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Gemeinsame Altersfreigabe von Horrorfilmen in Europa: Fiktion oder Wirklichkeit?
 
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Gemeinsame Altersfreigabe von Horrorfilmen in Europa: Fiktion oder Wirklichkeit? [Broschiert]

Markus Lai
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 149 Seiten
  • Verlag: Telos; Auflage: 2., A. (1. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3933060176
  • ISBN-13: 978-3933060174
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.734.222 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In Sachen Altersfreigabe von Horrorfilmen ist Deutschland noch sehr streng; so streng, dass immer noch Filme verboten werden können, und das trotz einer Freigabe ab 18 Jahren. Das ist in kaum einem anderen europäischen Land der Fall. Über Filme an sich kann kommuniziert werden, noch interessanter findet der Autor allerdings schon immer Horrorfilme. In seiner Diplomarbeit will er herausfinden, warum etliche Horrorfilme in Deutschland immer noch so kontrovers diskutiert werden, was sich letztendlich auch in ihrer Freigabe niederschlägt. Wenn man nun diese deutschen Altersfreigaben mit anderen europäischen Altersfreigaben vergleicht, liegen da mitunter Welten dazwischen. Der Autor suchte sich einige sehr explizite Horrorfilme heraus und untersucht, wie diese in Deutschland behandelt werden. Anschließend vergleicht er diese dann mit ihren Altersfreigaben in anderen Ländern. Interessant ist dieses Thema, weil im Zuge der Arbeit einige landestypische Eigenheiten klar werden, was sich eben in einer z. T. sehr lockeren Altersfreigabe niederschlägt. Einige Länder zeigen fast alles an gewalttätigen Bildern, andere reagieren wiederum schon sehr nervös bei etwas Nacktheit. Auch das ist Thema der vorliegenden Arbeit, die einige Illustrationen und zahlreiche Links enthält.

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1.0 von 5 Sternen Enttäuschende Lektüre, 31. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Gemeinsame Altersfreigabe von Horrorfilmen in Europa: Fiktion oder Wirklichkeit? (Broschiert)
So spannend und soziopolitisch relevant das Thema ist - Markus Lais Buch scheitert in jeder Hinsicht an einer ansprechenden Umsetzung. Es wimmelt nur so von formalen und inhaltlichen Unzulänglichkeiten. Layout und Gliederung erinnern noch immer an das, was der Text ursprünglich war: eine Diplomarbeit. Für eine Print-Veröffentlichung definitiv zu wenig. Außerdem stören zahlreiche Rechtschreibfehler den Lese-Fluss. Wären diese Punkte noch verzeihbar, kommen weitere Schwächen hinzu: das wissenschaftliche Niveau ist niedrig (viel Deskriptives, kaum Schlussfolgerungen oder eigene Thesen) und die Sprache liegt irgendwo zwischen lapidar und unbeholfen. Kurzum: alles andere als empfehlenswert.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eine gute & interessante Diplomarbeit..., 4. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Gemeinsame Altersfreigabe von Horrorfilmen in Europa: Fiktion oder Wirklichkeit? (Broschiert)
Der Autor Markus Lai hat mit dieser vorliegenden Diplomarbeit eine wirklich gute und leicht verständliche Zusammenfassung zum Thema "Horrorfilme und ihre unterschiedlichen Altersfreigaben in Europa" erstellt.

Auf diesen ca. 150 Seiten dieses Buches, werden u.a. an Hand von Verfassungstexten und bekannten Filmklassikern dieses (Horror-)Genres Fallbeispiele erstellt, wieso es z.B. in der jetzigen Praxis immer noch vorkommt, das ein Film der in Deutschland offiziell beschlagnahmt ist (also auch für Erwachsene und mündige Bürger nicht einsehbar ist), aber in anderen (liberaleren) Ländern wie z.B. Frankreich oder den Niederlanden problemlos eine Jugendfreigabe in ungekürzter Form erhält und sich dort gleichzeitig niemand darüber aufreget bzw. darüber entrüstet (wie es leider hierzulande fälschlicherweise öfters mal der Fall ist, da sich leider oft dann immer diejenigen zu Wort melden die von der Materie nur sehr wenig (bis eher sogar gar keine) Ahnung haben).

Auch gibt es deswegen keine größere Kriminalitätsrate in den entsprechenden ("freizügigeren") Ländern. Meistens ist sogar eher das Gegenteil der Fall, da viele Länder wie z.B. Belgien oder Dänemark gerade der Familie selber viel mehr (Eigen-)Verantwortung (und somit auch Mitbestimmung) über die Erziehung ihrer Kinder überlassen und jene nicht automatisch per Gesetz bevormunden und beschneiden, wie es z.B. hier in der Deutschland der Fall ist (wo tatsächlich nachweislich erschreckend viel über Behörden und den Staat selbst reguliert und bestimmt wird, an das sich die Erziehungsberechtigten (und indirekt auch die Kinder) halten müssen und es quasi keine Alternativen zu jenen bestehenden Gesetzestexten gibt)!

Neben diesem Direktvergleich von Ländern und ihren unterschiedlichen Altersfreigaben und Zensurbestimmungen, gibt es noch einige sehr interessante Abhandlungen zu dem all um fassenden Thema "Horrorfilm" und was noch so alles mit ihm zu tun hat (z.B. "Die Geschichte & Entwicklung des Horrorfilms", "Theorien zur Gewaltdarstellung", "Die Katharisthese", "Psychologie der Angst", "Verhältnis der FSK zur JK/SPIO Freigabe" usw.)

Letztendlich bleibt dann natürlich noch die Frage des Autors offen, ob und wie es mal zu einem einheitlichen Altersfreigabesystem in Europa kommen könnte... Allerdings stellt sich diese Frage schon von vornherein als sehr schwierig, gerade wenn man mal auf die einzelnen Gepflogenheiten, Sitten und Moralvorstellungen der jeweiligen, einzelnen Länder sieht und direkt miteinander vergleicht.

Wer allerdings noch tiefer in diese interessante und vielschichtige Materie eintauchen möchte, dem seien an dieser Stelle noch die Bücher von Dr. Roland Seim empfohlen (u.a. die Bücher "Ab 18" Band 1 & 2), wo es nicht nur um Horrorfilme geht, sondern um Zensur in ALLEN Lebenslagen und Bereichen (und deren Vergleich von Deutschland zu anderen Ländern).

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