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Generation Doof: Wie blöd sind wir eigentlich? Taschenbuch – Ungekürzte Ausgabe, 12. Februar 2008


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. (12. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404605969
  • ISBN-13: 978-3404605965
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,6 x 18,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (262 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.597 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Supernannys, Stars und Sternchen, Prominente, die am PISA-Test scheitern - Deutschland scheint zu verblöden. Eine Karriere als Popstar erscheint jungen Leuten verlockender als eine solide Ausbildung. Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

492 von 526 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Spassprediger TOP 1000 REZENSENT am 3. März 2008
Format: Taschenbuch
"Generation Doof" - der Titel springt ins Auge, das Covermotiv tut's ebenso. PISA-Blamage, Stefan-Raab-Erstwähler-Check und Prekariats-Debatte bilden den Nährboden, auf dem ein solches Werk wachsen und gedeihen kann, und neugierig, wie ich bin, habe ich das Buch auf Verdacht gekauft. Die gute Botschaft: Der Schmöker lässt sich bequem an einem Wochenende durchlesen. Die schlechte Nachricht: "Generation Doof" ist weder die schaurig-schöne Anekdotensammlung, die man sich angesichts des Titels und des Klappentextes erhoffen könnte, noch ist es die wirklich fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema, die ich mir als Alternative erhofft hätte.

Vielmehr ist "Generation Doof" eine oft unterhaltsame, noch viel öfter aber allzu oberflächliche Bestandsaufnahme, die zudem in weiten Teilen überflüssig ist. Über weite Strecken ist "Generation Doof" lediglich eine Zusammenschau dessen, was längst bekannt ist. Stoff für einen pointierten Artikel hätte das sicher noch allemal geboten - aber es musste ja gleich ein ganzes Buch werden. Was dabei herausgekommen ist, ist eine Mischung aus verspäteter Abrechnung mit der so genannten Spaßgesellschaft, Fin-de-siècle-hafter Dekadenz-Klage und voyeuristischer Nabelschau.

Spätestens ab der 150. Seite stößt zudem der manierierte Schreibstil auf. Ich vermute, dass die beiden Autoren eifrige Leser der Kolumnen von Oliver Kalkofe und große Bewunderer der "SPIEGEL"-eigenen Headline-Kultur sind: Kein noch so flaues Wortspiel wird ausgelassen, und im ganzen Buch gibt es kaum einen Abschnitt, der ganz frei von flapsigen Kalauern ist.
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260 von 307 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von KiraOdo am 20. April 2008
Format: Taschenbuch
Was geschieht, wenn ein Mitglied der "Generation Doof" ein Buch schreibt ? Nein, das ist nicht als Scherzfrage zu verstehen, das Ergebnis rezensiere ich gerade.

Vielleicht sollte es ja ein besonderer Kunstgriff des Autors werden, denn er beging alle Fehler, die er so gerne der heutigen Jugend vorwirft: Die unreflektierte Übernahme von Informationen, Oberflächlichkeit und die mangelnde Fähigkeit zur kritischen Analyse.

Der selbstgefällige, herablassende Schreibstil wirkt nur auf den ersten Seiten wirklich erfrischend. Danach sind die flachen Kalauer und teils dümmlichen Wortspiele nur ein weiteres Puzzlestück, welches mich in dem Glauben bestärkt, der Autor stehe in der Hierarchie der "Generation Doof" ganz weit vorne. Nun ja, zumindest gibt er es ja in gewisser Weise sogar selbst zu.

Viele der angeführten "wahren Geschichten" wirken stark konstruiert und lediglich darauf ausgerichtet, eine bestimmte Gruppe von Menschen verallgemeinernd der Lächerlichkeit preiszugeben. Dies wäre sogar noch verzeihlich, könnte man auch nur einen Hauch intelligenten Humors in den Ausführungen entdecken.

Sicher, eines steht fest: Ein guter Bildungsstand ist für eine moderne, demokratische Gesellschaft essentiell. Der Staat kann nicht zu wenig dafür investieren und wir alle müssen (dürfen) ein Leben lang lernen. Ganz genau diese beiden Sätze hätten die Kernaussage eines solchen Buches werden müssen. In diesem Sinn: Thema verfehlt.

