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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
....immer wieder genial..., 1. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Generations,Ltd (Audio CD)
Wo JOURNEY draufsteht ist Qualität drin, basta! Daran änderte der Ausstieg von Panflötenüberdrüberstimme Steve Perry nix, an diesem Faktum ließ sich nach dem fulminanten „Arrival" Album in keinster Weise rütteln und daran wird auch der neue Output der AOR Götter aus Übersee nicht im Geringsten Zweifel aufkommen lassen. „Generations" ist sicher nicht die beste JOURNEY Scheibe, überirdische Hits der Marke „Faithfully" oder „Wheel In The Sky" sind nicht wirklich zu erhaschen und man hat sicher schon massivere Gänsehautschübe beim Entjungfern eines Albums der Band um Neil Schon erlebt. Wer aber, knapp 30 Jahre nach dem Debüt ganz locker ein superb produziertes, musikalisch unantastbares „Durchschnittswerk" mit Übernummern wie „The Place In Your Heart", „Faith In The Heartland" oder „Knowing That You Love Me" übern Teich rockt, nebenbei mal zeigt, dass jeder einzelne Musiker neben ex-TYKETTO Goldkehle Steve Augeri in der Lage ist einen gesamten Song mit superben Lead Vokals zu veredeln und im Endeffekt wieder mal über eine satte Stunde hochkarätigster, genialster und herzerwärmendster AOR Kost voller mitreisender Melodien, sensationeller Solis und herrlichen mehrstimmigen Arrangements, spendet, der ist gottgleich! JOURNEY sind und bleiben meine absoluten Könige, eines in unsren Breitengraden viel zu unterbewerteten, Genres. „Generations" ist ein weiteres absolut geiles Album einer der begnadetsten Bands dieses Jahrtausends und ist, auch wenn es sicherlich bessere JOURNEY Werke gibt und die ein oder andere Nummer eher verzichtbar scheint, jeden einzelnen Cent wert! Fans der Band wissen eh was ich meine, gelle....
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Das ging schon mal besser..., 19. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Generations,Ltd (Audio CD)
Liebe Leut, was für eine Band und was für ein Vermächtnis.... Leider nur schade, das Steve Perry irgendwann die Lust verloren hat, für die Band zu singen und weiterhin Songs zu schreiben. Was man so hört, war es ja schon eine Überraschung, dass er sich bei der Aufnahme in den Walk-of-fame d.J. überhaupt hat blicken lassen...Auch war es nicht unbedingt fein, wie er mit der Band nach der Veröffentlichung von "Trial by fire" i.J. 1996 umgegangen ist (Platte aufnehmen, viel Geld ausgeben und dann doch keine Lust auf Auftritte haben). Seitdem ist die Luft endgültig raus und man möchte meinen, die Jungs müssten froh sein, dass sie ihn los sind. Leider aber - und das bringt mich zur neuen Platte - bringen sie ohne Perry ihr Songwriting nicht mehr auf das gleiche Level wie früher. Was sich schon bei "Arrival" angedeutet hatte, findet hier seine Bestätigung: Augeri singt wirklich klasse und ich liebe es, wenn er die alten Songs rüberbringt; aber Perry hat eben beim Komponieren die Highlights gesetzt und die fehlen. Das neue Album ist schlicht ein Rockalbum ohne Glanzlichter und meilenweit von dem weg, was früher Classic-Journey war. "Faith in the heartland" kommt noch ganz in gewohnter Manier und hat mich dann auch noch auf mehr hoffen lassen. Das gleiche gilt mit Einschränkungen auch noch für "The place in your heart" und "A better life". Dann aber fällt das Niveau erheblich und ich kann beim ersten Durchhören die Titel kaum noch voneinander unterscheiden. Instrumental läuft das hier alles auf gewohnt hohem Niveau ab - trotzdem kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Ideen fehlen. Über den Einfall, alle Beteiligten mal das Mikro übernehmen zu lassen, kann man sich sicherlich ebenso streiten. Die Jungs singen alle durch die Bank gut - aber bei so einem Hammersänger interessiert mich das eigentlich nich so sehr. Fazit: Da Kritik immer subjektiv ist, sollten alle Jrny-Fans und Liebhaber klassischer Rockmusik das Teil auf jeden Fall mal anhören. Ob man es auch kaufen muss, sollte dann jeder selbst beantworten.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rockiger und vielseitiger, aber immer noch eindeutig Journey, 27. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Generations,Ltd (Audio CD)
