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Gemeinsam lieben: Der einfache Weg zur erfüllten Beziehung mit der genialen Methode 'The Work'
 
 
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Gemeinsam lieben: Der einfache Weg zur erfüllten Beziehung mit der genialen Methode 'The Work' [Taschenbuch]

Moritz Boerner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

The Work, Byron Katies geniale Methode der Selbsterkenntnis, weist Paaren den Weg zu einer glücklichen Partnerschaft, gegenseitigem Vertrauen und erfüllter Sexualität. Ein einfaches System von vier Fragen und einer Umkehrung erlaubt es, Urteile über den Partner in Selbsterkenntnis umzuwandeln und durch den anderen zur Wahrheit über sich selbst zu gelangen. Moritz Boerner, der viele Monate mit Byron Katie zusammengearbeitet hat, lernte The Work als eine Form kennen, seine Liebe zu einem anderen Menschen auszudrücken. In seinem Buch legt er dar, wie The Work Partnern hilft, Projektionen und Abhängigkeiten als solche zu durchschauen und einander in zwangloser, offener Liebe anzunehmen. Anhand einer Fülle von Fallbeispielen erläutert er, wie regelmäßiges Praktizieren von The Work zu einer wertvollen Bereicherung für jede Beziehung wird.

Über den Autor

Moritz Boerner, Jahrgang 1945, ist Filmemacher, Journalist, Buchautor, Therapeut, Künstler und Programmierer. Byron Katie lernte er auf einem Workshop in München kennen und begleitete sie fortan viele Monate bei ihrer Arbeit. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören: "Weisheit aus dem Unbewussten", "Die Chance Aids", "Hypnose und Suggestion" sowie "Das Tao der Trance". Filme: "Abenteuer meiner Seele", "Catch Your Dreams..." u.v.a.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Liebe wiederentdecken

Dieses Buch kann Ihnen helfen, die Liebe wiederzuentdecken.
Was ist Liebe? Bei meinen Recherchen stieß ich auf viele Definitionen. Eines der Werke versuchte gar alle Aspekte der Liebe unter einen Hut zu bringen: von der Mutterliebe über die Vaterlandsliebe zur körperlichen Liebe und so weiter. Ich denke, man muss da nichts definieren oder erklären, wir alle wissen in unseren Herzen ganz genau, worum es geht: um die Vereinigung mit dem anderen und dadurch auch mit mir selbst oder umgekehrt.
Jeder mag seine eigene Art haben, Liebe zu fühlen, als Freude, als Glück, als Wärme im Herzen oder im ganzen Körper, als Geborgenheit, als Ausdehnung, als Zustimmung, Übereinstimmung, Anziehung, ein Gefühl des Ja, der Unterstützung, der Einheit mit anderen und sich selbst. Wir können es nicht wirklich beschreiben, aber wenn wir es fühlen, wissen wir genau: »Das ist es!« Und wir wissen, dass wir es wollen!

Natürlich denken die meisten von uns, wenn sie das Wort Liebe hören, zuerst an die Liebe zwischen Menschen oder an die Liebe, die nach außen geht.

Aber viele von Ihnen würden mir zustimmen, wenn ich sage, dass wir andere nur lieben können, wenn wir uns selbst lieben.
Doch wie geht das? Wie liebt man sich selbst, während man im Kopf dauernd die kleine Stimme hört, die sagt: »Das machst du falsch, du solltest dies nicht tun und das nicht tun, du bist nichts wert und so weiter«?
Die meisten von uns werden nicht gerade zur Selbstliebe erzogen. Aber wir können sie lernen. Auf diesem Gebiet sehe ich bei mir und meinen Klienten die meisten Erfolge - wenn wir die Technik anwenden.
Was wir da finden, hat eine ganz neue Dimension: Wir stellen fest, dass alles vollkommen ist, wie es ist. Dass die Situation, in der wir gerade sind, uns genau dorthin bringt, wo wir eigentlich hinwollen, dass uns auf lange Sicht nichts geschehen kann, was nicht Liebe ist.

