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Generation Golf, 1 Audio-CD [Audio CD]

Florian Illies
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (238 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Herrjeh, die Achtziger. Junior-Hefte, Nino de Angelos "Jenseits von Eden", der Sieg von VHS über Video 2000, die nervös piepsende Windrose am Ende der Tagesschau. Der FAZ-Nachwuchsfeuilletonist Florian Illies, 28, plaudert aus dem Scout-Schulranzen über die Urszenen seiner Menschwerdung als Stilkritiker. Und siehe da: Es wurde eine üppige Enzyklopädie der Marken und Moden der letzten 30 Jahre.

Immerhin markieren die 80er Jahre den besseren Teil dieses materialistischen Poesialbums. Respekt vor der schieren Menge an Souvenirs, die Illies kurzweilig aneinander reiht. Doch das Urteil fällt ungnädig aus. Es war "unser Lehrer" Harald Schmidt, der uns zeigte, wie "träge und abgeschlafft" das alles war -- so langweilig, dass selbst "junge Frauen nicht merkten, dass sie die ganze Zeit ihre Hand in grünem Palmolive-Spülmittel badeten".

Zum Glück kamen danach gleich die Neunziger! Nun sind wir Zeitungsredakteure oder Start-up-Unternehmer, wir, "die erste wirkliche Scheidungskindergeneration". Wir sind "ewig infantil", aber wir nehmen es in Kauf. Fragt uns einer beim Börsengespräch überraschend nach inneren Werten, dann sagen wir: In der Tat, diese Aktie hat noch verborgenes Potential.

In solchen mitunter altbackenen Pointen erschöpft sich der Reiz dieses Buchs. Florian Illies ist als Chronist souverän, aber originell ist das alles nicht. Seine Inspektion ist eine flockig geschäumte Ergebnisrevue des endlos dröhnenden Generationsgeredes und der bundesrepublikanischen Trendforschung. Die Jugend ist markenhörig, gähn! Bitte, junges Deutschland, schreib darüber keine Bücher mehr. Dann doch lieber über unseren "merkwürdigen Hang zur Retrospektive". Denn manche von uns, bemerkt Redakteur Illies in eigener Sache zum Schluss, "schreiben schon mit 28 Jahren ein Buch über ihre eigene Kindheit, im eitlen Glauben, daran lasse sich die Geschichte einer ganzen Generation erzählen". --Nikolaus Stemmer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.de-Hörbuchrezension

Herrjeh, die Achtziger. Junior-Hefte, Nino de Angelos Jenseits von Eden, der Sieg von VHS über Video 2000, die nervös piepsende Windrose am Ende der Tagesschau. Der FAZ-Nachwuchsfeuilletonist Florian Illies, 28, plaudert aus dem Scout-Schulranzen über die Urszenen seiner Menschwerdung als Stilkritiker. Und siehe da: Es wurde eine üppige Enzyklopädie der Marken und Moden der letzten 30 Jahre.

Immerhin markieren die 80er-Jahre den besseren Teil dieses materialistischen Poesialbums. Respekt vor der schieren Menge an Souvenirs, die Illies kurzweilig aneinander reiht. Doch das Urteil fällt ungnädig aus. Es war unser Lehrer "Harald Schmidt, der uns zeigte, wie träge und abgeschlafft" das alles war ­- so langweilig, dass selbst "junge Frauen nicht merkten, dass sie die ganze Zeit ihre Hand in grünem Palmolive-Spülmittel badeten". Zum Glück kamen danach gleich die Neunziger! Nun sind wir Zeitungsredakteure oder Start-up-Unternehmer, wir, die erste wirkliche Scheidungskindergeneration. "Wir sind ewig infantil", aber wir nehmen es in Kauf. Fragt uns einer beim Börsengespräch überraschend nach inneren Werten, dann sagen wir: In der Tat, diese Aktie hat noch verborgenes Potenzial.

In solchen mitunter altbackenen Pointen erschöpft sich der Reiz dieses Buchs. Florian Illies ist als Chronist souverän, aber originell ist das alles nicht. Seine "Inspektion" ist eine flockig geschäumte Ergebnisrevue des endlos dröhnenden Generationsgeredes und der bundesrepublikanischen Trendforschung. Die Jugend ist markenhörig, gähn! Bitte, junges Deutschland, schreib darüber keine Bücher mehr. Dann doch lieber über unseren merkwürdigen Hang zur Retrospektive". Denn manche von uns, bemerkt Redakteur Illies in eigener Sache zum Schluss, "schreiben schon mit 28 Jahren ein Buch über ihre eigene Kindheit, im eitlen Glauben, daran sich die Geschichte einer ganzen Generation erzählen". Die Hörversion von Generation Golf ist ein Livemitschnitt aus einer Lesung von Florian Illies. Dabei ist die gewisse Selbstironie, die man im Buch nur vermuten kann, deutlich zu hören. Die Spieldauer der CD beträgt 58 Minuten. --Nikolaus Stemmer

