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Gene sind kein Schicksal: Wie wir unsere Erbanlagen und unser Leben steuern können Gebundene Ausgabe – 4. August 2010

3.6 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jörg Blech studierte Biologie mit Schwerpunkt Molekularbiologie in Köln und besuchte anschließend die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Der preisgekrönte Autor schrieb zunächst für »stern« und »Die Zeit« und ist seit 1999 Mitglied der »SPIEGEL«-Redaktion. Sein Enthüllungsbuch »Die Krankheitserfinder« stand ein Jahr auf der Bestsellerliste und liegt in zwölf Sprachen vor, auch seine folgenden Bücher »Heillose Medizin« und »Heilen mit Bewegung« waren große Erfolge.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Was bestimmen unsere Gene? Entscheiden sie über unsere Intelligenz, unsere Krankheiten, unseren Lebenserfolg?

Jörg Blech beschreibt den Zusammenhang weitgehend verständlich und mit wenig medizinischen Fachausdrücken. Er macht deutlich, dass es angeborene Eigenschaften gibt, die nicht vererbt wurden; nämlich Einflüsse aus dem Mutterleib. Umweltgifte, Alkohol oder erlebte Gewalt können bereits in dieser frühen Lebensphase Menschen schädigen.

Früher glaubten viele, dass auch psychische Eigenschaften wie Aggressivität, mathematisches Talent u.ä. durch Erbanlagen bestimmt würden. Doch die Entschlüsselung der Gene hat diese Vermutungen nicht bestätigen können, wie der Autor zeigt. Das beweist zwar nicht, dass es keine Zusammenhänge gibt, aber zumindest kann niemand aufgrund eines Gentests feststellen, ob jemand ein besonderer Musiker oder Schachspieler ist. Allerdings gibt es einige wenige Krankheiten, die genetisch wesentlich beeinflusst werden. Aber auch in diesen Fällen ist die Krankheit meist nur durch Gene begünstigt und nur selten zwangsläufig.

Wir können also durch unsere Lebensweise wesentlich beeinflussen, wie wir leben und was wir können. Das gilt auch für andere: Wieviel Menschen lernen, hängt entscheidend von den Lernbedingungen ab. Geistige Beschränktheit ist kein Schicksal, wenige Behinderungen ausgenommen.

Diese Buch und die damit verbundenen Erkenntnisse haben Konsequenzen auch für das Schulsystem, darauf geht der Autor aber nicht ein. Ein lesenswertes Buch!
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Von Oliver Völckers TOP 1000 REZENSENT am 22. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Jörg Blech ist Spiegel-Redakteur, Biologe und erfahrener Buchautor. In diesem Buch fasst er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich Genetik populärwissenschaftlich zusammen.

Das Buch ist in drei Abschnitte gegliedert, Vererbung/Epigenetik, Seele, Körper. Jeder Abschnitt enthält 4-5 Kapitel, die konkret einem Thema gewidmet sind. Die klare Struktur und die verständliche Sprache im journalistischen Stil erleichtern das Lesen erheblich. Man braucht also kein Biologiestudium und keine speziellen Vorkenntnisse, obwohl das Verständnis einiger Grundbegriffe nützlich ist.

Die zentrale Aussage des Buchs lautet, dass Gesundheit kein Schicksal ist, das uns durch die Gene vorbestimmt wäre. Die Gene sind kein Programm, das automatisch abläuft, sondern der Lebensstil entscheidet darüber, wie sie sich auswirken. Es gibt nur sehr wenige Krankheiten, die nachweislich vererbt werden. Wer nicht raucht, sich ausgewogen ernährt und regelmäßig bewegt, kann praktisch immer mit einem besseren und längeren Leben rechnen.

Intelligenz ist nicht angeboren (S. 173), Homosexualität ist nicht vorgegeben (116), es gibt kein Depressions-Gen (86), Diabetes ist für fast alle vermeidbar (225). Andererseits führt Alkohol in der Schwangerschaft zu massenhaften, schweren Schädigungen (S. 70) - ein Skandal, der mehr Aufmerksamkeit verdient. All diese Aussagen sind wissenschaftlich untermauert und mit Fußnoten belegt.

Das Buch ist bewusst zugespitzt und provokativ geschrieben, einerseits als Denkanstoß, andererseits wohl aus kommerziellen Gründen. Diese Zuspitzungen können leicht missverstanden werden, etwa wenn der Autor zu sagen scheint, dass es kein ADHS gebe (88).
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Genetik und die daran sich anschließenden Verwertungswissenschaft der Biotechnologien sind die Bereiche menschlichen Wissens und seiner Wissenschaften, die in den letzten beiden Jahrzehnten vielleicht am meisten gewachsen sind. Unzählige Hoffnungen, unter anderem auf die Heilung von bisher als unheilbar geltenden Krankheiten, haben sich diesen immer neuen Ergebnissen angeschlossen. Aber auch zum Teil gespenstische Visionen von den bald Wirklichkeit werdenden Möglichkeiten, sich gegen bestimmte Gendefekte und Krankheiten sozusagen gentechnisch impfen zu lassen und zudem die neu auf die Welt kommenden Menschenkinder entsprechend zu planen und quasi bei der Genbank zu bestellen, lassen für die Zukunft Zustände orwell`scher Qualität erwarten.

Gleichzeitig hat sich, gerade auch durch die neue Disziplin der Epigenetik ( sie erforscht die Vererbbarkeit von Erfahrungen) so etwas wie ein neuzeitlicher, genetisch inspirierter Calvinismus breitgemacht, nach dem es dir eben vorbestimmt ist, wie dein Leben sich gestaltet durch deine Gene, an denen du nichts machen kannst. Schlechte Gene, schlechte Lebensaussichten.

Das Ergebnis ist eine neue Haltung, die ich den Gendarwinismus nennen möchte, und die alles andere als begrüßenswert ist, wenn man seine Werte an christlichen Maßstäben versucht auszurichten.

Jörg Blech, ein bekannter und erfolgreicher Autor bahnbrechender populärwissenschaftlicher Bücher ("Die Krankheitserfinder" und "Heillose Medizin") hat sich in dem vorliegenden Buch dieser neuen, durch die Gentechnik evozierten Phänomenen angenommen.
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