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Geliebte Clara - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 1/2008
 
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Geliebte Clara - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 1/2008

Martina Gedeck , Pascal Greggory , Helma Sanders-Brahms    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Martina Gedeck, Pascal Greggory, Malik Zidi
  • Regisseur(e): Helma Sanders-Brahms
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0064KEM0E
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 172.365 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Nach langen, anstrengenden Tourneejahren nimmt Robert Schumann 1850 eine feste Stelle als Musikdirektor an. Seine Frau Clara, selbst Komponistin und begnadete Pianistin, greift ihm aufopfernd unter die Arme und kümmert sich nebenbei noch um Haushalt und Kinder. Sie selbst findet Unterstützung bei dem 14 Jahre jüngeren Johannes Brahms, der sie glühend verehrt und dessen Talent auch von ihrem Mann gefördert wird. Doch Brahms' Bewunderung gilt nicht nur Claras virtuosem Klavierspiel. Musikfilm mit Martina Gedeck, Pascal Greggory, Malik Zidi u.a. Regie: Helma Sanders-Brahms. Extras: Making of, Fotogalerie, Interview mit Martina Gedeck u.a

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Preuß
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Lieben Sie Brahms? Ein beeindruckendes Frauenporträt und eine Liebe durch die Musik

Dass der Film ein wenig hinter den Erwartungen zurückbleibt, hängt wohl auch mit der kurzfristigen Umbesetzung der Hauptrollen zusammen. Helma Sanders-Brahms wollte ursprünglich mit Isabelle Huppert und Ulrich Tukur drehen. So hatte Martina Gedeck, als sie nach der Absage von Huppert die Rolle annahm, lediglich vier Wochen Zeit bis Drehbeginn. Gewiss, Martina Gedeck hat schon oft bewiesen, dass sie eine starke Frau spielen kann, die gleichzeitig Gefühl zeigt. Insofern funktioniert das auch hier. Aber manchmal fragt man sich schon, ob diese Fragezeichen in ihrem Gesicht, dieses vieldeutige Heben der Augenbraue, eher zur Figur Clara Schumann oder eher zu Martina Gedeck gehören.

Trotzdem: Unterm Strich ist Helma-Sanders-Brahms ein beeindruckendes Frauenportrait gelungen. Und die Skizze einer Dreierbeziehung, die auch deshalb so einzigartig ist, weil sie sich in letzter Konsequenz nur durch die Musik erschließt. Ihre Werke haben nicht nur die drei Komponisten, sondern auch ihre Liebe unsterblich gemacht. Es gibt viele solcher intensiven Szenen in Geliebte Clara, wo mit wenigen Gesten viel gesagt wird. Schließlich war der Film für Helma Sanders-Brahms (Deutschland bleiche Mutter) auch deshalb eine Herzensangelegenheit, weil sie selbst über einige Ecken mit Johannes Brahms verwandt ist. Aber leider fügt sich nicht alles in diesem Film zu einem harmonischen Ganzen. Manches wirkt überambitioniert. Etwa wenn die Symbole überdeutlich werden, wie bei der ersten Begegnung der drei in einem Konzertsaal, wo Robert mit seinem Ehering spielt und ihn fallen lässt, während Clara just in dem Moment vielsagend zu Brahms blickt, als dieser den Ring aufhebt. Oder die Aussagen kommen doppelt und dreifach, etwa wenn erst mehrfach die Worte von Robert über Brahms zitiert werden, dieser sei rein wie Schnee und schneidend wie ein Diamant", um dann eine winterliche Landschaft ins Bild zu setzen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Name allein genügt nicht 25. Dezember 2010
Format:DVD
Wenn man auch vorgibt mit Johannes Brahms verwandt zu sein, wie diese Dame Sanders-Brahms, so muss man doch wenigstens Respekt vor der Vergangenheit der eigenen Vorfahren haben und sie nicht in ein scheußlich banales Filmchen stecken, welches derart von Dutzend-Liebesfilm-Klischees überwuchert wird, dass alle Beteiligten an diesem Filmchen, mögen sie durchaus guten Willens gewesen sein, diskreditiert werden. Isabelle Huppert wird schon gewusst haben, ebenso wie Ulrich Thukur, warum sie die Mitarbeit verweigern. Wahrscheinlich haben sie das Drehbuch der maßlos (auch von sich selbst) überbewerteten Helma gelesen und sich dann angewidert abgewendet. Wie man hört, sollen ja die Sanders-Brahms wie auch die Gedeck Hilfe von renommierten Autoren und Schumann-Kennern abgelehnt haben. Zugeschickte Literatur wurde irgnorant beiseite getan. Was bei solcher Selbstüberschätzung herausgekommen ist, kann man sehen - wenn man denn die ganze Filmzeit durchhält. Ich kann allen, die hier ihrer Empörung Ausdruck verliehen haben, nur beipflichten - der Film ist eine Schande und eine posthume Beleidigung der Schumanns und Johannes Brahms.
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39 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Als Liebhaber klassischer Musik habe ich mich intensiv mit Leben und Werk bekannter und geliebter Komponisten auseinandergesetzt. Auch mit Robert Schumann und Johannes Brahms.

Zeitlich beginnt der Film mit Robert Schumanns Umzug nach Düsseldorf und endet mit seinem Tod.

Ich hab mir abgewöhnt bei Biografischen Filmen enttäuscht zu sein, wenn sie sich nicht exakt an die Wahrheit (so sie bekannt ist) halten oder die Figuren sich so gar nich mit meiner Vorstellung decken.
Solang es einem guten Zweck dient: Entertainement, künstlerische Aussage etc.
Oftmals erweitert eine solche Veränderung den Horizont und man bekommt einen neuen Zugang zur Musik oder zum Leben des Künstlers.