Neue Zürcher Zeitung

Die Krankheit Familie

Zwei deutsche Débuts: David Wagners Roman «Meine nachtblaue Hose»

und Susanne Riedels Roman «Kains Töchter»

Von Andrea Köhler

Es ist die hohe Zeit der deutschsprachigen Débuts. Noch nie sind so viele Bücher von jungen Autoren herausgekommen, noch nie haben sie eine solche Beachtung gefunden. Die deutschsprachige Literatur, gerade noch als «kopflastig», selbstverliebt und langweilig verschrien, hat eine gute Presse. Doch von dem seltsamen Umstand abgesehen, dass so viele der jungen Wohlstandskinder ihr kurzes Leben im «Freizeitpark Deutschland» berichtenswert finden, hat das Zeitgeistprodukt Neue deutsche Literatur mehr zu bieten als nur den «Glaubenskrieg zwischen Puma und Adidas».

Was ist das Dasein so schaurig traurig, wenn man jung, reich und klug genug ist, ein Buch draus zu machen. Wie Mehltau müssen die Freiheit und der Komfort der achtziger Jahre auf dem jungen Leben der Wohlstandskinder gelegen haben; Prinzen mit dem heimlichen Kosenamen Leonce, Dornröschen im melancholischen Schlummer greifen massenweise zur Feder, um das traurige Los der Müden und Beladenen aus der «Nutella-Generation» zu Papier zu bringen, und das mit enormem Erfolg: Zoe Jenny, Christian Kracht, Judith Hermann, Jenny Erpenbeck, Anke Velmecke und Julia Franck und jetzt also David Wagner, dessen elegischer Held – «ich wollte nichts hören, wollte meine Augen schliessen, die Welt verschwinden lassen, für immer weg sein» – dasselbe Problem hat wie all seine vielen schreibenden Altersgenossen: nicht einmal richtig dagegen sein können sie mehr. «Wo muss man sein, um dabei zu sein?», wie kommt man heraus aus dem Ikea-Kinderparadies, das ist die Frage der Söhne und Töchter, die viel geerbt und wenig gewonnen haben. Denn wo kein Widerstand ist, ist auch kein Weg. Weshalb sie dort hocken bleiben, wo sie mit interesseloser Fürsorglichkeit verwöhnt worden sind, die Nachkommen einer Nesthocker-Schmiede, deren Vertreter Florian Illies in seinem selbstironischen Buch über den eigenen Jahrgang mit Witz und Schadenfreude auf den strapazierten Begriff «Generation Golf» gebracht hat.

ERKALTETES HERZBLUT

David Wagners viel beachtetes Romandébut aus der bleiernen Zeit der achtziger Jahre ist ein Paradebeispiel für das seltsame Phänomen, dass just die gerade der Pubertät entwachsenen Scheidungskinder ihr schütteres Schicksal berichtenswert finden. Immerhin beherrscht David Wagner sein Handwerk – man muss ihn nicht gleich, wie wirklich geschehen, mit Proust vergleichen. Die lauwarmen Gefühle, das erkaltete Herzblut, das fade Bonner Reihenhausglück, kurz: der komfortable Verdruss einer Ministerialbeamtenfamilienwelt, wo das Innenleben des Ro 80 in der Garage wichtiger ist als der Seelenhaushalt des Sohnemanns, diese gepolsterte «Kunststoffkindheit» eines früh vergreisten Jugendlichen, welcher wochentags mit Kühlschrankkost und Fernsehprogramm abgespeist wird und sonntags vor der Vitrine der Konditorei mit der Auswahl des Kuchenprogramms überfordert ist, hat David Wagner mit entsagendem Ton und mäandernden Sätzen in ein «Roman» genanntes Erinnerungsbuch gepackt. Eine Abrechnung mit den 68er Eltern und ein mentaler Gleitflug durch die Zeit der wohltemperierten Ereignislosigkeit in der Bonner Provinz. Nachrichten aus dem «eingeschweissten westdeutschen Leben».

«Meine nachtblaue Hose» ist ein Buch der Absenzen, die Abwesenheit ist sein Motor und sein Sujet. Die Abwesenheit der Mutter, die sich, um Bücher zu schreiben, nach England verzogen hat, die Abwesenheit des Vaters, der sich in endlosen Monologen über Kolbenmotoren und Marmeladerezepte ergeht, die Abwesenheit des Lebens zuletzt, dessen Stellvertreter und Surrogat dem vor der Glotze geparkten Kind seinen Ennui nicht vertreiben kann. Das Leben ist ein einziger endloser Sonntagnachmittag, und nichts ist so langweilig wie die «Drehscheibe», Sissi de Maas und die Tagesschau.

