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Gelebte Geschichte Gebundene Ausgabe – 1. Juni 2003


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Gebundene Ausgabe, 1. Juni 2003
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 669 Seiten
  • Verlag: Econ; Auflage: 1. Auflage (1. Juni 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 343011862X
  • ISBN-13: 978-3430118620
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 393.521 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Die Autorin ist um acht Millionen Dollar und die Welt um 630 Seiten Lebensgeschichte reicher. Auf Letztere wurde scheinbar sehnsüchtig gewartet, angesichts der Geschwindigkeit, mit der das Buch weltweit die Bestsellerlisten stürmte. Aber Hillary Rodham Clinton hat tatsächlich Geschichte gelebt und viele Geschichten zu erzählen. Vor allem natürlich über ihre acht Jahre im Weißen Haus, mit denen sich über zwei Drittel des Textes beschäftigen. Sie war eine First Lady, der das Lächeln, Händeschütteln und Repräsentieren nie genügt hat. Sie hatte eigene politische Anliegen, wie zum Beispiel eine umfassende Gesundheitsreform. Man erfährt ausführlich, wie es dazu kam, dass Präsident Clinton ihr die Leitung beim Entwurf dieser Reform übertrug und warum diese schließlich am Widerstand der Republikaner scheiterte.

Die in den USA so verbreitete Neigung zum Pathos ist Hillary leider auch nicht fremd. Andererseits hat diese Frau unbestreitbar Humor, wenn sie etwa schreibt, sie habe von ihrem Vater ein Lachen geerbt, "das Leute im Restaurant zusammenzucken lässt und Katzen aus dem Zimmer jagt." Nicht zuletzt wegen des ausführlichen Fototeils hat der Leser durchaus das Gefühl, neue Fassetten dieser Figur der Zeitgeschichte kennen zu lernen. Und der Blick hinter die Kulissen des Weißen Hauses ist spannend. Auch wenn bisweilen arg viele Namen und innenpolitische Details präsentiert werden, die am deutschen Leser doch etwas vorbeirauschen.

Natürlich begegnet uns in Gelebte Geschichte auch die Privatperson Hillary: die Teenagerin, die Studentin mit ersten politischen Interessen, die liebende Mutter, die betrogene Ehefrau, die nach der Lewinsky-Affäre längere Zeit von Trennungsgedanken erfüllt war. Erstaunlich offen schreibt sie über privateste Gefühle. Aber die an Klatsch interessierten Leser kommen weniger auf ihre Kosten als solche, die mehr über die Politikerin erfahren wollen. Die Senatorin von New York vertritt klare Standpunkte und rechnet scharf ab mit den Konservativen, die den Clintons so viele Skandale anhängen wollten, um deren liberale Politik zu verhindern. Der biografische Blick zurück ist also gleichzeitig ein Blick nach vorne: Diese Frau hat noch etwas vor, das spürt man. Nach vielen Jahren in der zweiten Reihe hat sie Lust auf mehr bekommen. Spätestens 2008 -- sagen die Insider -- werde sie versuchen, die erste Präsidentin der USA zu werden. Es wäre dem Land zu wünschen. --Christian Stahl