Alles in allem ist "Generation Doof" eine populistische, pseudo-wissenschaftliche Gesellschaftsstudie mit wenig Realitätssinn, dafür umso mehr Geschmacklosigkeiten, sowohl inhaltlicher als auch stilistischer Art. Schande über den Autor.
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66 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Perlmann am 18. Juli 2008
Format: Taschenbuch
Wie schon beim Quell der "Generation XY"-Schwemme, dem Illies-Büchlein "Generation Golf" stellt sich auch bei dieser Version nach dem anfänglichen Amüsement des Wiedererkennes ("Ja, genau so ist es..") spätestens nach einem Drittel des Buches ausgeprägte Langeweile ein. Allerspätestens beim Kapitel "Unterhaltung" ist die Luft raus und sämtliches Pulver verschossen, der Rest ist nur Aufgewärmtes aus bereits vorher Festgestelltem. Wäre man zu Beginn nicht noch ein wenig ob des lockeren Schreibstils amüsiert, könnte man "Generation Doof" auch gut nach dem Vorwort weglegen - dann wahrscheinlich sogar mit dem Gefühl, ein lesenswertes Buch in den Händen gehalten zu haben. So allerdings nervt zunehmend die Flapsigkeit des Autorenduos, das wirklich an keinem noch so doofen Kalauer vorbeigehen kann, vom "Umgang mit eder Allgemeinbildung wie Darth Vader mit der Caritas" bis zur "Windel-Windel-Situation". Was am Anfang wie Koketterie wirkt - die selbst in den Fokus des Lesers gerückte Zugehörigkeit zur "Generation Doof" - entwickelt sich zunehmend zum erschreckenden Aha-Effekt. Und spätestens wenn der eindeutig in Schweizerdeutsch schreibende Teilnehmer eines Internetforums hämisch als des Deutschen nicht mächtig vorgeführt wird, wird zur Gewißheit, daß hier Doof für Doof schreibt und auch der Lektor zur gleichen Generation gehört.
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240 von 286 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Bludau am 31. März 2008
Format: Taschenbuch
Eines vorab: Dieses Buch ist kein Bericht - und schon gar keine Analyse - der Doofheit in unserer Gesellschaft, es legt vielmehr ein plakatives Zeugnis für sie ab. Es scheint heute wirklich nicht viel dazuzugehören, ein Buch zu schreiben. Man nehme einfach seinen Trash-Fernsehkonsum der letzten Jahre, dann noch ein paar persönliche Anekdötchen und mache sich dreihundert Seiten lang darüber lustig: »Hahaha, guckt mal, wie dämlich die doch alle sind.« Am Ende hat der Leser gelernt, dass die Doofen doof sind und das war's. Nichts von Gründen, Zusammenhängen, Parallelen, Widersprüchen, Folgerungen, Erörterungen, Systembezügen oder sonst von irgendetwas, was in die Tiefe ginge. Hier nur ein Beispiel:

Bei einem Schönheitswettbewerb werden die Teilnehmerinnen mit ihrem geographischen Nichtwissen konfrontiert. Schön und gut - billiger Voyeurismus zum Ego-Aufpolieren wie man ihn eben kennt. Aber von einem Buch würde man doch nun erwarten, dass es die nahe liegende Frage anspricht, wieso man überhaupt mit Kamera und Mikrofon bewaffnet die Teilnehmerinnen einer solchen Veranstaltung mit der Frage konfrontiert, wo Polen liegt. Was soll das? Die Frage stellt aber niemand, die Autoren scheinen diesen erbärmlichen Bloßstellungsjournalismus für den Inbegriff der Seriosität zu halten.

Weiterhin wird sich ellenlang über Videos im Internet amüsiert. Ja tatsächlich, im Internet kursieren ausgesprochene Zeugnisse der Dummheit - wer hätte das bei diesem Medium wohl gedacht?
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