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Gender Mainstreaming: Das Ende von Mann und Frau?
 
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Gender Mainstreaming: Das Ende von Mann und Frau? [Broschiert]

Dominik Klenk
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Produktinformation

  • Broschiert: 175 Seiten
  • Verlag: Brunnen-Verlag, Gießen (August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3765514411
  • ISBN-13: 978-3765514418
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 296.644 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie groß ist der "kleine Unterschied" wirklich? Sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen natürlich gegeben oder kulturell erworben? Und zieht Ungleichheit unweigerlich Ungerechtigkeit nach sich? Aus der "Gender-Perspektive" betrachtet, ist alles eine Frage der Konstruktion. Durch "Gender-Maintreaming" soll der Misstand im Verhältnis der Geschlechter überwunden werden. "Gender Mainstreaming" das ist seit dem Amsterdamer Vertrag von 1997/1999 das offizielle Konzept und Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union. Erklärte Maxime ist die Auflösung der Zwei-Geschlechter-Ordnung und die "Vervielfältigung der Geschlechter". Eine lautlose Revolution stellt die Grundlagen unserer Kultur auf den Kopf. Müssen Christen ihr Bild von Mann und Frau und ihre traditionellen Ehevorstellungen über Bord werfen, wenn sie politisch korrekt bleiben wollen? Welche konstruktiven Alternativen gibt es, die Gerechtigkeit und Chancengleichheit fördern? Was befähigt Frauen und Männer zu einem versöhnten und schöpferischen Miteinander? Mit Beiträgen von Dr. Dominik Klenk, Markus Hoffmann, Konstantin Mascher, Dr. Christl Vonholdt u.a.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wie groß ist der "kleine Unterschied" wirklich? Sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen natürlich gegeben oder kulturell erworben? Und zieht Ungleichheit unweigerlich Ungerechtigkeit nach sich? Aus der "Gender-Perspektive" betrachtet, ist alles eine Frage der Konstruktion. Durch "Gender-Mainstreaming" soll der Misstand im Verhältnis der Geschlechter überwunden werden. "Gender Mainstreaming" – das ist seit dem Amsterdamer Vertrag von 1997/1999 das offizielle Konzept und Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union. Erklärte Maxime ist die Auflösung der Zwei-Geschlechter-Ordnung und die "Vervielfältigung der Geschlechter". Eine lautlose Revolution stellt die Grundlagen unserer Kultur auf den Kopf. Müssen Christen ihr Bild von Mann und Frau und ihre traditionellen Ehevorstellungen über Bord werfen, wenn sie politisch korrekt bleiben wollen? Welche konstruktiven Alternativen gibt es, die Gerechtigkeit und Chancengleichheit fördern? Was befähigt Frauen und Männer zu einem versöhnten und schöpferischen Miteinander? Mit Beiträgen von Dr. Dominik Klenk, Markus Hoffmann, Konstantin Mascher, Dr. Christl Vonholdt u.a.

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Von T. Brandt
1995 verabschiedet die UN-Generalversammlung die Resolution "52/100 Gender-perspective in all policies in the UN system" und machte damit "Gender Mainstreaming" (GM) zur Pflicht für alle Maßnahmen und Programme der UN. Ein Jahr später verpflichtet sich die Europäische Union dem GM zur Einbindung der Chancengleichheit in sämtliche politische Konzepte. 1999 schließlich erkennt die Bundesregierung Gender Mainstreaming als durchgängiges Leitprinzip ihrer Politik an.

In wenigen Jahren ist GM mittels einer postdemokratischen Top-Down-Strategie von der UNO über die Europäische Union auf die nationale Ebene herab in die staatliche Gesetzgebung implantiert worden. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Konzept? Und was bedeutet "Gender"?

Gender bedeutet so etwas wie "soziales Geschlecht". Vertreter eines solchen Konzeptes glauben, dass es keine elementaren, biologisch festgelegten Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Mehr noch, alle als weiblich oder männlich geltenden Merkmale bzw. Eigenschaften sind kulturell konstruiert und haben ihre Ursache in spezifischen geschlechterpolitischen Machtverhältnissen. Mittlerweile gibt es dafür sogar eine eigene Wissenschaftsdisziplin, die diese Geschlechterverhältnisse untersucht: Die Gender-Studies sind ein stark politisiertes und ideologisiertes Fach. Sie haben ihren Ursprung im radikalen Konstruktivismus, Dekonstruktivismus, Marxismus und Feminismus.

Nun zum Buch: Herausgeber diese Sammelbandes ist der Verein "Offensive Junger Christen" (OJC e.V.), der der Evangelischen Kirche angegliedert ist. Die Autoren beleuchten auf Grundlage des jüdisch-christlichen Menschenbildes verschiedene Aspekte (Gender-Pädagogik, historische Entwicklung des GM, etc.) des Gender Mainstreaming. Alle Autoren sparen nicht mit Kritik. Besonders macht dies Dominik Klenk, der Herausgeber des Buches, am Schluss des letzten Aufsatzes deutlich. Er plädiert für einen echten Ethos bestehend aus Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Menschenwürde, Vaterschaft und Mutterschaft anstelle der utopischen GM-Entwürfe, dessen Verfechter ein Gerechtigkeitskonzept vorlegen, dass "Gleichstellung mit Gleichheit vertauscht", eine Anthropologie vertreten, die "die Komplementarität der Geschlechter leugnet und die Zweigeschlechtlichkeit überwinden will", ein Kulturverhältnis haben, das "Weiblichkeit und Männlichkeit zu austauschbaren Parametern in einem unverbindlichen Rollenspiel reduziert", eine Gesellschaftsform erkämpfen wollen, welche die spezifischen "Talente von Frauen und Männern ignoriert", und an einem Freiheitsideal hängen, das die "Autonomie und die Unverbundenheit des Individuums absolut setzt."

Klenk formuliert pointiert; trotzdem frage ich mich: Will ein Großteil der Gesellschaft das wirklich? Ich denke: nein! Deshalb ist weitere Aufklärung über dieses brisante Thema nötig! Nach den Veröffentlichungen von der Soziologin Gabriele Kuby, Barbara Rosenkranz, dem FAZ-Redakteur Volker Zastrow und einigen anderen Autoren wünsche ich diesem Buch eine weite Verbreitung!
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