Bei diesem Film jedoch schmeckt mir die künstlerische Freiheit überhaupt nicht. Brahms Figur ist derart ärgerlich verunstaltet, ebenso wie seine Beziehung zu Clara Schumann über die man ja nur mutmaßen kann.
Wenn man sich schon die Freiheit herausnimmt die Storyline um die beiden zu erdenken, dann doch bitte plausibel.
Ich hatte eine emotionale Dreiecksbeziehung erwartet oder ein spannendes Psychogramm, eine Charakterstudie. Nichts davon wird geboten.

Stephen Fry sagte einmal, dass es einer der größten Fehler von Anfängern sei, gewollt gehobene Literatur produzieren zu wollen. Dies drücke sich dadurch aus, dass sich die Figuren ohne Motiv durch die Handlung bewegen.
Und genau das trifft auf diesen Film zu.
Die Beziehung zwischen Johannes und Clara entzieht sich volkommen dem Verständnis des Zuschauers. Man weiß nie genau WAS sie fühlen und WARUM sie dieses oder jenes tun. Was ist ihr innerer Antrieb?
Haarsträubend wird dieses im Finale, wenn sich die beiden halbnackt im Bett räkeln und Brahms schwülstige Monologzeilen haucht.
Das wirkt aufgesetzt und belanglos. Das retten auch die obligatorischen Erklärungstexte am Ende nicht mehr.
Die Filmmemacher haben sich an ihren eigenen Ansprüchen verhoben.
Der Film ist weder künstlerisch bedeutsam noch unterhaltsam.
Eine ernstzunehmende Biografie ist er schonmal gar nicht.
Und was bleibt dann noch?

Auch ansonsten hat der Film so seine Eigenheiten. Da wird minutenlang auf ein Gesicht draufgehalten, es wird sich bedeutungsschwanger angeschwiegen und nichtssagend angeguckt, kleinere dramatische Höhepunkte hingegen wie z.B. der Selbstmordversuch sind abrupt geschnitten. Übehaupt hat der Film an manchen Stellen eine seltsam Szenenfolge.

Und wie leider in vielen Musikfilmen eine schlechte Synchronisation von Fingersatz und Ton (warum muss die Filmemacherin dann so lang draufhalten?).
Und wiedermal eine grenzdebil peinliche Dirigenten Szene wie zuletzt in Klang der Stille bei dem die Schauspieler aussehen, als bekämen sie einen Orgamsus auf dem Pult (Robert und Clara dirigieren zusammen. Alles klar!).
Schönheit von Musik wirkt auch ohne Schauspielerei. Ergriffenheit zeigt man durch Ausdruckslosigkeit, wann verstehen das die Herren und Damen Regisseure endlich einmal. Die Musik steht für sich allein.

Eigentlich hätte dieser Film Null Sterne verdient, da jedoch Schumann draufsteht ist eine gewisse Grundfaszination vorhanden.
Die Darsteller des Ehepaares Schumann machen ihre Sache gut und es ist interessant Robert beim "verrückter werden" zuzuschauen. Zudem gibt es die Musik (leider nur recht spärliche Auswahl). Falls diese ein paar Zuschauer dazu bewegt sich erstmals und eigenständig mit der Musik Schumanns oder Brahms zu beschäftigen, dann hat der Film vielleicht doch noch sein gutes.

Wer sich für die Thematik interessiert kann sich den Film anschauen.
Allen anderen rate ich davon ab.
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Die neuesten Kundenrezensionen
erbärmlich
Man will es kaum glauben, aber es ist leider möglich einen Schatz deutscher Kulturgeschichte in einem einzigen Film auf das Niveau einer kostümierten Seifenoper herunter... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Thorin veröffentlicht
einfach furchtbar
ein entsetzlicher Film, der sich in abgeschmackten Künsterklischees erschöpft, grauenvoll geschmiert gespielt und voller Pseudopassion. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Alexander Krampe veröffentlicht
Was bedeutet eigentlich das Wort "Schmonzette"?
Wikipedia erklärt es so:

Schmonzette: rührseliges, dramatisch wertloses Stück; aus Schmonzes
Schmonzes: Unsinn, abgeleitet aus Schmoo. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von weißallesundnix veröffentlicht
Ein Gefühlsfilm
Der Film reduziert sich sehr stark auf die Person Clara Schumann und ihre Wirkung auf Andere
sowie auf das gefühlsmäßige Erleben und Verbinden durch... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Kastaun Dirk veröffentlicht
Grauenvoll
Dieser Film ist einfach grauenvoll. Er stellt Robert Schumann als psychopathischen Deppen dar, Clara Schumann wird von Martina Gedeck, die sonst eine großartige... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Gocki veröffentlicht
Schumann Schande!!!!!!
Schaaaade,wirklich jammer schade,daß eine so talentierte Schauspielerin wie "DIE Gedeck" sich auf so ein Vergleichs- Wagniss einläßt und den "Super-Klassiker"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2010 von Christian Bayern
Gute Neuverfilmung des alten Stoffes - Trio musicale
Verfilmungen der Liebesgeschichte zwischen Robert und Clara Schumann gibt es genug, angefangen von der NS-Verfilmung von 1944 über Hollywoods Beitrag mit Katherine Hepburn aus... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2010 von Martin Schlu
Ein Film ist ein Film
Eigentlich soll hier nicht über den Film im allgemeinen rezensiert werden, sondern um das spezielle Werk. In diesem Fall "Geliebte Clara". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juni 2009 von remieremy
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