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Generation Golf, 1 Audio-CD Audio-CD – 2000


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: HÖR Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895848417
  • ISBN-13: 978-3895848414
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 13 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (239 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 735.690 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Herrjeh, die Achtziger. Junior-Hefte, Nino de Angelos Jenseits von Eden, der Sieg von VHS über Video 2000, die nervös piepsende Windrose am Ende der Tagesschau. Der FAZ-Nachwuchsfeuilletonist Florian Illies, 28, plaudert aus dem Scout-Schulranzen über die Urszenen seiner Menschwerdung als Stilkritiker. Und siehe da: Es wurde eine üppige Enzyklopädie der Marken und Moden der letzten 30 Jahre.

Immerhin markieren die 80er-Jahre den besseren Teil dieses materialistischen Poesialbums. Respekt vor der schieren Menge an Souvenirs, die Illies kurzweilig aneinander reiht. Doch das Urteil fällt ungnädig aus. Es war unser Lehrer "Harald Schmidt, der uns zeigte, wie träge und abgeschlafft" das alles war ­- so langweilig, dass selbst "junge Frauen nicht merkten, dass sie die ganze Zeit ihre Hand in grünem Palmolive-Spülmittel badeten". Zum Glück kamen danach gleich die Neunziger! Nun sind wir Zeitungsredakteure oder Start-up-Unternehmer, wir, die erste wirkliche Scheidungskindergeneration. "Wir sind ewig infantil", aber wir nehmen es in Kauf. Fragt uns einer beim Börsengespräch überraschend nach inneren Werten, dann sagen wir: In der Tat, diese Aktie hat noch verborgenes Potenzial.

In solchen mitunter altbackenen Pointen erschöpft sich der Reiz dieses Buchs. Florian Illies ist als Chronist souverän, aber originell ist das alles nicht. Seine "Inspektion" ist eine flockig geschäumte Ergebnisrevue des endlos dröhnenden Generationsgeredes und der bundesrepublikanischen Trendforschung. Die Jugend ist markenhörig, gähn! Bitte, junges Deutschland, schreib darüber keine Bücher mehr. Dann doch lieber über unseren merkwürdigen Hang zur Retrospektive". Denn manche von uns, bemerkt Redakteur Illies in eigener Sache zum Schluss, "schreiben schon mit 28 Jahren ein Buch über ihre eigene Kindheit, im eitlen Glauben, daran sich die Geschichte einer ganzen Generation erzählen". Die Hörversion von Generation Golf ist ein Livemitschnitt aus einer Lesung von Florian Illies. Dabei ist die gewisse Selbstironie, die man im Buch nur vermuten kann, deutlich zu hören. Die Spieldauer der CD beträgt 58 Minuten. --Nikolaus Stemmer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Florian Illies, geboren 1971, ist verantwortlicher Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. Juli 2001
Format: Taschenbuch
Ein Bestseller - wie mir der Aufkleber auf dem Cover verrät - für bzw. über eine ganze Generation. Allerdings bleibt der Autor m.E. zu sehr an der Oberfläche der Ereignisse und Lebensgewohnheiten einer Altersgruppe, mit der mehr zu verbinden ist als besagtes Auto, Nena, Wetten, dass...? mit Frank Elstner oder Fit for Fun. Wo bleibt die Beschreibung des wahren Lebensgefühls und der moralischen Werte der Pelikan-Schreiber, Playmobil-Spieler und Pepsi-Trinker? Stattdessen erschöpfte sich die Erzählung in einer langweiligen Aneinanderreihung vermeintlicher "Wegbegleiter" der Generation Golf. Das Buch ist eine Ansammlung von Markennamen, Fernsehsendungen, Sängern und Promis, die diese Generation, der auch ich angehöre, geprägt haben soll. Natürlich bin auch ich damit aufgewachsen, keine Frage. Nur müssen wir uns als Generation fragen, ob wir uns darauf reduzieren lassen wollen. Ich jedenfalls schleppte mich von einer oberflächlichen Betrachtung zur nächsten; die ausgelösten Aha-Effekte waren nur von kurzer Dauer und in meinen Augen einfach nicht ausreichend für ein ganzes Buch. Die schriftstellerische Schlagkraft und der Humor Illies' haben es jedenfalls nicht geschafft, mich an die Lektüre zu fesseln.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Kerstens am 13. September 2002
Format: Taschenbuch
Dieses Buch las sich am Anfang wie ein Horoskop: Wie bei einem solchen traf einiges tatsächlich zu, vieles war aber auch Sache der subjektiven Interpretation. Wie auch immer; es machte Spaß und war unterhaltsam ohne jedoch tiefsinnig zu sein. Je weiter sich Illies aber von der Jugend bis zur heutigen Gegenwart bewegte, desto weniger konnte ich mich in seinem Bild unserer Generation (genau, ich gehöre dazu) wiedererkennen. Wie schon im richtigen Leben, so war es dann auch im Buch. Als Kind hatte man noch richtig Spaß, als Erwachsener findet man vor lauter Schranken seinen Weg nicht. Illies hat vor lauter Absicht, ein möglichst breites Themenspektrum abzugrasen, leider sein geplantes Ziel verpaßt.
Ich habe schon ein Problem mit dem Begriff Generation X, aber Generation Golf paßt mir nun gar nicht. Das schlimme ist: trotzdem fahre ich einen. Am meisten nervte der lehrerhafte Ton im letzten Drittel des Buches und die zunehmenden Pauschalisierungen mit denen dann auch der letzte Wiedererkennungswert verloren ging. Vielleicht sollte dies auch nicht so sein, jedenfalls bin ich Individualist und nicht angehöriger des Golf-Kollektivs. Schade das Florian Illies den Humor und die "Trefferquote" des wirklich guten Anfangs nicht über das ganze Buch retten konnte.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. August 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Illies beschreibt und beschreibt und beschreibt, wie das früher so war in den 80ern, und natürlich erkennt man einiges wieder. Dieses Thema reicht gut für eine Stunde fröhlichen Geschwätzes bei Kaffee und Kuchen, aber ein ganzes Buch, das nur die Oberflächen vergangener Zeiten nacherzählt, führt spätenstens nach Seite 20 zu der Frage "Jaaa, und?", die leider unbeantwortet bleibt. Richtig peinlich sind die eingestreuten Versuche, ein bißchen lustig wie Max Goldt sein zu wollen, wofür es bei Illies aber leider hinten und vorne nicht langt. Max Goldt irritiert ja, und Florian Illies beschreibt eben nur. Die Welt in Werbespots zu packen, ist zum Brechen unoriginell. Es war eine Qual. Nie hätte ich das Zeug zu Ende gelesen, hätte man mich nicht dazu gezwungen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. Dezember 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch soll vermutlich witzig sein. Gelacht habe ich jedoch nur einmal -- und zwar über ein Zitat von Max Goldt! Insgesamt wirkt "Generation Golf" auf mich wie das Ergebnis eines "Erinnerst Du Dich noch?"-Brainstormings, das in beliebiger Art und Weise zu einem Buch zusammengesetzt wurde, das aber nicht einmal sprachlich zu überzeugen vermag. (Was mich übrigens erstaunte, da Illies ja immerhin FAZ-Redakteur ist.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Muggenhorst am 25. September 2008
Format: Taschenbuch
Als Ostdeutscher, der vom Alter her eigentlich beschriebener Generation angehören müßte, tut man sich doch stellenweise recht schwer mit diesem Buch, da der Bezug zum eigenen Leben überwiegend fehlt. Nichtsdestotrotz sind gerade die ersten Kapitel durchaus amüsant zu lesen. Uns DDR-Kindern fehlte zwar der Zugang zur westlichen Warenwelt, das Zeitgeistgefühl der 80er Jahre schwappte trotzdem über die Mauer.

