Was wir brauchen, so schildert es Beck, sind nicht mehr nationalstaatlich abgeschlossene Generationen, sondern ein Konzept einer globalen Generation, das den Herausforderungen der globalisierten Moderne gewachsen ist. Und genau um diese Herausforderungen geht es in diesem Büchlein, diese werden von unterschiedlichen Autoren in einzelnen Beiträgen vorgestellt. Bei einigen Beiträgen handelt es sich um Auszüge aus Werken der jeweiligen Autoren, was aber den Lesefluss nicht zwingend beeinflusst. Folgende Einzelbeiträge sind hier enthalten:
D. Held: Mythen der Globalisierung
Ders.: Globale Ungleichheiten
R. Silverstone: Die Stimme des Hufschmieds - Zur Moralität der Massenmedien
U. Beck: Leben in der weltrisikogesellschaft
Ders.: Bevölkerungsentwicklung im kosmopolitischen Blick
M. Kaldor: Der "neue Krieg" im Irak
N. Kermani: Der neue Terrorismus: Dynamit des Geistes
Ders.: Europas Realisten
H. Prantl: Afrika?
B. Ehrenreich u. a.: Die weibliche Seite der Globalisierung
E. Beck-Gernsheim: Türkische Bräute und andere Opfergeschichten
S. Benhabib: Zwielicht der Souveränität oder kosmopolitischer Normen?
D. Levy/ N. Sznaider: Vom Holocaust zur kosmopolitischen Erinnerungskultur
A. Gorz: Die entzauberte Arbeit
U. Beck/ E. Beck-Gernsheim: Globale Generation
Die einzelnen Beiträge lassen sich getrost getrennt lesen. Insgesamt bieten das Büchlein eine differenzierte Auseinandersetzung mit der globalen Moderne und ist uneingeschränkt jedem zu empfehlen, der sich mit dem Thema Globalisierung auseinandersetzen möchte. Ob man nach der Lektüre in den Tenor Becks nach einer "Globalen Generation" einsteigt, bleibt jedem freilich selbst überlassen. Auf jeden Fall bietet die Lektüre genügend Anregungen zur weiteren Auseinandersetzung mit diesem Thema und für anregende Diskussionen.