Und es sind die Absenzen des Ich-Erzählers, dem die Gegenwart in der Drift der Erinnerung gänzlich abhanden kommt; wo er geht und steht, taucht er ab und zieht eine Glasscheibe zwischen sich und die Welt, hinter der die Wirklichkeit im Aquarium seiner heiklen Traurigkeiten erscheint. «Goldfische» heisst der mittlere Teil dieses Triptychons, das im Berlin zur Zeit des Mauerfalls spielt und doch nur ins sauerstoffarme Bassin der Erinnerung stürzt. Ja, Narziss ist (gleich hinter Harald Schmidt) der Gott dieser verzärtelten westdeutschen Jugend, und so treffen wir unseren Helden am Schluss einmal mehr vor dem Spiegel, wo der Versuch, eine neue Hose anzuprobieren, bei weitem mehr Seiten füllt als der beim Fernsehen beiläufig registrierte Mauerfall nebenan. Mit der alten, nachtblauen Hose wird auch gleich die Freundin entsorgt, und der Gefühlsaufwand ist nicht eben grösser; man passt eben nicht zusammen, weil man einander zu ähnlich ist: Konsumenten von Kinder-Schokolade und Kunden im Kaufhaus des Westens. Wo das Leben sich in der Einsicht erfüllt, dass «nichts glücklicher machen kann als eine passende Hose», hat auch das Unglück ein zierliches Format.

«Leidenschaft, Briefwechsel eventuell, Wahnsinnstaten gehören heute dem Ende allein, der Krise, der Trennung, dem Gehen», klagte noch Botho Strauss, das war in den beziehungsgestressten siebziger Jahren. Es war die Zeit, als die Kids mit den Folgen dieser Abschiede konfrontiert wurden, den emotionalen Spätschäden, die jetzt ihre Bücher füllen. Auch «Meine nachtblaue Hose» ist das Buch einer Krise, die zur Krankheit sich nicht mehr entwickeln darf. Die Scheidung der Eltern, die Trennung von Freundin Fe, das alles verschwindet «unter dem grossen Egal», in dem der «Glaubenskrieg Puma gegen Adidas» wichtiger ist als der Kampf um eine Geliebte. Doch im Unterschied zu dem aufgeklärten Zynismus der gleichaltrigen Popliteraten, die das Rundumsorglos-Paket ihres Markenlebens mit einer aufgekratzten Affirmation parieren, intoniert Wagners Hosenballade noch einmal den Blues des Verlusts. Eine Kindheit mit Klementine, dem Weissen Riesen und «Minzblättern auf der Mousse aus weisser und schwarzer Schokolade», eine Jugend aus dem Musterbuch des Generationengequassels, das seit geraumer Zeit unsere Feuilletons füllt, angesiedelt «irgendwo zwischen Langeweile und Traurigkeit» und irgendwie so traurig und langweilig wie dieses Leben selbst. Sie haben nun mal kein andres.

Susanne Riedel ist Jahrgang 59, und die Differenz von 12 Jahren macht den Unterschied ums Ganze. Eine Kindheitsgeschichte in der Provinz auch hier, ein Début auch dies, eine Familiengeschichte zudem, aber von alttestamentarischer Wucht. Schon die Namen sprechen von durcheinander geratenen Zeiten. «Kains Töchter» heissen Joa und Thymiane Sophie, Timpie genannt, die Mutter heisst Rose Marie, der Vater Caleb und der Onkel Zack, die Grossmutter Grossmutter, der Mann von Joa, der Ich-Erzählerin, trägt den biblischen Namen Elija. Sie geben das Personal ab für eine Familientragödie, deren Konfliktpotenzial den Vergleich mit antiken Dramen nicht scheuen muss; Mord, Inzest, Eifersucht, Wahnsinn und Schuld sind die Zutaten, aus denen Susanne Riedel ihren Roman aus dem mythischen Otschtal gefertigt hat. Dass dies gelungen ist, liegt nicht nur an der ambitionierten Sprache, sondern auch an einer höchst ausgesuchten Perspektive. Bis zum Schluss wird nicht klar, ob sich die zwischen Halluzinationen und lyrischem Metapherngestöber schlingernden Szenen allein im Kopf der Erzählerin abspielen, ob sie das Produkt einer surrealistischen Inspiration oder klinische Folge der «Krankheit Familie» sind. Nur eines ist klar: Es ist das wunschlose Unglück der Mütter, das sich hier inzestuös reproduziert. Ihre Rache ist fürchterlich.

