Über die Qualität der Auswerteergebnisse, die aus
digitalisierten/digitalen
Luftbildern entstehen, gibt es wenig
wissenschaftliche Literatur. In diesem Beitrag
werden umfangreiche Messreihen, die manuell und
halbautomatisch entstanden sind, analysiert.
Zusätzlich zu relativen
Genauigkeiten, die aus Wiederholungsmessungen
abgeleitet werden, werden auch einige absoluten
Genauigkeiten, die aus dem Vergleich mit
terrestrischen Messungen entstehen, angegeben.
Unter anderem werden Antworten auf folgende Fragen
gegeben:
Wie genau ist die manuelle Auswertung in
Abhängigkeit von der Objektart, vom Filmtyp, etc.?
Wie genau ist die halbautomatische dreidimensionale
Linienauswertung mit Snakes in Abhängigkeit von der
Bildqualität und von weiteren Einflussfaktoren?
Welche Pixelgrößen sind für die Messsicherheit und für die Messgenauigkeit am
besten? Wie wird die Genauigkeit an rekonstruierten
Objekten in Abhängigkeit vom Bildmaßstab und von der
Flughöhe beeinflusst? Die
Beantwortung dieser Fragen ist für die Praxis von
großer Bedeutung. Die Konzepte für die Analyse der
Messreihen ist aus wissenschaftlicher Sicht von
Interesse.
geboren 1979, 1997-2003 Studium der Geodäsie an der Universität für Architektrur, Bauingenieurwesen und Geodäsie Sofia, 2003-2005 Trägerin des Karl-Neumaier- Stipendiums, 2005 Promotion zum Doktor der Technischen Wissenschaften an der TU Wien, 2006 Anstellung bei einer der führenden Non-Profit-Organisationen für Fernerkundung in Sofia.