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Generation X.
 
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Generation X. [Taschenbuch]

Douglas Coupland
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein aufsehenerregender Roman über die "erste amerikanische Absteigergeneration". "... diese ironische Aufarbeitung düsterer Realität ist zu einem Kultbuch mit überraschend hoher Auflage in den USA geworden ... Kritiker loben die Geschichte über junge Erwachsene, die ihr 'kleines Leben an der Peripherie leben', als 'definitiven Roman über die verlorene Generation der neunziger Jahre', über 'jene Leute mit zu vielen Fernsehern und zuwenig Arbeit'." (Der Spiegel)

Autorenportrait

Douglas Coupland wurde 1961 auf einem kanadischen NATO-Stützpunkt in Deutschland geboren. Er studierte Bildhauerei in Kanada, Japan und Italien. Heute lebt er in Vancouver, Kanada. Sein Debütroman "Generation X" wurde zum Kultbuch in den USA und Europa.

Auszug

DIE SONNE IST DEIN FEIND

Damals in den späten 70ern, als ich fünfzehn war, gab ich den letzten Penny, den ich auf der Bank hatte, dafür aus, in einer 747er quer über den Kontinent nach Brandon, Manitoba, tief in die kanadische Prärie zu fliegen, um Zeuge einer totalen Sonnenfinsternis zu werden. Ich muß ziemlich merkwürdig ausgesehen haben, jung, wie ich war, spindeldürr und beinahe ein Albino, als ich verstohlen ins TraveLodge Motel einzog, wo ich die Nacht allein und glücklich damit verbrachte, mir die Werbung auf den flimmernden Fernsehkanälen anzusehen und Wasser aus Bechern zu trinken, die so oft ausgewaschen und wieder in Papierhüllen gewickelt worden waren, daß man meinen konnte, sie seien mit Sandpapier ausgeschmirgelt worden. Aber bald war die Nacht zu Ende, und als der Morgen anbrach, an dem die Sonnenfinsternis stattfinden sollte, verzichtete ich auf die Rundfahrtbusse und fuhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln an den Stadtrand. Dort angekommen, lief ich einen lehmigen Feldweg hinunter, geradewegs hinein in das Kornfeld eines Farmers. Es war irgend so ein hüfthohes, maisgrünes Getreide, das mir, als ich es durchquerte, raschelnd mit seinen scharfen Blättern kleine, brennende Wunden in die Haut schnitt.

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