Dennoch kann auch unsereins eine gewisse Klassengesellschaft in der Schule nachvollziehen, die sich hauptsächlich über die Verfügbarkeit der "richtigen" Währung und/oder bundesdeutsche Verwandtschaft im Familienkreis definierte. Da saß man nun als Proletarierkind und verglich den PELIKAN-Füllhalter des Arztsohnes mit dem eigenen DDR-Pendant. Damals hat es wohl gejuckt, heute lache ich darüber. Markenfetischismus ist mir seit diesen Jahren zutiefst zuwider, demzufolge lösen Florian Illies' Jubelarien auf die "richtigen" Produkte bei mir eher mitleidiges Kopfschütteln als Zustimmung aus. Wenn ich zudem sehe, WER in meiner Region überwiegend in einem VW Golf unterwegs ist - nein danke, zu Tuningprolls, Solariums-Dauerkarteninhaberinnen und Hutfahrern möchte ich ganz bestimmt nicht gezählt werden!

Leider geht dem Buch schon sehr bald dermaßen die Puste aus, dass es einige Mühe bereitet weiterzulesen. Als locker-flockiges Erinnerungsbuch der zumindestens Pop-Interessierten hätte "Generation Golf" noch durchgehen können, da jegliche alternative Gruppenzugehörigkeit, die gerade in der beschriebenen Dekade äußerst ausgeprägt war, komplett fehlt. So aber ist es ein unausgegorener Mischmasch, der weder eine halbwegs fundierte Gesellschaftanalyse und schon gar nicht eine umfassende Beschreibung einer ganzen Generation der zwischen 1965 und 1975 Geborenen ist. Gnadenwertung für den unterhaltenden Beginn.
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