für fünf, wegen der Kürze und der teilweise nicht vorhandenen Ideen (The Divine Falsehood, z.B. beginnt hammermäßig geil, nach der tollen Eröffnung gehts aber ziemlich schleppend und langweilig weiter, da hätte man definitiv mehr draus machen können).
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Keine Spur vom Vorgänger, 24. Mai 2007
Ich komme direkt auf den Punkt, der mich nach mehreren Hörsessions immer noch stört - die Scheibe hat leider nicht den "Doom"-Status erreicht. Es ist schon klar, dass nahezu alle Bands eine gewisse Entwicklung durchmachen und sich nicht unbedingt den Erwartungen der Zuhörer anpassen müssen. Das Album ist ja auch amtlich produziert worden, kein Zweifel. Vom Sound her, sowohl im Drums- als auch Stimmenbereich, erinnert mich die Musik aber kommischerweise immer wieder an Dimmu Borgir. Mir persönlich fehlt es an Heavyness und Power, aber vielleicht sollte ich paralell keine anderen Death/Metal Combos hören oder mir nicht ständig "Entombment of a Machine" aus ihrem Vorgänger zum Vergleich vorhalten, die evtl. den Eindruck schwächen:-)
Da das Album den heutigen Standards des Death/Metal-Sektors an und für sich schon entspricht, andereseits aber auch meiner Meinung nach nichts neues bietet, vergebe ich 3 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spuren von Deicide, 16. Juli 2007
Derbes Geballer aus Arizona - alles klar, da bin ich gerne dabei und halte meine Birne den todesgeilen Schwingungen hin.
Job For A Cowboy erweckten mit ihrer EP "Doom" bei der einschlägigen Presse große Erwartungen und so mancher dürfte vor der Veröffentlichung von "Genesis" schon nasse Grabscher bekommen haben. Dass in Arizona auch nur mit Wasser gekocht wird, klärt sich dann jedoch bereits beim Opener 'Bearing The Serpent's Lamb', der zwar saftigst die Motorsäge in Betrieb nimmt, aber gleichzeitig auch die Richtung vorgibt. Es gibt Florida-basierten Todesblei, der gerne mal an die Kollegen von Deicide erinnert. Songstrukturen stellt man lieber etwas vertrackte Arrangements entgegen und im Stimmbereich widmet man sich hauptsächlich dem Grunzen. Viele der Riffs, obwohl nicht als solche fassbar, klingen wie schon desöfteren dagewesen, sind aber zweifelsohne ein Brett und gut gemacht. Was etwas stört, ist die mangelnde Pause bei den Vocals - es wird fast durchgehend gegrowlt, was einer eingängigeren Beschäftigung mit der Instrumentalfraktion etwas im Wege steht und ihr zudem den Spielraum nimmt, Ideen weiter auszuführen. Mit 'Upheaval' und 'Blasphemy' hat die Band zwei sphärische Verschnaufpausen eingebaut, die an diesen Stellen auch dringend notwendig sind.
Empfehlen kann ich dem ahnungslosen Hörer den recht abwechslungsreichen Track 'Altered From Catechization', sowie das sehr düstere und doomige 'The Divine Falsehood'. Beide stechen aus dem Gesamtbild heraus und sind womöglich Wegweiser für ein weiteres Schaffen der Band, das die hohen Erwartungen, die von außen an die wirklich talentierten Jungs gestellt werden, dann vielleicht auch erfüllt.
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