Alles lieben oder nichts
Nach meiner Erfahrung ist es nicht leicht, wenn nicht gar unmöglich, einige ausgewählte Menschen oder gar uns selbst zu lieben, während wir andere Personen, Gegebenheiten oder Dinge ausschließen.
Sie können Ihren Partner nicht so liebevoll behandeln, wie Sie es vielleicht möchten, wenn Sie gerade Ärger mit Ihrem Chef haben, und Sie werden Ihren Kollegen nicht so fröhlich gegenübertreten, wie Sie es könnten, wenn Sie gerade einen Ehestreit hinter sich haben. Wenn wir unsere Lebensumstände nicht lieben, fällt es schwer, gleichzeitig einem uns nahestehenden Menschen unsere ganze Liebe zu geben. Jede Beziehung zu einem Aspekt unserer Welt, uns selbst eingeschlossen, beeinflusst jeden anderen Aspekt unseres Daseins.
Daher wirkt sich die kleinste Änderung in unseren Beziehungen zu einem Teil unserer Welt sofort und unweigerlich auf alles andere aus. Wir verändern buchstäblich die Welt, während wir uns verändern. Und kleine Ursachen können - wie überall - so auch hier große Wirkungen haben! Aber, wie gesagt, mit der hier vorgestellten Technik brauchen Sie aktiv nicht an Ihrem Charakter zu werkeln, es geschieht von allein. Lassen Sie sich überraschen!
Wenn Sie die Methode eine Weile praktizieren, werden Sie herausfinden, dass wir uns, wenn wir andere innerlich kritisieren und ihre Taten verurteilen oder uns in ihre Angelegenheiten mischen, nicht nur auf ungeahnte Weise selbst nicht lieben, sondern im Gegenteil sogar hassen.
Wir möchten uns zum Beispiel gerne auf andere verlassen können, wir wünschen uns Sicherheit, Kontinuität, wir möchten, dass die anderen zu dem stehen, was sie uns versprechen. Aber wie sieht die Wirklichkeit* aus? Oft genug werden wir enttäuscht. Wie verhalten wir uns dann? Sind wir böse? Ärgern wir uns, dass wir mal wieder reingefallen sind, dass uns auch dieser Mensch, wie so viele andere vor ihm, enttäuscht hat? Werden wir mit der Zeit immer misstrauischer, miesepetriger, denken wir zunehmend schlecht von der Menschheit? Ziehen wir uns mehr und mehr zurück, werden wir vorsichtiger, versuchen wir uns zu schützen, indem wir uns erst gar nicht mehr in eine Lage bringen, in der wir enttäuscht werden könnten?
Wie fühlt es sich an, wenn man sich über bestimmte Menschen oder »die anderen« ärgert, wenn man ihnen aus dem Weg geht, Bindungen, Verabredungen, Abhängigkeiten vermeidet?
Als junger Mensch habe ich mich oft gefragt, wieso viele alte Leute so muffig und meist schlecht gelaunt sind - hier ist die Erklärung für dieses Phänomen.
Ich selbst bemühe mich, verlässlich zu sein, meine Versprechungen zu halten - jedoch bei anderen darauf zu dringen, kann sehr anstrengend sein. Bei mir selbst könnten meine Bemühungen vielleicht Erfolg haben, aber in Bezug auf andere werden unsere Erwartungen eben manchmal enttäuscht. Der dringende Wunsch, dass irgendetwas anders sein möge, als es ist, bleibt meist hoffnungslos.


Wir alle wollen Liebe
»Ich will, dass alle mich lieben«, hieß mein Leitmotiv all die Jahre, in denen ich mich für Liebe abrackerte, ohne sie besonders häufig zu bekommen. Ist es nicht grotesk, dass jeder von uns mehr Liebe, Anerkennung und Respekt will, und kaum jemand fähig zu sein scheint, das Gleiche auch zu geben?

Ich suchte die Liebe auf meine Weise, oft in Form von negativer Zuwendung. Ich hatte zum Beispiel herausgefunden, dass mich kein Mensch beachtete, wenn ich jemandem etwas Gutes tat, dass ich aber blitzartig im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit stand, wenn ich eine Dummheit anstellte.
Aber auch das brachte natürlich auf die Dauer nichts als Frust.
Ich schrieb Theaterstücke, stand auf der Bühne, drehte Filme, schrieb Bücher - aber es gab immer jemanden, der meine Sachen nicht mochte. Das Gefühl der Unzufriedenheit blieb. Manche Menschen legen sich in dieser Situation des Mangels, des Wollens, der Unzufriedenheit ein Haustier oder einen Computer zu, kaufen sich Kleider oder Schmuck, umgeben sich mit Materie, versuchen die Leere durch Geld, Arbeit, Essen, Rauchen, Trinken, Sex oder Drogen zu füllen.
Funktioniert auch nur eines dieser Ersatzmittel? Wie ist Ihre Erfahrung?

Die Menschen sollten mich lieben? Tun sie es? Ist das wahr? Nein, die Wirklichkeit sieht anders aus. Es ist ein Wunschgedanke, der nicht mit der Realität übereinstimmt.
Und kann ich wirklich wissen, dass es besser für mich wäre, wenn man mich lieben würde? Nein, das kann ich nicht wissen.
Was habe ich davon, wenn ich denke, ich sollte geliebt werden? Wie fühle ich mich? Ich lebe in ständigem Stress. Ich muss mich anstrengen, ich muss mich verbiegen, ich darf niemanden verärgern, ich muss es allen recht machen, ich muss aufpassen, ob da auch wirklich keiner ist, der mich nicht liebt. Ich kämpfe innerlich und vielleicht sogar äußerlich mit jenen, die mich nicht mögen, mich nicht anerkennen, die mir ans Bein pinkeln. Ich schaue ständig nach außen, was machen die anderen, was denken sie jetzt gerade über mich, ja, was könnten sie denken. Und wo bin ich in dieser Zeit? Nicht bei mir selbst. Ich habe mich selbst zur Marionette, zum Roboter gemacht. Das ist ein sehr schmerzhafter Weg. (Aber ich brauche mich jetzt nicht zu ändern, ich untersuche nur mein Denken, die Art, wie mein Gehirn programmiert ist.)
Wer wäre ich, wenn ich nicht denken würde, die anderen sollten mich lieben?
Ich wäre jemand, der frei ist zu tun, was auch immer er tun möchte. Ich müsste nicht auf die anderen schielen. Ich wäre bei mir selbst, ich würde mein Leben genießen, alles, was sich mir bietet. Ich würde so leben, wie ich es für richtig halte. Ich würde keine faulen Kompromisse mehr eingehen oder gegen mein Gefühl handeln - ich würde stattdessen meiner Intuition folgen und könnte immer sagen: Das will ich, und es macht mich glücklich und frei.
Und die Umkehrungen? Ich sollte mich lieben! Genau. Wenn ich das täte, würde ich mir selbst treu sein und alles das tun, was ich gerade eben beschrieben habe. Und es...
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