1975 erschien das erste Album von Journey - glatte drei Jahrzehnte später legt eine der (nach Höhen und Tiefen) beständigsten Rockbands ihre Nummer 13 vor, die sich ohne Probleme im CD-Regal neben den großen Legenden der US-Band platzieren lässt. Gegenüber dem letzten Album „Arrival" von 2001 ist der Anteil rockigerer Stücke im Verhältnis zu Balladen deutlich größer. Der Label-Wechsel weg von Sony hat Journey gut getan. Denn viele abwechslungsreiche, teilweise ungeahnten Facetten auf „Generations" zeugen davon, dass sie bei Weitem mehr sind als eine Schnulzenfabrik. Es klingen durchaus ein paar Einflüsse der 2002er-EP „Red 13" mit. Die ersten beiden Stücke FAITH IN THE HEARTLAND und THE PLACE IN YOUR HEART präsentieren Journeys gewohnt prächtigen AOR mit viel Drive, dichtem Sound und brillanten Melodien, die ganz eindeutig vom individuellen Journey-Charakter zeugen, wobei Neil Schons herrliche Gitarrenmelodien ebenso schnell und geschmeidig ins Ohr gehen wie der Gesang. Für das richtige Feeling sorgt Sänger Augeri auf seinem nun zweiten Album mit der Band mit seiner großartigen, emotionalen und expressiven Stimme. Seinen Job teilt er dieses Mal jedoch mit seinen Bandkollegen, denn zum ersten Mal übernimmt jeder der fünf Musiker bei mindestens einem Song die Lead Vocals, was der Bandbreite an verschiedenen Atmosphären des Albums insgesamt sehr zu Gute kommt, wie man auch von Bands wie Toto oder Styx weiß. So erhebt Drummer Deen Castronovo seine rauchige Stimme zum ruhig verträumten A BETTER LIFE. Keyboarder Johnathan Cain singt bei EVERY GENERATION, einem schönen Tribut an die jugendliche Generation und einem der einprägsamsten Momente des Albums mit einem peppigen Rock&Roll-Drive und tollem Ohrwurm-Refrain. Mit Songs wie IN SELF-DEFENSE (Neil Schon als Sänger), BETTER TOGETHER und dem Bonus-Track NEVER TOO LATE (wieder Castronovo) sind gleich zahlreiche weitere tanzbare heavy Rocker mit hohem Tempo auf dem Album vertreten, die teilweise sogar in Richtung Pose Rock gehen - mit OUT OF HARMS WAY, das sich um unsichtbare Wunden des Krieges dreht ist werden auch ernste Themen besungen. Mit dem wehmütigen KNOWING THAT YOU LOVE ME - der Pflichtnummer im -Takt - und dem sehnsüchtigen BEYOND THE CLOUDS gibt es aber auch noch zwei ruhige und sehr emotionale Stücke, die jedoch mit schönen, expressiven Energiekurven alles andere sind als gewöhnliche Balladen. Das übercoole GONE CRAZY als eine Art Hardcore-Speed-Country-Nummer mit ‚Cowboy' Ross Valory am Gesang ist nicht so ganz ernst zu nehmen und dürfte der Band im Studio einiges an Vergnügen bereitet haben. Es gibt also ein paar Überraschungen von Journey zu vermelden - und alle sind sie äußerst geglückt. Im Vergleich zu „Generations" wirkt der ebenfalls großartige Vorgänger „Arrival" im Nachhinein beinahe unauffällig, weil die Band hier einfach mehr Abwechslung bietet und hin und wieder von den einst selbst gefertigten Blaupausen des ‚braven' AOR abweicht. Keine Überraschungen sind die durchweg gewohnt starken und abwechslungsreichen Instrumentalleistungen, insbesondere das komplexe Spiel von Castronovo und Schon an Drums und Gitarren, die Journey nach wie vor um einige Levels von 08/15-Rockbands abheben - und natürlich eine unnachahmliche Portion Gefühl, das jeden einzelnen Ton einfach verdammt glaubhaft macht. Kevin Elson, der schon frühere große Hits wie „Escape" oder „Departure" produzierte, hat den knapp 70 Minuten Musik einen glasklaren und druckvollen Sound verpasst. Ein zusätzlicher Videoclip in der Limited Edition zeigt die Band bei der Präsentation ihres Sternes auf dem Hollywood Walk of Fame im Januar 2005 und lässt die Musiker über ihre jeweiligen Kollegen, das neue Album und die Band insgesamt zu Wort kommen.
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