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Gelegentlich Krähen: Gedichte
 
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Gelegentlich Krähen: Gedichte [Taschenbuch]

Axel Sanjosé
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 80 Seiten
  • Verlag: Landpresse; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935221363
  • ISBN-13: 978-3935221368
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.016.433 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Gelegentlich Krähen« ist der erste Gedichtband von Axel Sanjosé und enthält Texte aus den letzten siebzehn Jahren. Vielleicht kann man sein poetisches Verfahren als rhythmische Verknappung von Sachverhalten bezeichnen oder als paralinguistisches Forschen, vielleicht auch nicht. Während einer Lesung sagte ein Zuschauer, er habe bei jedem Gedicht den Eindruck, es sei zuvor etwas Schreckliches geschehen, man wisse nur nicht genau, was.

»In den Gedichten von Axel Sanjosé arbeitet ein zwischen Ding und Wort vermittelndes Bewusstsein, das Sprachbewegungen immer auch poetologisch begleitet. Wahrnehmungen werden vielsprachig und formbildnerisch ausdifferenziert; Reminiszenzen an biographische, landschaftliche und poetische Topographien leuchten auf. Eine zuweilen fast schon erzählende Dichtung entfaltet sich, die dem eigenen Rückgriff auf Tradition ebenso standhält wie sie sich den Ausbruch in offenere Schreibverfahren nicht versagt. Und immer ist da eine von allen Schlacken befreite, präzis artikulierte Bildlichkeit. Verdeckt halten diese Gedichte ihre Karten offen.« (Michael Lentz)

Über den Autor

Axel Sanjosé wurde 1960 in Barcelona geboren und lebt in München. Er studierte Deutsche Philologie, war literaturwissenschaftlich und kulturjournalistisch tätig und leitet seit 1999 die Öffentlichkeitsarbeit beim Designbüro KMS. Außerdem Lehrauftrag am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität München seit 1988 sowie Arbeit an der Übersetzung der Werke der katalanischen Lyriker Carles Riba und Salvador Espriu.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lesen verzaubert. Hier ist der Beweis., 4. September 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gelegentlich Krähen: Gedichte (Taschenbuch)
Ich musste 50 werden, um mich nach meiner Schulzeit zum ersten Mal wieder an die Lektüre von Lyrik zu wagen. Ohne große Erwartung, eigentlich vor allem, weil ich den Text-College-Studenten einen Vortrag über sprachliche Form halten wollte, über den so genannten "Zauberspruch-Effekt". Ich hoffte auf ein paar passende Beispiele, die etwas neuer waren als Goethe. Dabei fiel mir „Gelegentlich Krähen" in die Hand. Ich bin kein Experte für Lyrik, ich kann nur erzählen, was mit mir passierte. Hier waren Worte, die mit mir sprachen, die aus den Seiten heraussprangen und meine Seele berührten. Ich kann es nicht besser beschreiben. Es war so, wie es mir manchmal mit Bildern geht, die mich in einem Museum ansprechen, mich festhalten, mich zwingen, ihnen zuzuhören. Ich erkläre mir das so: In dem Gedicht oder in dem Bild steckt ein Stück der Seele des Künstlers. Und manche Menschen können das spüren, können die fremde Seele sprechen hören. Für mich liegt da irgendwo das Wesen der Kunst. Der Gedichtband von Axel Sanjosé gehört zu diesen Ausnahmeerscheinungen. Es mag der eigenwilligen Kraft der Sprache zugute gekommen sein, dass Axel Sanjosé ein halber Katalane ist und sich intensiv mit katalanischer Lyrik befasst hat. Aber das alleine erklärt nicht die Wirkung der Zeilen. „Gelegentlich Krähen" ist ein Muss für jeden Lyrik-Liebhaber, und es ist eine Einstiegsdroge für alle, die mit Lyrik nicht allzu viel am Hut haben, jedoch über die notwendigen Antennen für Zwischentöne verfügen.

Wolf Bruns
Leiter Text-College, München

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