IM BAUCH DES TIGERS

Dies ist die Geschichte von Timpie Leghorn und Zack. Es sollte eine «unzerbrechliche Geschichte werden, aus den Dingen, die man am Rande der Lügen entdecken kann: Moos und Holunderbeeren, Kirchenlieder, ein blässlicher, geheimnisvoller Himmel, gefleckt wie ein Schwalbenei». Das klingt prätentiös und darf es auch, denn «die Welt ist eine Veranstaltung im Bauch des Tigers», und aus diesem geschlossenen Raum heraus wird erzählt. «Elija hat mich gefragt, warum ich den Plunder, Kitsch und Tand, warum ich das Gute und Schöne erfinden will für mein Leben.» Die Frage ist falsch gestellt und trifft doch den Kern der Sache: weil die Erfindung des Schönen und Guten, mit dem das Entsetzliche aus den Angeln gehoben wird, nichts anderes als die Sprache selber ist.

Dies ist die Geschichte von Joa Leghorn und Zack, die Geschichte von Rose Marie und Caleb, der sich aus dem Staub gemacht hat, als sie schwanger war, und Weihnachten alberne Postkarten schickt. Einmal kommt er auch selbst vorbei, das Ergebnis wird Timpie genannt und von der Mutter brutal misshandelt. Das Kind, zwergenhaft, weizenblond und verblödet, frisst Dreck und Späne, bis zu dem Tag, an dem es, fünfjährig, die Mutter von der Brücke stösst. Rose Marie ertrinkt. Doch ist diese Szene ins Zwielicht der unzuverlässigen Wahrnehmungen getaucht, in dem uns Joa eine Horrorgeschichte nach der anderen auftischt; Hass und Eifersucht führen Regie: Timpie, die kleine misshandelte Schwester, entpuppt sich unter der Hand als hochbegabt und von bizarrer Schönheit, Augenstern der beiden Brüder Caleb und Zack, die beide als Väter in Frage kommen – für sie selbst ebenso wie für ihr Kind. Am Ende ist viel Wasser, Blut und Sperma die Otsch hinunter geflossen, Timpie und Joas Töchterchen Ruth sind tot, und überhaupt ist vollkommen unklar, wer Opfer und Täter und was das Produkt einer neurotischen Einbildung ist.

Es kommt dieser haarsträubenden Konstruktion zugute, dass die Autorin mit ihrer Ich-Erzählerin nicht paktiert, sie aber auch nicht – mit dem Psychiater-Gatten Elija – an die Deutungsmuster der therapeutischen Aufarbeitung verrät. Trauma, Verdrängung, Wiederholungszwang – auf dieser Ebene ist dem Schicksal nicht beizukommen, auch wenn der Roman souverän mit diesem Wissen spielt. Wurde Joa selber misshandelt, war sie mit ihrem Vater im Bett, war sie in ihren Onkel verliebt, hat sie dann ihre eigene Tochter geschlagen, die Schwester in den Selbstmord getrieben oder sich alles dieses bloss eingebildet? Es ist diese eigentümliche Schwebe, die das Buch hält, eine Irritation, die darauf besteht, dass es in der Literatur anders als in der Wirklichkeit nicht darauf ankommt, was wirklich geschehen ist, sondern auf das, was möglich ist. Und dass unsere Gefühlswelt dies alles kennt: Schuld, brennende Eifersucht, Vergeltungssucht, Neid und Hass, das ganze archaische Package bis hin zu Inzest und Mord. – Mag die verzweifelt entspannte Leidenschaftslosigkeit unserer Jüngsten derzeit auch das Feuilleton und den Jugendbuchmarkt erobern, das Zeitgeistprodukt Neue deutsche Literatur hat Konkurrenz bekommen – und zwar aus den eigenen Reihen. Die detailversessene Ernsthaftigkeit von David Wagners Bonner Blues und das artifizielle Formbewusstsein von Susanne Riedels Familienmärchen mögen auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Doch unter all den Live-Alben, Internet-Grüssen und Grand-Hotel-Runden, neben den Luxusreisen nach Mesopotamien und Spritztouren ins Ich sind es Bücher wie diese, die auf dem Markt der schnellen Débuts noch auf dem Unterschied zwischen der Hydrokultur der Popmoderne und dem Hochseilakt des poetischen Schreibens bestehen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

"Die 80er Jahre waren das langweiligste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts", meint Florian Illies. Und er muss es wissen. 1971 geboren, erzählt er von seinen Kinder- und Jugendjahren in den drögen 80ern: Damals als Nicole von ein bisschen Frieden sang und Helmut Kohl immer ein bisschen zu- und dann wieder ein bisschen abnahm. Das Leben war so aufregend wie Oma-besuchen am Sonntagnachmittag. Und dann kamen das Golf Cabrio und die Volljährigkeit und der Führerschein, und alles wurde wenigstens ein klein bisschen besser...

Über den Autor

Florian Illies, geboren 1971, Golffahrer, Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin und Träger des Ernst-Robert-Curtius Förderpreises für Essayistik 1999. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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