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Produktinformation
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»Generation A« spielt in einer Welt ohne Bienen und ohne Liebe, in der die Pharmaindustrie und der Irrsinn herrschen. Douglas Coupland erzählt eine wundersame Geschichte über die große Einsamkeit im digitalen Zeitalter - und zugleich über die Möglichkeit einer neuen Gemeinschaft.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Zähe Geschichten,
Von
Rezension bezieht sich auf: Generation A (Gebundene Ausgabe)
Coupland kann formulieren. Treffende Beobachtungen und knackige Dialoge stecken in dem Buch.Gleichwohl vermag das Buch insgesamt nicht zu überzeugen. Die Welt bei Coupland ist globalisiert und vernetzt, vom Call Center in Sri Lanka bis hin zu Blogs und Vlogs finden sich gängige Stichworte wieder. Aber seine Zukunftsannahmen und -befürchtungen sind alles andere als originell (ständig wird gepostet, unsere Sprache verkümmert auf und zukünftig noch unter SMS-Niveau, die Natur ist kaputt, die Menschheit ist von Angststörungen geplagt und sucht ihr Heil in Sedativen). Zudem wird das Buch, insbesondere zum Ende hin, relativ zäh. Das Buch beginnt schwungvoll. Aber die entwickelten Handlungsstränge werden nicht zu Ende geführt. Stattdessen sitzen fünf Personen, alle von Bienen gestochen, auf einer Insel versammelt und reihen (Generation X lässt grüßen) Geschichte an Geschichte. Sicher, alle haben eine Gemeinsamkeit, wie der Autor über eine Romanfigur mitteilen lässt. Die Geschichten sind auch kompakt und streckenweise durchaus interessant erzählt. Gleichwohl lässt der Reiz der Geschichten zügig nach. Auch die Erzählungen des Wissenschaftlers Serge, die Hintergründe und Erklärungen zum Ende hin nachliefern, überzeugen nicht. Die Erzählungen wirken konstruiert und hastig hinzugefügt, ohne die losen Fäden der Erzählung überzeugend aufzunehmen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Generation 2.0,
Von
Rezension bezieht sich auf: Generation A (Gebundene Ausgabe)
Verständlicherweise versuchte der mit Generation X 1991 bekannt gewordene Douglas Coupland, mit der 2009 erschienenen "Generation A" noch eins draufzulegen. Aber wie man schon an den Buchstaben erkennen kann, ist er in der falschen Richtung unterwegs.Waren es damals noch drei Protagonisten, die in einem Selbstfindungsprozess Sinn und Unsinn des Konsumwahns reflektierten, müssen nun gleich fünf junge Menschen aus allen Winkeln der Welt von einer - genauer: von fünf - Bienen gestochen werden. Die gute Nachricht: Zumindest Zack, Sam, Julien, Diana und Harj überleben es, was man von den Bienen nicht behaupten kann. Und das ist schade, denn Bienen gibt es (fast) nicht mehr in der Welt des Buchs. Kaum gestochen, werden die jungen Damen und Herren auch schon von schwer vermummten schnellen Eingreiftruppen deportiert und erst getrennt, dann zusammen den merkwürdigsten Experimenten unterzogen. Bald stellt sich heraus, dass hinter dem Ganzen ein Plan und hinter dem Plan ein gewisser Serge steckt. Während sich alle für Serge Erzählungen ausdenken müssen, wächst die Gruppe zusammen und beginnt zu begreifen, was mit ihr und der Welt geschieht. Natürlich geht es um Ökologie, um Drogen, um die Zukunft der Menschheit, um Macht und deren Missbrauch. Das könnte durchaus ein spannendes Buch abgeben, tut es aber nicht; im Gegenteil, schon beim dritten Bienenstich stellt sich Sodbrennen ein. Man fragt sich, ob man nun das ganze Buch durch Bienenstichrezepte serviert bekommt. Diese Ödnis wiederholt sich, wenn die fünf Epigonen Scheherazades sich weniger interessante als skurrile und eintönige Geschichten ausdenken. Die wenigen restlichen Seiten enthalten die eigentliche, dünn und lieblos ausgemalte Erzählung, die durchaus thematisch und in der Anlage überzeugt, aber so, wie sie rüberkommt, zu keinem Moment fesselt. Zudem stoßen einem logische Ungereimtheiten auf. Bereits der Ansatz, die Fünf seien etwas Besonderes, weil sie am Internet-Tropf hängen, pervertiert wohl eher die Realität. Und warum sollte der böse Konzern sie nach der ersten Testreihe überhaupt freigeben, wenn er sie später wieder zusammenbringen möchte? Die ulkige "Jugendsprache" macht eine Weile Spaß, wirkt aber schnell aufgesetzt und konstruiert. Wenn Coupland auf eine Freak-Leserschaft spekuliert, hat er vielleicht übersehen, dass genau diese Gruppe wohl eher selten ein Buch in die Hand nehmen wird. Als Roman fällt "Generation A" also eindeutig durch - da hätte einem eine Testdosis "Solon" vielleicht bleibendere Erkenntnisse verschafft. Ein wenig punkten kann Coupland aber durch kleine, aber nachdenklich stimmende Momentaufnahmen aus einer wenig antörnenden, aber leider durchaus vorstellbaren Welt von morgen, in welche uns, wenn nicht der bekannte Himmel einstürzt, der Weg, den wir so gierig verfolgen, ohne größere Zweifel führen wird. jury 3* A0434 1.1.2011e 7 A Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Danke für dieses leicht abgefahrene Buch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Generation A (Broschiert)
Generation ist wieder mal ein schräges, spanndendes ganz leicht ins Surreale kippendes Buch über Menschen, die irgendwie anders sind als alle anderen - und doch findet man sich irgendwo in jedem von ihnen wieder. Manchmal merkt man gar nicht, dass die Handlung in der Zukunft spielt; denn es ist nicht die ferne Zukunft, sondern eine, die wir selbst noch zu Lebzeiten erreichen könnten.Die Hintergründe für die mysteriösen Bienenstiche bleiben lange unklar - lediglich ein paar subtile Hinweise reizen zum Spekulieren und halten das Buch spannden. Witzig auch die Idee, die Hauptpersonen (die von Bienen Gestochenen) Geschichten erfinden zu lassen. Die müssen sie innerhalb des Forschungsprojekts, von dem sie unter die Lupe genommen werden, einander erzählen, ohne zu wissen, was das eigentlich soll. Was dabei rauskommt ist ein echtes Kuriositätenkabinett! Ein spannendes Buch, das einem mal wieder das Gefühl gibt, an lauter abgefahrenen Ideen teilzuhaben! Den einen Punkt Abzug gebe ich, weil die Hauptpersonen sich einem nicht richtig erschließen und nicht so richtig die gewisse "Compassion" auslösen, die 100%iges Schmökerpotenzial ausmachen. Es ist eben eher ein Buch nur für den Kopf - Gefühle stehen weit im Hintergrund. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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