Pressestimmen

»Lesenswert« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG »Beeindruckend ist der Wandel des Frauenbilds, den Hillary Rodham Clinton repräsentiert. Das Buch ist ein Meilenstein auf dem Weg nach ganz oben.« NDR »Eine persönliche Beichte, ein politisches Manifest« Der Spiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 19. Juni 2003
Wieder so ein Buch, das vor allem von denen zerzaust werden wird, die es gar nicht lesen. Jedenfalls machte ich den Test und legte, kaum erstanden, in der Cafeteria gut sichtbar neben meine Kaffeetasse. Die Kommentare liessen nicht auf sich warten: Machwerk, PR-Produkt, seichtes Geschwafel, Klatsch waren noch die harmlosesten Kommentare von Leuten, die viel auf ihre akademische Bildung geben. Ich freute mich umso mehr auf die abendliche Lektüre - und verbrachte die laue Sommernacht lesend auf der Terrasse. Zum grossen Spass trug auch bei, dass ich dauernd die Leseperspektive wechselte. Mal setzte ich die Brille des Politmarketers auf, mal die des Historikers, dann wieder diejenige des Voyeurs, des Mannes oder des Europäers und Neugierigen. Hillary Clinton oder wer immer auch die vielen Seiten verfasst haben mag, hat absolut Spannendes zu bieten. Das allein wäre noch kein Verdienst, denn immerhin war die Autorin acht Jahre lang im Zentrum der Macht. Nachdem ich fast atemlos über die Seiten geflogen bin, war mir auch wieder klar, weshalb Amerika nichts von seiner Faszination eingebüsst hat und der Ort ist, an dem die grossen Mythen der Neuzeit und der Postmoderne geschrieben werden. Amerika, was ist das? Die Antwort nimmt uns Hillary Clinton glücklicherweise nicht ab. Das wäre die Vermessenheit, die Hybris, die ihr rechtskonservative und linksfrustrierte Gegner vorwerfen. Sie lässt ihre persönliche Kamera über das Land streifen, erweckt alte Zeiten zu neuem Leben und überrascht auch immer wieder mit ganz persönlichen Passagen. Man mag die Frau, die wohl nur wenige ihrer Leser persönlich kennen, immer besser und wünscht ihr insgeheim die nächste Präsidentschaft.Lesen Sie weiter... ›
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von O. Miller am 15. Dezember 2003
Als Bewunderer der Politik von Bill Clinton habe ich dieses Buch begonnen zu lesen und wurde leider über weite Strecken entäuscht. Die politischen Vorgänge und ihr eigenen Leben erzählt Hillary über weite Strecken ziemlich dröge, katastrophal auf den Lesefluss wirken sich die unzähligen, absolut überflüssigen Namensnennungen von praktisch allen Personen, die ihr in ihrem Leben begegnet sind, aus. Ihr Leben und die Politik an sich sind sehr interessant, jedoch sorgt sie selbst dafür, dass aus einer Living History ein eher langweiliges Buch wird.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 28. Oktober 2003
...und zwar so groß, dass die Rezension bei mir leider nicht in einen Absatz passt :-) Hillary erzählt angefangen bei ihrer Kindheit (*1947) zu je etwa einem Drittel über Studium, Bill und Arkansa, dann ihre 8 Jahre als First Lady und schließlich von ihrem eigenen harten Wahlkampf zur Senatorin von New York State. Das Buch schließt ab mit der umstrittenen Wahl von George W.Bush im März 2001, der 11.September wird nicht mehr angesprochen. Inhaltlich ist die "Living History" äußerst ausgewogen und nach allen Regeln der Political Correctness weitgehend entschärft, Überraschungen darf man nicht erwarten. Die großen Dinge kennt man aus der Zeitung, im Detail werden zig kleine Nettigkeiten mit Lob und Dank bedacht - was zuweilen ermüden kann. Trotzdem ist es höchst interessant, die Dinge aus erster Hand zu erfahren, und zwar nicht nur die Antwort darauf, weshalb sie trotz Lewinsky mit Bill zusammengeblieben ist, sondern insgesamt die politischen Abläufe Amerikas, die Organisation des Weißen Hauses, die rücksichtslosen Negativkampagnen während der Wahlkämpfe, die oft einseitige Berichterstattung der Medien und vieles mehr. Außerdem bekommt man die Biografie Bills gleich mitgeliefert.
Das Buch ist oder wirkt manchmal künstlich optimiert, doch es ist ein interessantes, durchdachtes und in Stil, Struktur und Inhalt perfektioniertes Kunstwerk. Hier waren Marketing-Profis am Werk, das Buch ist mit Sicherheit von Heerscharen an Lektoren geprüft worden - aber sie haben es wirklich schön gemacht!
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Claudia Becker, themenguide.de am 23. Juni 2003
Das bißchen amerikanischen Pathos, das sich zuweilen auch in dem knapp 670 Seiten langen Werk wiederfindet, verzeiht man der ehemaligen First Lady und New Yorker Senatorin schnell. Mit Humor, scharfer Beobachtungsgabe und nicht ohne Selbstkritik erzählt Hillary Rodham Clinton sowohl private wie auch politische Geschichten aus ihrer Sicht. Schwerpunkt sind die acht Jahre im weißen Haus und ihre Tätigkeiten dort. An die Gesundheitsreform, die Hillary Clinton federführend betreute, mag sich auch der europäische Bürger erinnern. Andere Details und Namen sind hierzulande weniger bekannt und zuweilen etwas ermüdend.
Die Frau, die zu Lewinsky-Zeiten so tapfer die Fassade gewahrt hat, gibt Einblick in ihren Part der Affäre und das im richtigen Maße - erklärend, aber nicht zu voyeuristisch. Auf keiner Seite wird es für den Leser peinlich privat, aber das hat ja auch niemand wirklich erwartet. Denn schließlich hat die Juristin Stil und strebt darüber hinaus auch zukünftig hohe politische Ämter an. Es darf als durchaus schlauer Schachzug angesehen werden, eine solche Autobiografie gerade jetzt auf den Markt zu bringen. Nächstes Jahr (2004) wählt Amerika und man hört es munkeln, dass sich Hillary Clinton aufstellen lassen will. Eine weitere Chance gäbe es 2008, denn in Amerika darf jeder Präsident bekanntlich nur zwei Legislaturperioden ans Steuer.
Der Bildteil mit zahlreichen Fotos aus dem Privatarchiv der Clintons gibt ebenfalls einen interessanten Eindruck der Familie abseits der Paparazzi- und der offiziellen Bilder.
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